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Verbund aus Wissenschaft und Industrie sucht Nachwuchstalente in Präzisions- und Nanotechnologie

25.04.2012 - (idw) Universität Bremen

Deutscher Vorentscheid der euspen Challenge 2012 findet am 3. Mai in der Uni Bremen statt mit Beteiligung aus Berlin, Dortmund und Bremen. Vom Handy bis zum Hörgerät, viele Dinge des Alltags wären heute undenkbar ohne die Präzisionsbearbeitung, das Precision Engineering. Sie steht als zukunftsträchtiges Entwicklungsfeld im Zentrum des Vorentscheids der dritten internationalen euspen Challenge, der am 3. Mai 2012 in Bremen vom Labor für Mikrozerspanung, (Leitung Prof. Dr.-Ing. habil. Ekkard Brinksmeier) des Fachbereichs Produktionstechnik ausgetragen und von Dipl.-Ing. Axel Meier organisiert wird. Der finale Wettbewerb wird durch die European Society for Precision Engineering and Nanotechnology (euspen) ausgerichtet und findet im Juli in Eindhoven (Niederlande) statt. Er bietet ein internationales Forum, um Studierende technischer Studiengänge und Firmen der Präzisions- und Nanotechnologie aus ganz Europa zusammenzubringen.

Studierende aus Berlin, Bremen und Dortmund treffen bei der Vorrunde in Bremen zusammen, um sich den Einzug ins internationale Finale in Eindhoven zu sichern. Dort wollen sie in Teams mit Studierenden aus ganz Europa ihr Können beweisen. Im Vorentscheid stellen sich die Studierenden in Dreier-Teams einer praktischen Aufgabe aus dem Feld des Precision Engineering und präsentieren ihre Ergebnisse vor einer Jury aus Wissenschaftlern und Industrievertretern. Dabei trainieren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits in der Herausforderung, die sie in Eindhoven erwartet: Auch in der deutschen Vorrunde werden die Gruppen erst am Tag selbst aus jeweils einer Studentin oder einem Studenten der beteiligten Universitäten zusammengestellt. Es gilt also nicht nur, fachlich zu überzeugen, sondern auch in der Teamarbeit mit bis dahin unbekannten Kommilitoninnen oder Kommilitonen. Die beste Mannschaft, jeweils einer oder eine aus Bremen, Berlin und Dortmund, fährt gemeinsam zum Finale.

Die Sieger des deutschen Vorentscheids im vergangenen Jahr gewannen mit einer selbst entworfenen Mikro-Maschine. Sie passt in ein Überraschungs-Ei und erfüllt ungewöhnliche Anforderungen wie zum Beispiel das Bohren von eckigen Löchern.

Wir wollen sie finden: die Führungskräfte von morgen im Feld der Präzisionsbearbeitung und der Nanotechnologie! So beschreibt Professor Ekkard Brinksmeier die Motivation der euspen. Die Idee zur Challenge wurde maßgeblich von dem Bremer Professor entwickelt. Er ist als erster Fellow der euspen gemeinsam mit Dr.-Ing. Oltmann Riemer, Abteilungsleiter des LFM und Direktor im euspen coucil, nicht nur Ausrichter des deutschen Vorentscheids sondern auch Mitorganisator der gesamten euspen Challenge.

Weitere Informationen:

Universität Bremen
Fachbereich Produktionstechnik
FG Fertigungsverfahren, Öffentlichkeitsarbeit
Isabell Harder M. A.
E-Mail: harder@iwt-bremen.de
Tel.: 0421 218 51188
http://www.lfm.uni-bremen.de
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