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Rousseaus historisches Erbe für die Moderne

27.04.2012 - (idw) Universität Potsdam

Internationale Tagung anlässlich des 250. Werk-Jubiläums des französischen Aufklärers Jean-Jacques Rousseau vom 10. bis 13. Mai 2012 in Potsdam Mit einem sowohl internationalen als auch interdisziplinären Zugang möchte die Konferenz Rousseau 250 Schlüsselkategorien der Moderne. 1762-2012: 250 Jahre ,Emile und ,Contrat Social das sinnstiftende Potential der aufklärerischen Denkfiguren für die Gegenwart ausleuchten. Die von der Universität Potsdam organisierte Tagung findet vom 10. bis 13. Mai 2012 im Haus der Brandenburgisch- Preußischen Geschichte statt. Neben der Philosophie sind insbesondere die Geschichtswissenschaft, die Politikwissenschaft, die Pädagogik sowie die verschiedenen Philologien vertreten.

Im Jahr 1762 veröffentlichte Rousseau die Bücher Emile oder über die Erziehung und Vom Gesellschaftsvertrag oder Prinzipien des Staatsrechtes und initiierte damit einen neuen politischen Diskurs. Beide Werke stellen noch heute eine Herausforderung an ihre Leser dar, da sich in ihnen bereits die Ambivalenzen der Moderne zwischen Selbstbestimmung und Totalitarismus wiederfinden lassen.
Renommierte Rousseau-Forscher aus den USA, Großbritannien, Spanien, Polen, Italien, der Schweiz, Frankreich und Deutschland sowie aus unterschiedlichen Fachrichtungen kommen an vier Tagen zusammen, um zentrale Begriffe bei Rousseau als Schlüsselkategorien der Moderne zu identifizieren und ihre Wirkung ideengeschichtlich zu verfolgen. Die Aufklärung besitzt als Vorrat von Ideen und Praktiken eine enorme Aktualität für demokratische Kulturen bis in die Gegenwart, und gerade Rousseau als Querdenker der Epoche besitzt für dahingehende Diskussionen einen besonderen Reiz, so die Germanistin Prof. Dr. Stefanie Stockhorst, Organisatorin der Konferenz.
Das Themenfeld der Tagung reicht von Anthropologie, Ästhetik und Aufklärungskritik über Entfremdung, Europa, Familie, Frauenbilder/Gender und Kosmopolitismus bis hin zu Revolution, Romantik und Zeichensprache. Sie wird in Kooperation der Universität Potsdam mit der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung Berlin, dem Rochow-Museum Reckahn und der Französischen Botschaft veranstaltet.

Hinweis an die Redaktionen:

Zeit: 10.05.12 von 15.30 bis 19.30 Uhr, 11.05.12 von 10.30 bis 16.30 Uhr, 12.05.12 von 10.30 bis 16.30 Uhr, 13.05.12 von 10.30 bis 13.00 Uhr
Ort: Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam
Kontakt: Prof. Dr. Stefanie Stockhorst, Professur für Neuere deutsche Literatur/Frühe Neuzeit, Telefon: 0331-977-4244, E-Mail: stefanie.stockhorst@uni-potsdam.de
Prof. Dr. Iwan-Michelangelo DAprile, Juniorprofessur Europäische Aufklärung,
Telefon: 0331-977-1156, E-Mail: daprile@uni-potsdam.de
Programm im Internet:
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Weitere Informationen: http://www.uni-potsdam.de/germanistik/fachgebiete/frueheneuzeit/tagungrousseau25... - Programm
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