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Wissenschaftsrat: Zwei Entscheidungen im Verfahren der Institutionellen Akkreditierung

16.07.2012 - (idw) Wissenschaftsrat

Auf seinen Sommersitzungen hat der Wissenschaftsrat zwei Verfahren der Institutionellen Akkreditierung bzw. Reakkreditierung beraten. In beiden Fällen gelangt er zu einer positiven Entscheidung. Im Fall der design akademie berlin Hochschule für Kommunikation und Design würdigt der Wissenschaftsrat den Anwendungs- und Praxisbezug der Studienangebote, die gute Positionierung in der Berliner Hochschullandschaft sowie die gute Einbindung in die regionale Wirtschaft. Die Hochschule, die 2007 gegründet wurde, bietet in den Fachbereichen Kommunikationsdesign und Marketingkommunikation zwei Bachelor- und einen Master-Studiengang an und vermittelt Kompetenzen für die Berufspraxis in der Marketing- und Kommunikationsbranche.

Zur Sicherung eines für die Hochschulförmigkeit konstitutiven akademischen Kerns hält der Wissenschaftsrat allerdings die Einrichtung von mehr Vollzeitprofessuren für erforderlich. Vor der geplanten Erweiterung des Master-Angebots muss die design akademie berlin ihr wissenschaftliches Profil außerdem durch ein Forschungskonzept stärken. Der Wissenschaftsrat erteilt darüber hinaus eine Auflage zur Verbesserung der Leitungsstrukturen und empfiehlt u. a. Kooperationen auf internationaler Ebene. Die Institutionelle Akkreditierung wird für fünf Jahre erteilt.

Die Fachhochschule Ottersberg bei Bremen wird vom Wissenschaftsrat ebenfalls für fünf Jahre institutionell reakkreditiert. Die 1967 als Freie Kunst-Studienstätte gegründete Einrichtung ist seit 1996 vom Land Niedersachsen als Fachhochschule staatlich anerkannt. Sie bietet drei Bachelor- und einen Masterstudiengang in den Bereichen Kunsttherapie und Kunstpädagogik, Theaterpädagogik sowie Freie Bildende Kunst an. Der Wissenschaftsrat begrüßt die Ausweitung der Forschungsaktivitäten seit der Erstakkreditierung und würdigt, dass es der FH Ottersberg zwischenzeitlich gelungen ist, institutionalisierte Kooperationsbeziehungen zu anderen Hochschulen aufzubauen.

Die Reakkreditierung ist mit der Auflage verbunden, die Bibliotheksausstattung in Ottersberg nachhaltig zu verbessern. Zudem muss die Grundordnung so geändert werden, dass Eingriffe der Trägergesellschaft in Berufungsverfahren nicht mehr möglich sind. Der Wissenschaftsrat empfiehlt ferner, verbindliche Betreuungsstandards für die obligatorischen Praxisphasen des Studiums zu etablieren. jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });
Weitere Informationen: http://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/2363-12.pdf - Stellungnahme zur design akademie berlin - Hochschule für Kommunikation und Design http://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/2361-12.pdf - Stellungnahme zur Reakkreditierung der Fachhochschule Ottersberg http://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/pm_1912.pdf - Zur Pressemitteilung
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