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Sportauslandsexperte

02.05.2012 - (idw) Deutsche Sporthochschule Köln

Weiterbildung startet am 7. Mai mit fünftägigem Workshop Eine gemeinsame Initiative des Deutschen Olympischen Sportbundes, des Auswärtigen Amtes und der Deutschen Sporthochschule Köln. Der Workshop wird eröffnet (7. Mai, 11 Uhr) von Michael Vesper, Mario Sauder, Dagmar Freitag und Jürgen Mittag.

Die nahenden Olympischen Spiele stehen neben den sportlichen Leistungen vor allem im Zeichen der Förderung von Frieden, Toleranz und Verständigung. Sport verbindet Menschen über Grenzen hinweg und kann Austausch, Konfliktbewältigung und Gemeinschaft fördern. Damit spielt Sport auch eine zunehmende Rolle in der Entwicklungszusammenarbeit. Sportverbände, Regierungs- und Entwicklungsorganisationen schaffen Projekte zur Förderung des Auf- und Ausbaus von Sportstrukturen, von Breitensport und zur Ausbildung von Multiplikatoren.

In einem dreiphasigen weiterbildenden Zertifikatsstudium bildet nun die Deutsche Sporthochschule Köln (DSHS), in Kooperation mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und dem Auswärtigen Amt, 20 ausgewählte Teilnehmer zu Sportauslandsexperten/-expertinnen aus. Damit die angehenden Multiplikatoren von Anfang an ihr volles Potential und Engagement in die Projekte vor Ort einbringen können, werden sie strukturiert auf ihren Einsatz vorbereitet. Der Lehrgang umfasst alle relevanten Aspekte eines Auslandseinsatzes: von der Schulung der Persönlichkeit, den Umgang mit Problemen bis zur Planung, Durchführung und Evaluation von Projekten. Dabei werden die 20 Teilnehmer und Teilnehmerinnen stets von hochrangigen Experten begleitet.

Auftakt der Weiterbildung ist ein fünftägiger Workshop, der von Dr. Michael Vesper, Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes, Mario Sauder vom Auswärtigen Amt und Dagmar Freitag, Vorsitzende des Sportausschusses des Bundestages, zusammen mit Prof. Dr. Jürgen Mittag (DSHS) am 7. Mai im Senatssaal der DSHS (11 Uhr) eröffnet wird. Das abwechslungsreiche Programm beinhaltet das Kennenlernen der internationalen Sportförderung und Projektarbeit, der Sportsysteme im In- und Ausland sowie das Erwerben interkultureller Kompetenzen und wichtiger Fähigkeiten bezüglich der Planung, Finanzierung und Evaluation von internationalen Sportprojekten. So bereitet unter anderem Poul Hansen (Büroleiter United Nations Office on Sport for Development and Peace) mit einem Fachvortrag über die Bedeutung des Sports für Entwicklung und Frieden die Teilnehmer auf ihren Einsatz als Auslandsexperten/-expertinnen in Entwicklungsländern vor.

Neben praktischen Einheiten zu Life skills through games oder Lernen in Bewegung gibt es viel Raum für Austausch mit Experten, Diskussion und Partizipation. Anschließend werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einem sechswöchigen Inlandspraktikum und einer Projekthospitation im Ausland ihre erworbenen Kenntnisse praktisch anwenden, um schließlich das Weiterbildungszertifikat zum Sportauslandsexperten/-expertin zu erhalten.

Weitere Informationen zum Zertifikatsstudium Sportauslandsexperte/-expertin finden Sie im Netz: www.dshs-koeln.de/sportauslandsexperte

Kontakt für Fragen:
Dr. Karen Petry
Institut für Europäische Sportentwicklung & Freizeitforschung
Tel.: 0221 4982-2310
E-Mail: petry@dshs-koeln.de

Pressevertreter/innen sind zur Eröffnung des Workshops am 7. Mai (11 Uhr) herzlich eingeladen. Der Senatssaal befindet sich im Institutsgebäude II (Am Sportpark Müngersdorf 6, 50933 Köln):

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Weitere Informationen: http://www.dshs-koeln.de http://www.dshs-koeln.de/sportauslandsexperte
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