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Die Versprechen der Demokratie - DVPW-Kongress

18.09.2012 - (idw) Eberhard Karls Universität Tübingen

Über 700 Politikwissenschaftler diskutieren an der Universität Tübingen eine Woche lang über die Zukunftsfähigkeit von Demokratie im 21. Jahrhundert. Ob durch moderne Formen der Teilhabe in der Piraten-Partei oder durch den Erfolg Chinas als autoritärer Staat und damit quasi als Gegenmodell: Demokratie ist im 21. Jahrhundert einerseits gefragter denn je und wird zugleich auch grundlegend in Frage gestellt. Dabei muss der Blick gar nicht bis in das Reich der Mitte gehen, um zu konstatieren, dass Demokratie vor großen Herausforderungen steht. Wenn nämlich Regierungen im Zuge der Finanzkrise an Parlamenten in der EU vorbei immense Rettungspakete verabschieden und keine Zeit für gründliche parlamentarische Beratungen oder gar Volksentscheide bleibt, dann werden dadurch Legitimationsprobleme erzeugt.

Die Deutsche Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW), in der nahezu alle Politikwissenschaftler in Deutschland organisiert sind, wird an der Universität Tübingen vom 24. bis 28. September 2012 über Die Versprechen der Demokratie diskutieren. Über 700 Experten aus ganz Deutschland und den angrenzenden Nachbarstaaten werden erwartet. Uns geht es in erster Linie um eine Situationsbeschreibung der modernen Demokratie. Damit befinden wir uns inmitten der öffentlichen Diskussion, sagt DVPW-Vorsitzender Prof. Dr. Hubertus Buchstein. Demokratie tritt mit ihren Versprechen stets als Hoffnungsträger und zugleich auch als Anlass vielfacher Enttäuschungen auf.

Der DVPW-Kongress findet nur alle drei Jahre statt und stellt somit eine Auszeichnung für das austragende Institut dar. Mit dem Kongressort Tübingen kehrt die DVPW nach 49 Jahren wieder nach Baden-Württemberg zurück. Tübingen selbst gehört zu den an zwei Händen abzählbaren Gründungsorten der Politikwissenschaft im Nachkriegsdeutschland. Heute zählt das Tübinger Institut für Politikwissenschaft zu den größten seiner Art bundesweit. Derzeit sind über 1.000 Studierende im Fach Politikwissenschaft hier eingeschrieben.

Das Programm ist auf der Homepage der DVPW zu finden: https://www.dvpw.de

Zahlreiche Veranstaltungen bieten ideale Anknüpfungspunkte für eine journalistische Berichterstattung. Im Rahmen des Kongresses sind namhafte Politikwissenschaftler zu Interviews bereit, die das DVPW-Presse-Team gern vermittelt.

Pressekontakt:

Pressereferent der DVPW, Marc Raschke: marcraschke@gmx.de 0172 2836550
Pressebüro ab dem 24.9.: +49 7071 29-78366 function fbs_click() {u=location.href;t=document.title;window.open('http://www.facebook.com/sharer.php?u='+encodeURIComponent(u)+'&t='+encodeURIComponent(t),'sharer','toolbar=0,status=0,width=626,height=436');return false;} html .fb_share_link { padding:2px 0 0 20px; height:16px; background:url(http://static.ak.facebook.com/images/share/facebook_share_icon.gif?6:26981) no-repeat top left; } Share on Facebook

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