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Hochschule Harz schöpft Förderquote zu 100 Prozent aus und vergibt 33 Deutschlandstipendien

24.10.2012 - (idw) Hochschule Harz, Hochschule für angewandte Wissenschaften (FH)

Am Dienstag, dem 25. September, hatte die Hochschule Harz anlässlich ihres 3. Stifterabends ins Wernigeröder AudiMax eingeladen. Neben zahlreichen weiteren Höhepunkten stand die Verleihung der Deutschlandstipendien im Mittelpunkt der festlichen Abendveranstaltung. Rektor Prof. Dr. Armin Willingmann freute sich, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vorgegebene Förderquote zu 100 Prozent erfüllen zu können. An der Hochschule Harz wird ab Wintersemester 2012/13 der maximal förderfähige Prozentsatz aller eingeschriebenen Studierenden durch das Deutschlandstipendium unterstützt; dies entspricht 33 zu vergebenden Stipendien für den Zeitraum September 2012 bis August 2013, so Willingmann. Die angehenden Akademiker mussten sich für das Leistungsstipendium schriftlich bewerben und wurden durch einen Ausschuss, der Vertreter aller drei Fachbereiche und der Hochschulleitung umfasst, ausgewählt. Sie erhalten nun monatlich 300 Euro, die je zur Hälfte vom BMBF und einem privaten Geldgeber finanziert werden. Unser Dank gilt den 25 Stiftern, zu denen Banken, Industrie, Gewerbetreibende sowie zahlreiche Mäzene gehören, erläuterte der Rektor.

Diana Kränzel, Deutschlandstipendien-Beauftragte der Hochschule Harz, erklärte die Details: Von 33 Stipendien sind 22 an eine bestimmte Studienrichtung gebunden; der Bedarf an Nachwuchskräften aus dem technischen Bereich ist im Rahmen des Programms nicht von der Hand zu weisen: 14 fachgebundene Stipendien wurden für die ingenieurwissenschaftlichen und informatikorientierten Studiengänge ausgesprochen, so die Mitarbeiterin des Dezernats Kommunikation und Marketing. Insgesamt haben sich 85 Studierende beworben, davon mehr als die Hälfte aus dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaften. Acht Stipendiaten der letzten Vergaberunde konnten auf Grund hervorragender Leistungen auch im aktuellen Förderzeitraum bedacht werden. Auch die Stifter bleiben dem Deutschlandstipendium treu: 80 Prozent der Geldgeber der ersten Vergaberunde sind erneut dabei. Auf diesem Erfolg konnten wir aufbauen, verriet Hochschulleiter Willingmann, bereits während des Stifterabends haben drei weitere Firmenvertreter erklärt, künftig ein Deutschlandstipendium finanzieren zu wollen. Der Rektor betonte weiterhin: Das Deutschlandstipendium ist für uns eine willkommene Gelegenheit, die guten Kontakte zu Wirtschaft, Stiftungen und Mäzenen auszubauen. Schon heute ist die Hochschule auf Drittmittel von Unternehmen stark angewiesen. Im Gegenzug unterstützt sie deren Forschung und Entwicklung. Die meisten Stifter kommen direkt aus der Harzregion, aber auch Förderer aus Berlin, Braunschweig und Magdeburg helfen klugen Köpfen in Wernigerode und Halberstadt.

Dr. Lutz Hagner, Geschäftsführer der NetCo Professional Services GmbH, oblag es, in dem festlichen Rahmen einige Worte aus Stiftersicht hinzuzufügen. Für uns ist das Deutschlandstipendium eine Anerkennung, kein Almosen. Studierende, die gut sein wollen, müssen sich auf ihr Studium konzentrieren können; wir schaffen Entlastung, betonte der Förderer. Ein Quäntchen des eigenen Erfolgs in die Region zu investieren, Beziehungspflege - auch Marketing - zu betreiben und einen Zugriff auf das wissenschaftliche Potential der Hochschule zu haben, steht für ihn im Mittelpunkt seines Engagements. Am Ende bleibt das gute Gefühl: Das Geld ist richtig angelegt, betonte der Blankenburger Unternehmer.

Auch die Stipendiaten kamen zu Wort. Lea-Nadine Lüddecke, Absolventin des Bachelor-Studiengangs BWL/Dienstleistungsmanagement, studiert aktuell Business Consulting mit dem Ziel den Master of Arts zu erwerben. Sie dankte neben Stiftern und Hochschule insbesondere ihren Eltern. Ich empfinde Freude und Wertschätzung; nicht nur der monatliche Geldbetrag, auch der Gedanke des Networkings ist für uns Stipendiaten von großer Bedeutung, so die 23-Jährige.

Das Deutschlandstipendium ist jedoch nicht der einzige Weg für Unternehmen, mit der Hochschule Harz zusammenzuarbeiten. Die Volkswagen Financial Services AG aus Braunschweig hatte sich zusätzlich zur Stiftung zweier Stipendien dazu entschieden, eine Kooperationsvereinbarung für die Zusammenarbeit im Rahmen der Studiengänge Medien- sowie Wirtschaftsinformatik zu schließen. Als Unternehmensvertreter unterzeichneten Andrea Giesecke und Olaf Podschadli am Abend den Vertrag vor knapp 200 geladenen Gästen.

Die musikalische Umrahmung des 3. Stifterabends oblag Julia Graeber und Christian Fitzner vom Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode, die die Veranstaltung mit viel Rhythmus- und Fingerspitzengefühl begleiteten. Im Anschluss an die Verleihung der Urkunden war zu einem offenen Empfang geladen, welchen Stipendiaten, Förderer und Hochschulvertreter zum regen Austausch nutzten. function fbs_click() {u=location.href;t=document.title;window.open('http://www.facebook.com/sharer.php?u='+encodeURIComponent(u)+'&t='+encodeURIComponent(t),'sharer','toolbar=0,status=0,width=626,height=436');return false;} html .fb_share_link { padding:2px 0 0 20px; height:16px; background:url(http://static.ak.facebook.com/images/share/facebook_share_icon.gif?6:26981) no-repeat top left; } Share on Facebook

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