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Eine neue Quellenbasis zum Kunsthandel in der Zeit des Nationalsozialismus

25.04.2012 - (idw) Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Auktionskataloge sind für die Erforschung des Kunstmarkts der Moderne von zentraler Bedeutung. Darüber hinaus sind sie ein wichtiges Instrument für die Provenienzforschung, die Erforschung der Herkunftsgeschichte von Kunstwerken. In dem internationalen Kooperationsprojekt German Sales 1930-1945. Art Works, Art Markets, and Cultural Policy werden erstmals sämtliche in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Zeitraum von 1930 bis 1945 erschienenen Auktionskataloge bibliographisch erfasst und online zugänglich gemacht. Projektpartner sind die Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin, die Universitätsbibliothek Heidelberg und das Getty Research Institute in Los Angeles. Pressemitteilung
Heidelberg, 25. April 2012

Eine neue Quellenbasis zum Kunsthandel in der Zeit des Nationalsozialismus
Vorstellung des internationalen Kooperationsprojektes German Sales 1930-1945

Auktionskataloge sind für die Erforschung des Kunstmarkts der Moderne von zentraler Bedeutung. Darüber hinaus sind sie ein wichtiges Instrument für die Provenienzforschung, die Erforschung der Herkunftsgeschichte von Kunstwerken. In dem internationalen Kooperationsprojekt German Sales 1930-1945. Art Works, Art Markets, and Cultural Policy werden erstmals sämtliche in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Zeitraum von 1930 bis 1945 erschienenen Auktionskataloge bibliographisch erfasst, digitalisiert und online zugänglich gemacht. Über die Forschungsdatenbank Getty Provenance Index werden alle verfügbaren Informationen zu den veräußerten Kunstgegenständen recherchierbar sein. Oft stellen Auktionskataloge die einzige Quelle für eine Identifikation von veräußerten Kunst- und Kulturgütern dar, die ihren rechtmäßigen Eigentümern während der Zeit des Nationalsozialismus entzogen wurden. Auf der Basis der Projektergebnisse kann ein besseres Verständnis für die Zusammenhänge der Kunst- und Kulturpolitik der frühen dreißiger Jahre und des Nationalsozialismus gewonnen werden. Projektpartner sind die Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin, die Universitätsbibliothek Heidelberg und das Getty Research Institute in Los Angeles. Das Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), das National Endowment for the Humanities (NEH) und die VolkswagenStiftung.

In einem Pressegespräch am 11. Mai 2012 informieren Vertreter der drei an dem Projekt beteiligten Institutionen über die Arbeiten.

Das Pressegespräch findet statt am:
Freitag, 11. Mai 2012, 14.30 Uhr
Universitätsbibliothek Heidelberg, Plöck 107109
Handschriftenlesesaal (Erdgeschoss, Ostflügel)

Als Gesprächspartner stehen zur Verfügung:
Prof. Dr. Bernhard Eitel, Rektor der Universität Heidelberg
Dr. Veit Probst, Direktor der Universitätsbibliothek Heidelberg
Prof. Dr. Thomas W. Gaehtgens, Direktor des Getty Research Institute Los Angeles (USA)
Dr. Joachim Brand, Stellvertretender Direktor der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin

Anmeldung zum Pressegespräch:
Zur Teilnahme an dem Pressegespräch bitten wir die Medienvertreter
um Anmeldung bis zum 9. Mai 2012 unter
Universitätsbibliothek Heidelberg
Telefon 06221 / 54-2581, presse@ub.uni-heidelberg.de

Kontakt:
Kommunikation und Marketing
Pressestelle, Telefon (06221) 54-2311
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