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Ein Quantensprung für Studierende

23.04.2012 - (idw) Eberhard Karls Universität Tübingen

Universität Tübingen vergibt 66 Deutschlandstipendien Die Universität Tübingen hat am Freitag, den 20. April 2012 im Rahmen einer Feierstunde 66 Deutschlandstipendien an Stipendiatinnen und Stipendiaten aus 38 verschiedenen Studiengängen vergeben.

Neben dem Rektor der Universität sprachen für die Seite der Mittelgeber der Vorsitzende des Fördervereins der Universität, Hubert Wicker, Direktor beim Landtag in Baden-Württemberg, sowie der Präsident der Industrie- und Handelskammer Reutlingen Christian O. Erbe. Stellvertretend für alle Stipendiaten bedankte sich Judith Zinsmaier, Studentin der Rhetorik, bei den Spendern. Sie ist wie 19 weitere ihrer Kommilitoninnen und Kommilitonen bereits zum zweiten Mal in das Förderprogramm aufgenommen.

Es ist uns ein wichtiges Anliegen, unseren Spendern im Rahmen dieser Feier öffentlich zu danken, erläutert Rektor Professor Bernd Engler. Denn nur ihrem Engagement haben wir es zu verdanken, dass wir in diesem Jahr 66 Stipendien vergeben können. Gleichzeitig wollen wir mit dieser öffentlichen Veranstaltung aber auch einen deutlich sichtbaren Akzent setzen und möglichst viele weitere Geldgeber für ein Engagement werben. Die Universität Tübingen konnte im Vergleich zum Vorjahr die Anzahl der eingeworbenen Stipendien um 21 deutlich erhöhen. Rektor Engler sieht die Universität damit zwar auf einem sehr guten Weg, aber noch nicht am Ziel. Wir sind bestrebt, langfristig die maximale Quote von acht Prozent aller Studierenden auszuschöpfen, so der Rektor der Universität, Wir werden uns daher in Zukunft noch verstärkt an die Unternehmen in der Region, aber auch an unsere Emeriti und Ehemaligen wenden.

Für alle Beteiligten ist das gemeinsam von der Bundesregierung, privaten Förderern und den Hochschulen getragene Deutschlandstipendium ein Gewinn: Das Programm ermöglicht es uns, leistungsstarke Studierende direkt anzusprechen, sie zu fördern und sie bei der Entfaltung ihrer Talente zielgerichtet zu unterstützen, so Albrecht Hauff, Verleger der Thieme Verlagsgruppe. Das Unternehmen beteiligt sich bereits zum zweiten Mal am Deutschlandstipendium und hat sich in diesem Jahr für das Förderformat Studienpatenschaft entschieden. Mit insgesamt 5.400 Euro wird der Medizin-Verlag eine Studierende der Medizin drei Jahre lang unterstützen vorausgesetzt die Studierende schafft auch im kommenden Jahr den Sprung in das Förderprogramm.

IHK-Präsident Erbe hebt in seiner Rede ebenfalls die Win-Win-Situation hervor, die das Deutschlandstipendium allen Beteiligten ermöglicht. Er betont dabei die Bedeutung der Förderung von jungen und talentierten Menschen: Ihrem vielseitigen Wissen, ihren Ideen und ihrer Leistungsbereitschaft verdankt unser Land seinen Wohlstand, seine gute wirtschaftliche Entwicklung und seine Innovationskraft, so Erbe. Die Studierende Judith Zinsmaier bringt die Bedeutung für die wichtigste Zielgruppe der Studierenden auf den Punkt: Für uns Studierende sind 300 Euro im Monat vor allem eins: ein Quantensprung!

Mit dem Deutschlandstipendium, das vom Bund, den Universitäten und privaten Mittelgebern gemeinsam getragen wird, werden herausragende und besonders leistungsstarke Studierende mit jeweils 300 Euro pro Monat gefördert. Die Hälfte dieses Betrags geben private Spender, der Bund verdoppelt diesen Einsatz mit noch einmal 150 Euro. Bei der Vergabe der Stipendien zählen sehr gute Studienleistungen, aber auch das Engagement im sozialen Umfeld, in der Familie, in Vereinen oder in sozialen Einrichtungen wird berücksichtigt. Die Universität Tübingen legt darüber hinaus Wert auf den Nachweis von Preisen, die in überregionalen, wissenschaftsorientierten Wettbewerben erlangt wurden. Die nächste Ausschreibungsrunde für die Deutschlandstipendien findet voraussichtlich ab November 2012 statt.


Kontakt:
Dr. Ulrike Mönnich-Lux
Universität Tübingen
Hochschulkommunikation
Abteilung Marketing und Fundraising
Telefon: +49 7071 29-77072
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