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Buchvorstellung: Schlüsselwerke der Kulturwissenschaften

15.01.2013 - (idw) Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI)

Mit der Entstehung der Kulturwissenschaften bilden sich neue transdisziplinäre und zunehmend auch transkulturelle Wissensordnungen heraus, eine Vielzahl neuer Studiengänge wurde ins Leben gerufen. Doch was ist der Kern der Kulturwissenschaften? Das im Bielefelder transcript-Verlag erschienene Nachschlagewerk Schlüsselwerke der Kulturwissenschaften (2012) unternimmt erstmals den Versuch, Schlüsselwerke der Kulturwissenschaften in einem Band in verständlicher Sprache zu versammeln. Am 29. Januar stellen die Herausgeberinnen und Herausgeber Claus Leggewie, Dariu Zifonun, Anne Lang, Marcel Siepmann und Johanna Hoppen das neue Werk im Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) vor. Die Publikation versteht Kulturwissenschaften als fächerübergreifende Orientierung (Bachmann-Medick 2007) und spiegelt in weiten Teilen die inter- und transdisziplinäre Forschungsarbeit und Diskussion am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) wider. Wichtiger Ausgangspunkt für den Band waren die kollegialen Diskussionen innerhalb des KWI und seinen vier Forschungsbereichen über Inhalte kulturwissenschaftlicher Forschung. In dem Band stellen über 100 Aufsätze die jeweiligen Werke vor und zeigen ihre Relevanz für die Kulturwissenschaften auf.

Im Rahmen der öffentlichen Buchvorstellung referiert der Bochumer Sozial- und Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Jürgen Straub in einem kurzen Impulsvortrag zu aktuellen Tendenzen in den Kulturwissenschaften und kommentiert daran anlehnend das Gesamtkonzept der Publikation. Im Anschluss wird er gemeinsam mit den fünf Herausgeberinnen und Herausgebern und dem Publikum den Band diskutieren.

Impulsvortrag und Moderation:
Jürgen Straub ist Professor und Inhaber des Lehrstuhls für Sozialtheorie und Sozialpsychologie an der Ruhr-Universität Bochum (RUB).

Die Herausgeberinnen und Herausgeber:
Claus Leggewie ist Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) und Professor für Politikwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Seit 2008 ist Leggewie Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) und seit 2012 Co-Direktor des Käte Hamburger Kollegs Politische Kulturen der Weltgesellschaft an der Universität Duisburg-Essen.

Dariu Zifonun ist Professor für Soziologie an der Alice Salomon Hochschule Berlin und Associate Research Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI). Zifonun forscht und lehrt insbesondere zum Schwerpunkt Soziale Ungleichheit.

Anne Lang ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) im Bereich Europa und KlimaKultur. Sie forscht vor allem zur europäischen Erinnerungskultur und zu internationalen Klimadiskursen.

Marcel Siepmann ist Academic Assistant am Käte Hamburger Kolleg Politische Kulturen der Weltgesellschaft an der Universität Duisburg-Essen und Junior Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI). In seinem Dissertationsprojekt setzt er sich mit der Erinnerung an die Gewalterfahrungen in den Revolutions- und den Napoleonischen Kriegen auseinander.

Johanna Hoppen ist studentische Hilfskraft im Bereich Europäische Geschichtspolitik am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI).

Anmeldung bis zum 28. Januar 2013 und Kontakt für inhaltliche Fragen:
Marcel Siepmann, Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), marcel.siepmann@kwi-nrw.de
Datum: 29. Januar 2013, 19.00 Uhr
Ort: Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), Gartensaal, Goethestr. 31, 45128 Essen

Pressekontakt:
Magdalena Schaeffer, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), Tel. 0201/7204-152, magdalena.schaeffer@kwi-nrw.de

Rezensionsexemplare:
Daniela Pixa, Presse, transcript Verlag, Tel. 05 21/3937-9752, pixa@transcript-verlag.de

Weitere Informationen: http://www.transcript-verlag.de/ts1327/ts1327.php

Über das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI):
Das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) ist das Forschungskolleg der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR), zu der sich die Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen zusammengeschlossen haben. Seine Aufgabe ist die Förderung hervorragender interdisziplinärer Forschung in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften mit regionalen, nationalen und internationalen Partnern. Das KWI erforscht die Grundlagen der modernen Kultur praxisnah und mit Blick auf aktuelle relevante gesellschaftliche Fragen. Im Mittelpunkt der Institutsarbeit stehen gegenwärtig die Themenfelder Europa, kulturelle Vielfalt der Weltgesellschaft, soziale Verantwortung und kulturelle Aspekte des Klimawandels im Mittelpunkt. Mit seinen Veranstaltungen sucht das KWI den Dialog mit einer breiteren Öffentlichkeit, es unterhält enge Partnerschaften mit Kultureinrichtungen und Medien.
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