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Welche Fortschritte gibt es bei der Behandlung schwerer Gehirnschäden?

21.01.2013 - (idw) Universitätsklinikum Heidelberg

Heidelberger Neurozentrum richtet Europas bedeutendsten Kongress für neurologische Intensivmedizin vom 23. bis 26. Januar 2013 in Mannheim aus Jedes Jahr erleiden zehntausende Patienten in Deutschland schwere Gehirnschäden durch Blutungen, Schlaganfall, Schädel-Hirn-Verletzungen oder Infektionen und werden intensivmedizinisch versorgt. In den vergangenen Jahren konnten u.a. entscheidende Fortschritte bei der frühzeitigen Behandlung des Schlaganfalls erzielt werden. Vom 23. bis 26. Januar 2013 findet in Mannheim der auf diesem Gebiet europaweit bedeutendste Kongress, die Arbeitstagung für neurologische Notfall- und Intensivmedizin (ANIM), statt, die vom Neurozentrum am Universitätsklinikum Heidelberg organisiert wird. Mehr als 1,500 Teilnehmer werden im Mannheimer Kongresszentrum Rosengarten erwartet, erstmals auch 200 Ärzte und Pflegekräfte aus den USA.

Die deutsche Neuro-Intensivmedizin ist seit Jahrzehnten weltweit führend. In den letzten zehn Jahren hat sich in den USA ebenfalls ein solcher Schwerpunkt gebildet, erklärt der Heidelberger Kongresspräsident und Neurologe Prof. Dr. Dr. h.c. Werner Hacke, der mit Prof. Dr. Andreas Unterberg, Ärztlicher Direktor der Heidelberger Neurochirurgischen Universitätsklinik, die Tagung ausrichtet. Bei den gemeinsamen Sitzungen mit der US-amerikanischen Neurocritical Care Society stehen aktuelle Themen auf der Tagesordnung: Welche wissenschaftliche Grundlagen gibt es für die Schlaganfall-Behandlung? Wie werden Neurointensiv-Mediziner am besten ausgebildet? Was ist therapeutisch angezeigt, wenn ein großer Teil des Großhirns geschädigt ist? Wichtige Themen sind auch die Überwachung der Hirnfunktion nach schweren Schäden (Neuromonitoring) und die Hypothermie, bei der das Gehirn gekühlt wird, um sich im Kälteschlaf zu erholen.

Programm und mehr Information zu ANIM, u.a. Interview mit dem Generalsekretär Professor Dr. Peter Ringleb
http://www.anim2013.de

ANIM2013 Mannheim, Rosengarten, 23.-26.01.2013
ANIM2013 Joint Meeting , 25.-26.01.2013

Ansprechpartner:

Dr. Julian Bösel, Neurologie (Kongresssekretär Joint Meeting)
Julian.boesel@med.uni-heidelberg.de

Prof. Dr. Peter Ringleb (Kongresssekretär Gesamt-ANIM)
Peter.ringleb@med.uni-heidelberg.de

Frank Bühler (Organisator Workshops und Pflegetreffen)
Frank.buehler@med.uni-heidelberg.de

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang

Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit ca. 1.900 Betten werden jährlich rund 110.000 Patienten voll- bzw. teilstationär und 400.000 Patienten ambulant behandelt. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. Derzeit studieren ca. 3.500 angehende Ärztinnen und Ärzte in Heidelberg.

http://www.klinikum.uni-heidelberg.de

Bei Rückfragen von Journalisten:
Dr. Annette Tuffs
Leiterin Unternehmenskommunikation / Pressestelle
des Universitätsklinikums Heidelberg und der
Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 56-4536
Fax: 06221 56-4544
E-Mail: annette.tuffs@med.uni-heidelberg.de

Julia Bird
Referentin Unternehmenskommunikation / Pressestelle
des Universitätsklinikums Heidelberg und der
Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 56-7071
Fax: 06221 56-4544
E-Mail: julia.bird@med.uni-heidelberg.de

Diese Pressemitteilung ist auch online verfügbar unter
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/presse

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10 / 2013

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