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The Creation of Beauty

03.12.2012 - (idw) Deutsches Museum

Frank Eugene und die Technik der Kunstfotografie.

Sonderausstellung von 3. Dezember 2012 bis 24. Februar 2013 (München, 03.12.2012) Frank Eugene ist als deutsch-amerikanischer Kunstfotograf Anfang des 20. Jahrhunderts auch in München tätig gewesen. Wegen der aufwendigen Bearbeitung seiner Negative galt er unter seinen Zeitgenossen als Maler-Photograph. Die Sonderausstellung des Deutschen Museums gibt nun Einblick in ein besonders reizvolles Kapitel der internationalen Kunstfotografie und legt dabei den Schwerpunkt auf die technischen Aspekte dieser Bildproduktion. Neben hinterleuchteten Glasnegativen und zeitgenössischen Abzügen von Eugene sind Arbeiten seiner Vorbilder und seiner Schüler zu sehen.

Frank Eugene (1865 1936) studierte ab 1886 Malerei an der Kunstakademie in München und arbeitete danach als Porträtmaler in New York. Angeregt durch Alfred Stieglitz und Eduard Steichen wandte er sich als Autodidakt der Fotografie zu und war rasch auf allen wichtigen Ausstellungen vertreten. Von 1907 bis 1913 unterrichtete er pictorial photography an der Lehr- und Versuchsanstalt für Photographie in München und war dann bis 1927 als Lehrer für Naturfotografie an der Königlichen Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe in Leipzig tätig.

Schon früh war Frank Eugene dafür bekannt, dass er anders als die meisten Kunstfotografen vor allem seine Negative mit Farbe, Bleistift und Radiernadel bearbeitete. In seinen Porträts, die gerne vor Gemälden und Bildteppichen aufgenommen wurden, ist der Hintergrund häufig mit Schraffuren und Strichelungen stark überarbeitet. Diese graphische Behandlung der Aufnahmen, die ihm den Namen eines Maler-Photographen eintrug, kennzeichnet auch frühe Arbeiten seiner Schüler, wie Theo Schafgans oder Elfriede Reichelt.

Lange waren Frank Eugenes Bearbeitungen seiner Negative nur aus der Literatur bekannt oder konnten an seinen Aufnahmen nachvollzogen werden. Vor einigen Jahren sind jedoch in den Depots des Deutschen Museums über 260 Glasnegative dieses Fotografen aufgetaucht, die es erstmals erlauben, seine Manipulationen am Original zu untersuchen. Mit Hilfe des Wehrwissenschaftlichen Instituts für Werk- und Betriebsstoffe in Erding konnten die verschiedenen technischen Eingriffe exakt bestimmt werden. Wieder einmal hat sich gezeigt,
welch unerwartete Schätze sich noch immer in den Sammlungen des Deutschen Museums entdecken lassen. Die Ausstellung ist dieser überraschenden Entdeckung gewidmet. function fbs_click() {u=location.href;t=document.title;window.open('http://www.facebook.com/sharer.php?u='+encodeURIComponent(u)+'&t='+encodeURIComponent(t),'sharer','toolbar=0,status=0,width=626,height=436');return false;} html .fb_share_link { padding:2px 0 0 20px; height:16px; background:url(http://static.ak.facebook.com/images/share/facebook_share_icon.gif?6:26981) no-repeat top left; } Share on Facebook
Weitere Informationen: http://Bildmaterial ist online verfügbar unter: http://www.deutsches-museum.de/presse Anhang
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