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FH Südwestfalen untersucht Attraktivität der Einkaufstädte im Rheinland und im Bergischen Land

20.11.2003 - (idw) Fachhochschule Südwestfalen

Seit 1995 führt der Fachbereich Technische Betriebswirtschaft der Fachhochschule Südwestfalen unter der Leitung von Prof. Dr. Gunther Bamler Passantenbefragungen über die Attraktivität der Städte als Einkaufszentren in verschiedenen Regionen Nordrhein-Westfalens durch. Im Wintersemester 2002/2003 interviewten Studierende zum zweiten Mal Passanten in verschiedenen Städten des Rheinlandes und erstmals auch im Bergischen Land.


Prof. Dr. Bamler und seine Studierenden bei der Datenauswertung Seit 1995 führt der Fachbereich Technische Betriebswirtschaft der Fachhochschule Südwestfalen unter der Leitung von Prof. Dr. Gunther Bamler Passantenbefragungen über die Attraktivität der Städte als Einkaufszentren in verschiedenen Regionen Nordrhein-Westfalens durch. Im Wintersemester 2002/2003 interviewten Studierende zum zweiten Mal Passanten in verschiedenen Städten des Rheinlandes und erstmals auch im Bergischen Land.

Der von der Fachhochschule gewählte Befragungsansatz unterscheidet sich von Erhebungen der Kommunen zum Stadtmarketing in mehrfacher Hinsicht. Zum einen erlaubt er erstmals Vergleiche zwischen verschiedenen Städten. Zum anderen lassen sich durch den Langzeitcharakter der Studie Veränderungen bei den Bewertungen einzelner Städte feststellen. Der Hauptvorteil liegt allerdings in der Tatsache, dass Passanten nie zu ihrer Heimatstadt befragt werden.

Die Städteimage-Befragung fand in der Vorweihnachtszeit 2002 in den Fußgängerzonen von ausgesuchten Städten statt. Insgesamt standen 3723 gültige Interviews aus dem Rheinland und 2648 aus dem Bergischen Land für die Datenauswertung zur Verfügung. Dabei wurden die Städte in Metropolen und Oberzentren eingruppiert.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Köln - Der neue Spitzenreiter unter den Einkaufstädten am Rhein?

Müssen sich die Düsseldorfer Sorgen um die Exklusivität des Einkaufsangebotes in ihrer Stadt machen? Erstmalig liegt Köln nach Meinung der antwortenden Passanten vor Düsseldorf an erster Stelle der Metropolen, auch was die Quantität des Warenangebots betrifft. Besonders bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen steht Köln in der Gunst vor Düsseldorf als Einkaufsziel. Analysiert man die einzelnen Untersuchungen der letzten Jahre, fällt auf, dass in den beiden Kategorien Quantität und Exklusivität Düsseldorf immer näher an Köln heranrückte und jetzt erstmalig von der Domstadt auf den zweiten Platz verwiesen wird. Die Atmosphäre in Köln wird als aufregend und hektisch empfunden, was sicherlich zur größten Stadt der Untersuchung passt. In punkto Sauberkeit liegt Köln relativ weit hinten, nur noch vor Duisburg. Beim gastronomischen Angebot sieht die Sache klarer aus: Köln liegt eindeutig vor der Landeshauptstadt.

Krefeld - Eintönig und schwer zu erreichen

Die Atmosphäre der Seidenstadt wird von den antwortenden Besuchern als hektisch und aufregend zugleich empfunden, was ja für eine Großstadt nicht negativ ist. Im Vergleich zu der Befragung von 1997 tauscht Krefeld beim Attribut "aufregend-langweilig" den Platz mit Mönchengladbach und belegt nun den vierten Platz unter allen Oberzentren. In den Augen der Besucher ist die Sauberkeit ein großes Manko der Stadt am Rhein. Krefeld belegt hier weit abgeschlagen den letzten Platz unter allen untersuchten Oberzentren und den drittletzten Platz unter allen Orten des Rheinlandes. Nur Köln und Duisburg werden als noch unsauberer eingestuft. Folgt man den Meinungen der rheinischen Besucher, ist das Stadtzentrum in Krefeld besonders schwer zu erreichen, nur noch Neuss liegt weiter hinten. Die Auswahl der angebotenen Waren beurteilen die Besucher als durchschnittlich, die Exklusivität des Angebots dagegen jedoch als recht gut. Hier belegt Krefeld hinter Bonn und Mönchengladbach den dritten Platz bei den Oberzentren.

Gummersbach - Nur der Handball ist erstklassig

Dass mit dem VFL Gummersbach eine erstklassige Handballmannschaft in Gummersbach beheimat ist, dürfte allgemein bekannt sein. Ob aber die bergische Kreisstadt auch mit den sportlichen Erfolgen ihres Handballvereins mithalten kann, muss sich erst noch zeigen. Die Atmosphäre in der Stadt wird von den Besuchern als überdurchschnittlich angenehm, aber auch als besonders langweilig empfunden. Gummersbach liegt hier hinter Siegen, Leverkusen, Bonn, Remscheid, Neuss und Solingen auf dem letzten Platz unter den Oberzentren. Besonders bei den kaufkraftkräftigeren Besuchern hinterlässt die Stadt einen eher langweiligen Eindruck. Bei der Sauberkeit belegt Gummersbach einen sehr guten dritten Platz. Erwähnenswert ist hierbei, dass der Unterschied bei dem Spitzentrio, Bonn, Siegen und Gummersbach nur 0,0253 Punkte beträgt. Die Besucher bewerten die Menge der angebotenen Waren im Einzelhandel als unterdurchschnittlich. Gummersbach belegt vor Neuss nur den vorletzten Platz. Da ist es sicherlich kein Wunder, dass die antwortenden Passanten die Exklusivität der Waren als unzureichend einstuften.

Düren - Als Einkaufstadt Mittelmaß?

Über Düren liegen keine Vergleichswerte aus früheren Untersuchungen vor. Die Atmosphäre in der Stadt wird von den Besuchern als angenehm aber auch als ziemlich langweilig beurteilt. Bemerkenswert ist, dass Singles Düren etwas aufregender empfinden als Paare. Bei der Sauberkeit der Stadt belegt Düren hinter Moers, Bocholt, Bonn und Leverkusen aber noch vor Mönchengladbach, Neuss und Krefeld einen Platz im Mittelfeld. Das leicht erreichbare Zentrum enthält ein überdurchschnittliches Einzelhandelsangebot. Düren wird hier nur von den Oberzentren Bocholt und Bonn überflügelt. Einen leichten Dämpfer erhalten die Einzelhändler bei der Beurteilung der Exklusivität ihres Angebots. Hier erreicht Düren nur den vorletzten Platz. Vor allem die jüngeren Besucher empfinden die angebotenen Waren als nicht besonders exklusiv. Bei der Bewertung des gastronomischen Angebots und der Vielfalt der gastronomischen Betriebe erreicht Düren einen überdurchschnittlichen Wert.

Duisburg erfüllt das Klischee der schmutzigen und langweiligen Stadt

Bei der Betrachtung der Metropolen wird Duisburg als viertangenehmste Stadt hinter Aachen, Wuppertal und Essen, noch vor Dortmund und Oberhausen eingestuft. Die Stimmung in Duisburg wird also als angenehm und nicht so hektisch empfunden. Duisburg ist aber vor Wuppertal die zweitlangweiligste Metropole in dieser Untersuchung, folgt man den Meinungen der Befragten aus dem Rheinland. Was die Sauberkeit anbelangt, schneidet Duisburg nicht gut ab; nur noch Krefeld gilt als ungepflegter. Bemerkenswert ist, dass ältere Menschen weniger Schmutz in der Stadt zwischen Rhein und Ruhr sehen als die Jüngeren. Das Zentrum von Duisburg gilt als besonders gut erreichbar. Die Stadt liegt hier hinter Oberhausen auf dem zweiten Platz der Metropolen, vor Städten wie Düsseldorf, Köln oder Essen. Sowohl die Menge als auch die Exklusivität des Warenangebots wird von den antwortenden Passanten klar als unterdurchschnittlich eingestuft.

Moers, eine angenehme Einkaufsstadt mit mittelmäßigem Angebot

Der Besucher empfindet die Atmosphäre in der alten Zechenstadt als äußerst angenehm, aber auch als wenig aufregend. Es ist klar zu erkennen, dass Akademiker in Moers deutlich weniger Hektik empfinden als die beruflich ausgebildeten antwortenden Passanten. Die Sauberkeit in der restaurierten Altstadt wird als sehr gut bewertet. Laut der Meinung der antwortenden Besucher liegt Moers auf dem ersten Platz der Oberzentren und lässt Bocholt, Bonn, Leverkusen, Düren, Mönchengladbach, Neuss und Krefeld weit hinter sich. Die Erreichbarkeit des Stadtzentrums wird als leicht überdurchschnittlich eingeschätzt. Sowohl die quantitative Auswahl als auch die Exklusivität des Warenangebots liegt leicht unter dem Durchschnitt aller Oberzentren, wobei die Kaufkraftkräftigeren Personen in Moers eine höhere Auswahl sehen.

Solingen - katastrophales Abschneiden beim Städteranking

Die Stadt der Klingen hinterlässt bei den Besuchern einen hektischen und langweiligen Eindruck. Eine sehr ungünstige Kombination für das Städteimage. Solingen ist nach Bochum und Remscheid das dritthektischste Oberzentrum. In punkto Langeweile liegt Solingen hinter Siegen, Bochum, Leverkusen, Bonn, Remscheid und Neuss, nur Gummersbach hinterlässt einen och langweiligeren Eindruck. Auch bei der Sauberkeit schneidet Solingen schlecht ab und liegt am Ende der Bewertungsskala. Die antwortenden Passanten schätzen sowohl die Warenmenge als auch die Exklusivität des Angebots der Einzelhändler als unterdurchschnittlich ein. Darüber hinaus gilt das Stadtzentrum als sehr schlecht erreichbar. Damit nicht genug: Auch beider Bewertung des gastronomischen Angebots landet Solingen auf dem letzten Platz unter den Oberzentren.

Remscheid - langweilig, aber mit exklusivem Warenangebot

Die bergische Stadt wird von Besuchern als hektisch und ganz und gar nicht aufregend eingestuft - eine ziemlich problematische Konstellation. Remscheid ist ein relativ langweiliges Oberzentrum. Siegen, Bochum und Leverkusen sind aufregender. Ein Trost mag sein, dass Solingen und Gummersbach noch langweiliger zu sein scheinen. Zu diesem relativ langweiligen Image kommt noch die Ungepflegtheit der Stadt. Nur Solingen wird als noch schmutziger empfunden. Das leicht erreichbare Zentrum von Remscheid hat nach Meinung der Besucher aber ein überdurchschnittlich großes Warenangebot. Bei der Exklusivität des Einzelhandelsangebots liegt Remscheid hinter Siegen, Bochum und Bonn auf Platz 4 und ist somit das führende Oberzentrum des Bergischen Landes.

Mönchengladbach - eine Einkaufstadt mit steigender Exklusivität?

Mönchengladbach hinterlässt bei seinen Besuchern einen hektischen und aufregenden Eindruck, was ja gut zueinander passt. Auf der Liste der hektischsten Städte der Untersuchung belegt Mönchengladbach den 9. Platz. Unter den Oberzentren liegt die Stadt bei dem Attribut "aufregend-langweilig" hinter Bonn und Bocholt auf dem dritten Platz. Was die Sauberkeit betrifft, liegt die Heimatstadt der Borussen leicht unter dem Durchschnitt. Besonders Akademiker sehen in Mönchengladbach den meisten Dreck. Singles schätzen die Auswahl der angebotenen Waren als überdurchschnittlich ein. Bei der Exklusivität des Warenangebots belegt Mönchengladbach sogar den zweiten Platz hinter Bonn und konnte sich im Vergleich zur Untersuchung von 1997 verbessern.

Wuppertal ist leider immer noch die langweiligste Metropole
So wenig aufregend zu sein, hatte ja vor fünf Jahren in Wuppertal für reichlich Aufregung gesorgt. Als langweiligste Metropole zu gelten, ärgerte die Bürgerinnen und Bürger schon sehr. Schon damals wurde darauf hingewiesen, dass es eine Frage der Schublade ist, in die man Wuppertal steckt. Auf Grund seiner regionalen Bedeutung für das Bergische Land, wurde Wuppertal wieder als Metropole eingestuft, und steht somit im Vergleich zu Düsseldorf, Köln, Essen und Duisburg. Die Besucher empfinden die Stadt an der Wupper als zweitangenehmste Metropole hinter Aachen. Leider paart sich dieses Attribut nach Meinung der Besucher aber auch mit Langeweile. Es bleibt dabei, Wuppertal liegt an der letzten Stelle der Metropolen. Würde man Wuppertal als Oberzentrum einstufen, läge es in punkto Langeweile aber immer noch unter dem Durchschnitt. Bei der empfundenen Sauberkeit konnte Wuppertal Boden gutmachen und belegt jetzt vor Dortmund, Duisburg und Köln einen Platz im Mittelfeld. Bei der Bewertung des Angebotes der Einzelhändler schneidet Wuppertal nicht gut ab. Sogar die Angebote der Oberzentren Bocholt, Bonn, Düren, Mönchengladbach und Krefeld wurden von den antwortenden Passanten besser bewertet als das Angebot an der Wupper.

Leverkusen - exklusiver Einkaufsmöglichkeiten gesucht
Die Bayerstadt versucht schon seit einigen Jahren ihr Image als schmuddelige Chemie- und Provinzstadt abzulegen, man träumt vom Image eines weltoffenen und interessanten Oberzentrums, dass die Besucher des Bergischen Landes anzieht. Diese empfinden Leverkusen als relativ angenehm, es belegt hinter Moers, Bocholt, Bonn und Düren einen Platz im Mittelfeld der Oberzentren, vor Städten wie Neuss, Mönchengladbach und Krefeld. Bei dem Attribut "aufregend - langweilig" liegt Leverkusen ebenfalls im Mittelfeld, leicht unter dem Durchschnitt aller Oberzentren. Bei der Sauberkeit kann Leverkusen wieder etwas Boden gut machen und belegt hinter Moers, Bocholt und Bonn einen guten vierten Platz. Um das Image einer Einkaufsstadt zu bekommen, muss sich Leverkusen allerdings noch anstrengen, denn nach der Meinung der befragten Personen ist das Zentrum der Stadt schwer zu erreichen und die Menge und Exklusivität des Warenangebotes liegend deutlich unter dem Schnitt der anderen Oberzentren.

Aachen ist alles andere als angestaubte Geschichte
Aachen wird in dieser Untersuchung als die angenehmste aller Metropolen empfunden und liegt vor Düsseldorf, Köln und Bonn auf dem ersten Platz. Die Gefahr, dass die Stadt mit den heißen Quellen somit als langweilig eingestuft wird, besteht aber nicht. Sie wird überdurchschnittlich aufregend empfunden, muss sich nur Köln, Düsseldorf aber auch Oberhausen geschlagen geben. Besonders Eltern mit Kindern beurteilen diese Stadt als wenig hektisch. Bei der Sauberkeit liegt die Kaiserstadt auf dem zweiten Platz unter den Metropolen, hinter Oberhausen aber noch vor Düsseldorf, Essen, Wuppertal und Köln. Die Besucher stufen das Zentrum als relativ schwer erreichbar ein. Das Angebot im Einzelhandel der Stadt, steht dem von Essen kaum nach, obwohl Aachen nicht annährend so groß ist wie die Ruhrmetropole. Auch die Exklusivität der Waren ist überdurchschnittlich. Aachen liegt hier gleich hinter Düsseldorf und Köln.

Düsseldorf fällt als Einkaufstadt hinter Köln zurück
Muss man sich Sorgen um die Exklusivität des Einkaufsangebotes von Düsseldorf machen? Düsseldorf ist zweifelsohne aufregender als Oberhausen, Aachen und all die anderen tollen Einkaufsstädte. Bemerkenswert ist, dass die niederländischen Nachbarn Düsseldorf als eine sehr angenehme Stadt empfinden und die Hektik in den Straßen kaum zu registrieren scheinen. Die Sauberkeit in der Landeshauptstadt wird als sehr gut bewertet, wenn auch nicht in diesem Maße von den Holländern. Die antwortenden Passanten beurteilen sowohl die Quantität des Angebotes als auch die Exklusivität in den Geschäften durchaus als führend. Analysiert man die einzelnen Untersuchungen der letzten Jahre fällt auf, dass in diesen beiden Kategorien Düsseldorf immer näher an Köln heranrückte und jetzt erstmalig von der Domstadt auf den zweiten Platz verwiesen wird. Ähnliches gilt für die gastronomischen Einrichtungen der Landeshauptstadt; sie belegen in dieser Untersuchung nach Meinung der rheinischen Besucher einen Spitzenplatz bezüglich der Auswahl und der Vielfalt ihres Angebotes, müssen sich aber der Konkurrenz aus Köln geschlagen geben.
Bonn ist alles andere als langweilig

Der Vergleich Bonns mit dem Zentralfriedhof von Chicago ist weitgehend bekannt. Um so überraschender dürfte sein, dass Bonn als das aufregendste Oberzentrum des Rheinlandes eingestuft wurde, weniger langweilig jedenfalls als Mönchengladbach, Krefeld, Leverkusen und all die anderen Städte dieser Größenordnung, aufregender als Duisburg und Wuppertal. Die Atmosphäre gilt als angenehm und wenig hektisch. Lediglich Moers und Bocholt wurden als noch angenehmer eingestuft, was aber nicht unbedingt ein Vorteil sein muss. Hektik gehört zu einer großen Einkaufsstadt. Was die Sauberkeit anbelangt, liegt die Beethovenstadt noch über dem Durchschnitt, wenn auch nicht an der Spitze. Beste Noten erhielt Bonn für das Einzelhandelsangebot. Besucher sind der Meinung, dass Bonn eine große Auswahl an Geschäften hat, wenn auch nicht ganz so groß wie Bocholt - und an die Metropolen Köln und Düsseldorf reicht Bonn auch nicht ran. Was die Exklusivität dieses Angebots betrifft, liegt die ehemalige Bundeshauptstadt an der Spitze der Oberzentren und nur knapp hinter Oberhausen, Essen, Münster und Aachen, folgt man der Meinung der Bürger aus dem Rheinland.
Bocholt ist nicht nur zum Radfahren gut
Obwohl für Bocholt keine Vergleichswerte aus der Vergangenheit vorliegen, ist das gute Abschneiden der Stadt aus dem Münsterland schon erstaunlich. Die Atmosphäre in der Stadt wird als angenehm und aufregend empfunden. Bocholt wird hinter Moers als das zweitangenehmste Oberzentrum eingestuft und lässt Städte wie Bonn, Düren und Leverkusen hinter sich. Langeweile scheint man in Bocholt kaum zu kennen; zumindest scheint es weniger langweilig zuzugehen als in Mönchengladbach, Krefeld oder Leverkusen, folgt man der Meinungen der rheinischen Besucher. Bei der Sauberkeit der Stadt wird Bocholt nur knapp von Moers geschlagen und belegt den zweiten Platz der Oberzentren und sogar den zehnten Platz unter allen betrachteten Orten des Rheinlandes. Das leicht erreichbare Zentrum hält nach Meinung der Besucher ein äußerst reichhaltiges Angebot zur Verfügung. Hier führt Bocholt das Feld der Oberzentren an und kann sich sogar mit Metropolen wie Wuppertal oder Duisburg messen lassen. Nur bei der Exklusivität der Waren liegt Bocholt laut Meinung der Besucher leicht unter dem Durchschnitt der Oberzentren.

Für Rückfragen steht Ihnen Prof. Dr. Bamler unter den Telefonnummern 02331/987-2392 oder -2128 (dienstlich) und 02331/55085 (privat) zur Verfügung.
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