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Sektionsprofile online: Das Rückgrat der Leibniz-Gemeinschaft in fünf Selbstporträts

04.07.2012 - (idw) Leibniz-Gemeinschaft

Die 86 Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft sind in fünf Sektionen organisiert, zwei geistes- und sozialwissenschaftlichen Zuschnitts, drei im Bereich von Natur-, Lebens- und Umweltwissenschaften. Die Sektionen gelten als das Rückgrat der Leibniz-Gemeinschaft. In einem längeren Diskussionsprozess haben diese Sektionen ihre jeweiligen Forschungsprofile formuliert.
Diese Sektionsprofile stehen jetzt online unter http://www.leibniz-gemeinschaft.de/sektionen . Zur Sektion A - Bildung und kulturelle Überlieferung gehören 16 Institute, darunter fünf Forschungsmuseen vom Deutschen Museum in München bis zum Deutschen Schiffahrtsmuseum in Bremerhaven. Hier sind auch die meisten Institute der Bildungsforschung, die historische Forschung oder das Institut für Deutsche Sprache zuhause.
Sprecher der Sektion A ist Prof. Dr. Peter Haslinger vom Herder-Institut e.V., Marburg (Tel.: 06421/ 184 100, haslinger@herder-institut.de)

Die Sektion B - Wirtschaftliche Entwicklung, demokratische Teilhabe und soziale Integration umfasst 17 Institute, darunter die sechs Wirtschaftsforschungsinstitute in Berlin, Essen, Halle, Kiel, Mannheim und München. Hier ist die Raumforschung beheimatet, sowie mit dem GIGA und der HSFK die internationale Regional-, Friedens- und Konfliktforschung. Für die Sozialwissenschaften stehen GESIS und WZB. Ein Beispiel für die forschenden und forschungsdienenden Infrastruktureinrichtungen bei Leibniz ist die Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft in Kiel.
Sprecherin der Sektion B ist Prof. Dr. Heiderose Kilper, Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung, Erkner (Tel.: 03362 / 793 115, kilper@irs-net.de)

23 Einrichtungen umfasst die Sektion C - Gesundheit und Biodiversität -, darunter die drei großen naturkundlichen Forschungsmuseen in Berlin, Bonn und Frankfurt (Museum für Naturkunde, Zoologisches Museum Alexander König, Senckenberg). Den Schwerpunkte Gesundheit vertreten beispielsweise die Tropenmediziner aus Hamburg, die Rheumaforscher in Berlin, die Diabetes-Spezialisten in Düsseldorf, die Ernährungsforscher in Potsdam-Rehbrücke, die Altersforscher in Jena oder die Arbeitsforscher aus Dortmund. Biodiversität auch als Forschungsverbund sektionsübergreifend bei Leibniz organisiert steht im Fokus beim Deutschen Primatenzentrum, dem leibniz-Institut für Nutztierbiologie oder beim Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung in Gatersleben.
Sprecher der Sektion C ist Prof. Dr. Heribert Hofer vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung, Berlin (Tel.: 030 / 5168 101, direktor@izw-berlin.de)

In der Sektion D - Licht, Materialien und Modelle sind 21 Institute der Mathematik, der Natur- und Ingenieurwissenschaften organisiert, die die innovative Mikroelektronik (Frankfurt/Oder) ebenso abdecken wie die Sonnenphysik (Freiburg). Der Sektion gehören auch zwei Denkfabriken an, nämlich Schloss Dagstuhl, Leibniz-Zentrum für Informatik, und Mathematische Forschungsinstitut Oberwolfach beides Orte international renommierter Fach- und Forschungstagungen.
Sprecherin der Sektion D ist Prof. Dr. Brigitte Voit vom Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e.V. (Tel.: 0351 / 4658 591, voit@ipfdd.de)

Die nach Zahl der Institute kleinste Sektion ist die Sektion E - Umwelt und nachhaltige Entwicklung. Hier sind 9 Institute zusammengeschlossen, darunter drei agrarwissenschaftliche Institute, ferner das Leibniz-Institut für Ostseeforschung in Warnemünde, das Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung und das Bremer Leibniz-Zentrum für Maritime Tropenökologie.
Sprecher Sektion E ist Prof. Dr. Klement Tockner, Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei, Berlin (Tel.: 030 / 64 181 601, tockner@igb-berlin.de)

Pressekontakt für die Leibniz-Gemeinschaft

Christian Walther
Tel.: 030 / 20 60 49 42
Mobil: 0173 / 513 56 69
walther@leibniz-gemeinschaft.de

Christoph Herbort-von Loeper
Tel.: 030 / 20 60 49 48
Mobil: 0174 / 310 81 74
herbort@leibniz-gemeinschaft.de

Die Leibniz-Gemeinschaft

Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 86 selbständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, und Sozialwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute bearbeiten gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevante Fragestellungen strategisch und themenorientiert. Dabei bedienen sie sich verschiedener Forschungstypen wie Grundlagenforschung, anwendungsorientierter Forschung, wissenschaftlicher Infrastrukturen und forschungsbasierter Dienstleistungen. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer in Richtung Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Sie pflegt intensive Kooperationen mit den Hochschulen, u.a. über gemeinsame Wissenschaftscampi, und mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Ihre Einrichtungen unterliegen einem maßstabsetzenden transparenten und externalisierten Begutachtungsverfahren. Jedes Leibniz-Institut hat eine Aufgabe von gesamtstaatlicher Bedeutung. Daher fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen etwa 16.800 Personen, davon sind ca. 7.800 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, einschließlich der 3.300 Nachwuchswissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,4 Mrd. Euro, die Drittmittel betragen etwa 330 Mio. Euro pro Jahr. jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });

Weitere Informationen: http://www.leibniz-gemeinschaft.de
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