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Lausitzer WissenschaftsTransferpreis der WiL für Projekt der Hochschule Lausitz und ihrer Partner

21.04.2012 - (idw) Hochschule Lausitz (FH)

Die Hochschule Lausitz, die IFT Industrie- und Fördertechnik GmbH aus Neuhausen, die dpm Identsysteme GmbH aus Bad Liebenwerda und die Universität Leipzig wurden für das Projekt RFID in Metall mit dem ersten Lausitzer WissenschaftsTransferpreis LWTP der Wirtschaftsinitiative Lausitz e.V. ausgezeichnet. Die Ehrung mit dem erstmalig verliehenen Preis erfolgte für die gemeinsame Entwicklung einer unsichtbaren, fälschungssicheren Produktkennzeichnung.

Im Rahmen der Auszeichnungsveranstaltung nahmen die Projektbeteiligten - für die Hochschule Lausitz der Projektleiter des Siegerprojektes Prof. Dr. Sylvio Simon - am 18. April 2012 im Kulturhaus der BASF Schwarzheide GmbH den mit 10.000 Euro dotierten Preis entgegen.

Wie die Wirtschaftsinitiative Lausitz informiert, hatte eine neunköpfige Jury aus Lausitzer Professoren, Unternehmern und Politikern den Preisträger im Vorfeld ausgewählt. Um den Lausitzer WissenschaftsTransferpreis hatten sich 17 Lausitzer Unternehmen und acht Forschungseinrichtungen mit insgesamt acht Projekten beworben. Allein vier dieser Projekte wurden von der Hochschule Lausitz gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern eingereicht.

Das von der Hochschule Lausitz mit ihren Partnern eingereichte preisgekrönte Kooperationsprojekt RFID in Metall hat die nichtsichtbare, witterungsgeschützte und fälschungssichere Integration von RFID-Transpondern in metallische Strukturen zum Ziel. Die Kennzeichnung ermöglicht weltweit einen schnellen und sicheren Zugriff auf wichtige Produktdaten. Dabei geht es konkret um die Kennzeichnung von Gurtbandreinigungsanlagen der Firma IFT. Der Transponder in diesen Anlagen ermöglicht den Zugriff auf Daten für Wartung und Instandsetzung, die Standortkontrolle und den Herstellernachweis. Das Kooperationsprojekt lief von Dezember 2009 bis Oktober 2011. Seit Mai 2011 ist ein von den Hochschulen entwickelter und von den Unternehmen umgesetzter Prototyp des Transponders im Einsatz.

Jeweils mit Urkunden wurden die Zweit- und Drittplatzierten geehrt.

Auf Platz zwei folgte die Kooperation zur Entwicklung der Druckaufgeladenen Dampf-wirbelschicht-Trocknung (DDWT) von Braunkohle für das effiziente Kraftwerk der Zu-kunft unter der Beteiligung von der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus und der Hochschule Zittau/ Görlitz in Kooperation mit neun Unternehmen aus der Region.

Die Herstellung von hochtemperaturbeständigen Filamenten und Werkstoffen, einge-reicht von der CeraFib GmbH, die 2006 als SpinOff-Unternehmen aus der seit 1995 laufen-den Keramikfaser-Forschung am Institut für Textilchemie & Chemiefasern Denkendorf her-vorging, kam auf Platz drei.

Mit dem Ziel, die Vernetzung zwischen Hochschulen und Lausitzer Unternehmen zu verbessern und auszubauen, hat die Wirtschaftsinitiative Lausitz e.V. in diesem Jahr erstmals den mit 10.000 Euro dotierten Lausitzer WissenschaftsTransferpreis ausgereicht,. Bereits ab Herbst 2012 haben Hochschulen und Unternehmen die Möglichkeit, sich für den LWTP 2013 zu bewerben.

Weitere Informationen zum LWTP:
Marco Bayer, Geschäftsführer Wirtschaftsinitiative Lausitz e.V.

Telefon: 0355 28 91 30 90, Fax: 0355 28 91 30 99, E-Mail: m.bayer@wil-ev.de

Weitere Informationen zum Projekt RFID in Metall:
Prof. Dr.-Ing. habil. Sylvio Simon, Hochschule Lausitz (FH)
Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Informatik, Studiendekan Maschinenbau
Telefon: 03573 85-425, Fax: 03573 85-409, E-Mail: Sylvio.Simon@hs-lausitz.de jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });

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