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Humboldt-Universität und Bundesdruckerei eröffnen Forschungslabor

18.09.2012 - (idw) Humboldt-Universität zu Berlin

Zur Eröffnung des neuen BeID-Labors übergab die Bundesdruckerei heute die Software eIDClientCore an das Institut für Informatik der Humboldt-Universität zu Berlin. Die Software ist der Basis-Code zur Programmierung von Software für die Nutzung der Online-Ausweisfunktion des neuen Personalausweises. Die Humboldt-Universität stellt die Software ab sofort als Open Source-Code bereit. Berlin, 18. September 2012 Professor Peter Frensch, Vizepräsident für Forschung der Humboldt-Universität, und Ulrich Hamann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bundesdruckerei GmbH, haben heute das Forschungslabor BeID-Lab eröffnet. Im neuen Labor, das an der Humboldt-Universität angesiedelt ist, setzen die Partner Forschungsarbeiten und Maßnahmen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses auf dem Gebiet der Sicheren Identität und der Sicherheitstechnologien gemeinsam um. BeID-Lab steht für Berlin elektronische Identitäten Labor und ist ein Ergebnis der bisherigen Forschungskooperation des Instituts für Informatik der Humboldt-Universität und der Bundesdruckerei GmbH.

Die Forschungspartnerschaft mit der Bundesdruckerei als eines der weltweit führenden Unternehmen im Bereich Sichere Identitäten eröffnet uns neue Möglichkeiten in der anwendungsorientierten Forschung, erklärte Frensch heute im Rahmen eines Pressegesprächs. Hamann fügte an, dass Identitätsprüfungen in einem globalen, mobilen und digitalen Umfeld eine der zukünftigen Herausforderungen im Bereich der Sicheren Identität darstellten und deshalb die Vernetzung mit Universitäten und Forschungseinrichtungen seit Jahren ein wichtiger Bestandteil der Innovationsstrategie der Bundesdruckerei sei. Im BeID-Lab wollen wir unsere Industrie-Expertise mit dem Know-how der Humboldt-Universität bei der Analyse und dem Design von sicheren Systemarchitekturen und Smart-Cards zusammenbringen, so Hamann.

Neue Dienste für den Personalausweis mit eIDClientCore
Als erstes Projekt veröffentlichten die Partner heute unter https://sar.informatik.hu-berlin.de/BeID-lab/eIDClientCore die Software eIDClientCore. Mit diesem Code erhalten IT-Experten eine Basis-implementierung zur Programmierung eigener Anwendungen für die Online-Ausweisfunktion des neuen Personalausweises und des elektronischen Aufenthaltstitels, erklärt Professor Jens-Peter Redlich, stellvertretender Direktor am Institut für Informatik, unter dessen Leitung das neue Labor startet. So könnten Entwickler ihre Ideen für den Einsatz des Personalausweises besser testen. Einer der Vorteile: Bisher kann der neue Personalausweis lediglich am PC genutzt werden. eIDClientCore ermöglicht die Datenübermittlung mittels Online-Ausweisfunktion von einem beliebigen Quellsystem aus. Das können Fahrkartenautomaten, Tablet-PCs oder Smartphones sein. Somit werden viele neue Dienste möglich, freut sich Redlich.

Die Software wurde von der Innovationsabteilung der Bundesdruckerei entwickelt. Unser Anliegen ist es, mit der heutigen Offenlegung des Software-Codes mehr Akzeptanz und Vertrauen zu schaffen, um so eine breite Nutzung der eID-Funktion in verschiedensten Diensten anzustoßen, sagte Dr. Manfred Paeschke, Leiter der Innovationsabteilung der Bundesdruckerei.

Über die Humboldt-Universität:
Die Humboldt-Universität zu Berlin ist eine der führenden deutschen Universitäten, die das Fächerspektrum von den Geistes- und Kulturwissenschaften über die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften bis zu den Naturwissenschaften und der Humanmedizin abdeckt. Die Universität im Herzen Berlins zeichnet sich durch Weltoffenheit und Reformfreude aus. Derzeit studieren 37.300 junge Menschen in 261 Studiengängen an der Humboldt-Universität. Führend in der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, steht sie mit mehr als 400 Professorinnen und Professoren gleichermaßen für Innovation im Studium und die Einheit von Forschung und Lehre. Im Jahre 1810 nach dem Konzept von Wilhelm von Humboldt gegründet, gilt die Humboldt-Universität zu Berlin als Mutter aller modernen Universitäten als Das moderne Original. Im Juni 2012 war die Humboldt-Universität im Exzellenzwettbewerb von Bund und Ländern erfolgreich und zählt nun zu den 11 Exzellenzuniversitäten Deutschlands.

Über die Bundesdruckerei:
Die Bundesdruckerei GmbH in Berlin entwickelt und liefert Systemlösungen und Dienstleistungen für die sichere Identifikation in der analogen und digitalen Welt und zählt weltweit zu den führenden Unternehmen in diesem Bereich. Neben kompletten Pass- und Ausweissystemen bietet das Unternehmen Personaldokumente, Hochsicherheitskarten, Dokumentenprüfgeräte, Sicherheitssoftware, Trustcenter-Leistungen und eID-Services für nationale und internationale Kunden im hoheitlichen sowie privatwirtschaftlichen Markt an. Darüber hinaus fertigt die Bundesdruckerei Banknoten, Postwertzeichen und Steuerzeichen sowie elektronische Publikationen. Mit ihren Tochtergesellschaften BIS Bundesdruckerei International Services GmbH, D-TRUST GmbH, Maurer Electronics GmbH und iNCO Sp.z o.o. beschäftigt die Bundesdruckerei-Gruppe rund 2.000 Mitarbeiter weltweit und erzielte im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von 406,3 Millionen Euro. Das Unternehmen ist Gründungsmitglied des Fraunhofer-Innovationsclusters Sichere Identität Berlin-Brandenburg und Stifter des Lehrstuhls Secure Identity an der Freien Universität Berlin. Weitere Informationen unter http://www.bundesdruckerei.de.

Kontakt
Alexandra Haberstroh
Referentin Unternehmenskommunikation
Bundesdruckerei GmbH
Mobil: + 49 (0) 175 581 85 46
E-Mail: alexandra.haberstroh@bdr.de function fbs_click() {u=location.href;t=document.title;window.open('http://www.facebook.com/sharer.php?u='+encodeURIComponent(u)+'&t='+encodeURIComponent(t),'sharer','toolbar=0,status=0,width=626,height=436');return false;} html .fb_share_link { padding:2px 0 0 20px; height:16px; background:url(http://static.ak.facebook.com/images/share/facebook_share_icon.gif?6:26981) no-repeat top left; } Share on Facebook


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