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Manuela Baccarini Mitglied der "European Molecular Biology Organisation"

09.05.2012 - (idw) Universität Wien

Manuela Baccarini, stellvertretende Leiterin des Zentrums für Molekulare Biologie und Professorin für Zelluläre Signalübertragung an der Universität Wien, wurde zum Mitglied der "European Molecular Biology Organisation" (EMBO) gewählt. Die neuen Mitglieder des traditionsreichen ForscherInnennetzwerkes werden am 9. Mai bekanntgegeben. Manuela Baccarini und ihre Gruppe an den Max F. Perutz Laboratories beschäftigen sich mit zellulären Signaltransduktionskaskaden, also wie Informationen aus der Umgebung innerhalb der Zelle verarbeitet werden. Im speziellen forscht sie im Bereich der Entwicklungsbiologie und im Zusammenhang mit Krankheitsmechanismen an der Entschlüsselung des MAP-Kinase-Signalweges. MAP ("mitogen-activated protein")-Kinasen sind spezielle Enzyme, die eine wichtige Rolle für das Überleben der Zelle und bei vielen anderen Zellaktivitäten spielen, wie zum Beispiel bei der Proliferation und bei der Differenzierung unterschiedlicher Zelltypen.

Manuela Baccarini engagiert sich als Sprecherin des Doktoratsprogrammes "Cell Signaling", das sie 2009 gründete, besonders für die Ausbildung von NachwuchsforscherInnen.

Zur Person
Manuela Baccarini wurde 1957 in Rom geboren. Nach ihren Studien in Rom und Perugia absolvierte sie zwei "postdoctoral fellowships" in Deutschland und in den USA, unterstützt von einem Humboldt-und einem EMBO-Forschungsstipendium. Sie begann ihre Forschung als Gruppenleiterin am Fraunhofer-Institut in Hannover, Deutschland. Im Jahr 1994 kam sie an die Universität Wien, wo sie derzeit eine Professur für "Cell Signaling" hält. Manuela Baccarini ist seit 2010 korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

European Molecular Biology Organisation (EMBO)
Die European Molecular Biology Organisation ist eine internationale Vereinigung führender WissenschafterInnen, die es sich zur Aufgabe macht, europäische Life-Science-Spitzenforschung zu fördern. EMBO wurde 1964 gegründet, zählt inzwischen 1.500 Mitglieder und hat ihren Sitz in Heidelberg, Deutschland.

Die Max F. Perutz Laboratories (MFPL) sind ein gemeinsames Forschungs- und Ausbildungszentrum der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien am Campus Vienna Biocenter. An den MFPL sind rund 530 WissenschafterInnen in über 60 Forschungsgruppen mit Grundlagenforschung im Bereich der Molekularbiologie beschäftigt.

Wissenschaftlicher Kontakt
Univ.-Prof. Dr. Manuela Baccarini
Max F. Perutz Laboratories
Universität Wien
1030 Wien, Dr.-Bohr-Gasse 9
T +43-1-4277-546 07
manuela.baccarini@univie.ac.at

Rückfragehinweis
Georg Bauer
Communications
Max F. Perutz Laboratories
1030 Wien, Dr.-Bohr-Gasse 9
T +43-1-4277-240 14
communications@mfpl.ac.at jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });
Weitere Informationen: http://medienportal.univie.ac.at/presse http://www.mfpl.ac.at
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