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1.000 Altersmediziner und -forscher treffen sich ab heute in Bonn

12.09.2012 - (idw) Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG)

Eine gute Versorgung für alte Menschen

(Bonn, 12.09.12) Mit dem Gemeinsamen Gerontologie- und Geriatriekongress 2012 hat heute in Bonn das größte Treffen von Altersmedizinern und Altersforschern im deutschsprachigen Raum begonnen. Rund 1.000 Ärzte und Wissenschaftler treffen sich im World Conference Center in Bonn, dem ehemaligen Bundestag, um bis Samstag neue Konzepte für eine immer älter werdende Bevölkerung zu diskutieren. Der Titel des Kongresses ist Programm: Alternsforschung: Transnational und translational. Gemeinsam schlagen wir auf dem Kongress eine Brücke zwischen klinisch-praktischer Arbeit und Forschung in der Altersmedizin, erläutert der Präsident elect der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und Kongresspräsident Professor Dr. Ralf-Joachim Schulz aus Köln. Er betonte, mit rund 1.000 Teilnehmern und 400 eingereichten wissenschaftlichen Beiträgen sei der Kongress das größte Treffen seiner Art. Setzen wir ein Ausrufezeichen!, forderte Schulz in seiner Eröffnungsrede.

Die DGG veranstaltet den Kongress in Bonn gemeinsam mit vier weiteren Fachgesellschaften: der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie e. V. (DGGG), der Österreichischen Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie (ÖGGG), der Schweizerischen Gesellschaft für Gerontologie (SGG SSG) sowie der Schweizerischen Fachgesellschaft für Geriatrie (SFGG).

Geriatrie ist Zukunftsfach

Mit dem Kongress startet die DGG auch eine Kampagne, um den medizinischen Nachwuchs für das Fach zu begeistern. Die Geriatrie ist forschungsstark und gleichzeitig patientennah. Jeder weiß: Sie ist ein Zukunftsfach, so Schulz. Mit dem Start des Kongresses ist die DGG daher auch auf Facebook vertreten. Fälle aus der klinischen Praxis sollen in dem sozialen Netzwerk Medizinstudierende mit dem Fach vertraut machen.

Auf zwei Highlights möchten wir Sie gerne besonders hinweisen:

Zu der Abschlussveranstaltung am Samstag, den 15. September ab 14.30 Uhr wird die NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Bündnis90/ Die Grünen) einen Vortrag zum Thema: Anforderungen und Zukunftsvision: Die gerontologische und geriatrische Versorgung in NRW, halten. Medienvertreter sind herzlich eingeladen.

Unsere Pressekonferenz findet statt am Donnerstag 13. September um 12.00 Uhr

Themen sind:
Demenz im Krankenhaus die Herausforderung der Zukunft.
Ab 2020 wird jeder fünfte Krankenhauspatient unter einer Demenz leiden. Die Krankenhäuser sind mit diesen Patienten häufig hoffnungslos überfordert.
Ansprechpartner Priv.-Doz. Dr. Werner Hofmann, Präsident der DGG.
Mangelernährung im Alter das unterschätzte Problem
Ansprechpartner: Der Kongresspräsident und künftige Präsident der DGG, Prof. Dr. Ralf-Joachim Schulz, Köln.
Arzneimitteltherapie im Alter: Was nützt und was schadet?
Ansprechpartner: Prof. Dr. Renteln-Kruse, Hamburg, und Dr. Ulrich Thiem, Bochum. Prof. Renteln Kruse koordiniert in Hamburg das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte sogenannte LUCAS-Projekt und wird neue Zahlen zur Arzneiversorgung älterer Menschen vorstellen. Dr. Thiem ist Mitautor der sogenannten PRISCUS-Liste, die Arzneimittel enthält, die für alte Menschen problematisch sind.
Besonders für Bildjournalisten interessant: Zum Thema Ernährung und Arzneimittel stellt die DGG einen so genannten Instant-Aging-Anzug bereit. Spontan um 50 Jahre gealtert, wird deutlich, was Gebrechlichkeit bedeutet und welche Probleme alte Menschen im Alltag zum Beispiel mit Tablettenverpackungen und Medikamentenzubereitungen haben können.

Ort:
Bonn Conference Center, Platz der Vereinten Nationen 2; 53113 Bonn

Pressekontakt der DGG

Nina Meckel
medXmedia Consulting
Nymphenburger Str. 19
80335 München

Tel: +49 (0)89 / 230 69 60 69
Fax: +49 (0)89 / 230 69 60 60
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Weitere Informationen: http://www.dggeriatrie.de/presse/436-pm-1000-altersmediziner-und-forscher-treffe... Anhang
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