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Entwicklungspsychologen suchen fünf- und sechsjährige Kindergartenkinder für Studie

18.01.2013 - (idw) Universität des Saarlandes

Wie Kinder Handlungen wahrnehmen, diese verstehen und wie sie selbst handeln, untersucht die Forschungsgruppe um die Entwicklungspsychologin Professor Gisa Aschersleben. In einer aktuellen Studie wollen die Wissenschaftlerinnen herausfinden, ob Kinder das Ziel einer Handlung voraussehen. Hierfür vergleichen sie die Blickbewegungen von Kindern, wenn sie selbst mit Bauklötzchen spielen und wenn sie eine andere Person beim Spielen beobachten. Für die Studie werden Eltern mit Kindern im Alter von fünf bis sechs Jahren gesucht, die teilnehmen, und so die Erforschung der kindlichen Entwicklung unterstützen wollen. Sind Kinder bereits in der Lage, Handlungsziele vorherzusagen? Verstehen Kinder ein und dieselbe Handlung anders, je nachdem, ob sie eine Person dabei beobachten oder sie selbst die Handelnden sind? Welchen Einfluss hat die eigene Erfahrung auf das Verständnis von Handlungen? Fragen wie diesen geht die Arbeitseinheit Entwicklungspsychologie in einer aktuellen Studie auf den Grund: Auf einem Bildschirm werden den Kindern kurze Filme gezeigt, in denen Bauklötze bewegt werden. Während die Kinder diese Filme anschauen, werden ihre Augenbewegungen mittels eines so genannten Eye-Trackers erfasst: Eine Kamera am Computer fängt dabei die Blicke des Kindes unbemerkt auf und macht sie an einem zweiten Bildschirm, an dem eine Forscherin sitzt, als Punkte sichtbar. Danach dürfen die Kinder ebenfalls mit Bauklötzen und Puzzleteilen ähnliche Greifhandlungen ausführen. Hierbei beobachten die Forscher das Verhalten der Kinder. Abschließend werden den Kindern erneut die bereits bekannten Filme gezeigt und die Blickbewegungen wieder aufgezeichnet.

Anhand des Blickverhaltens können die Wissenschaftler Rückschlüsse darüber ziehen, wie Kinder Handlungen von Personen wahrnehmen und verstehen und inwieweit die eigene Erfahrung dafür ausschlaggebend ist.
Insgesamt dauert die Sitzung etwa 30 bis 45 Minuten. Für die Fahrtkosten wird eine Aufwandsentschädigung von 7,50 Euro gezahlt. Die Kinder erhalten für die Teilnahme im Anschluss an die Sitzung ein kleines Geschenk. Geschwisterkinder können in den kindgerechten Räumen der Arbeitseinheit betreut werden.
Die Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.

Wer an der Studie teilnehmen möchte, kann sich anmelden unter:
E-Mail: c.moeller@mx.uni-saarland.de
Kontakt: Corina Möller 0681-302-68565
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Weitere Informationen: http://www.uni-saarland.de/entwicklungspsychologie
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