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"Cloning" weltweit: Internationale Tagung in der RUB

22.11.2003 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Kurz nach der heftigen Debatte über Stammzellen-Forschung an Embryonen im EU-Parlament und der - bald anstehenden - Entscheidung des EU-Ministerrats über das Straßburger Votum, findet in der Ruhr-Universität Bochum eine hochkarätig besetzte internationale Tagung zum Thema "Cloning" und Bioethik statt. Die Konferenz "Cross-Cultural Issues in Bioethics: The Example of Human Cloning" (4. bis 6. Dezember 2003 im Musischen Zentrum der RUB) bringt Experten aus aller Welt zusammen: auf der Suche nach einem globalen Konsens in der biomedizinischen Forschung und Praxis.

Bochum, 21.11.2003
Nr. 358


"Cloning" weltweit
Internationale Tagung in der RUB
Auf der Suche nach der kulturübergreifenden Bioethik


Der Zeitpunkt hätte kaum brisanter gewählt werden können: Kurz nach der heftigen Debatte über Stammzellen-Forschung an Embryonen im EU-Parlament und der - bald anstehenden - Entscheidung des EU-Ministerrats über das Straßburger Votum, findet in der Ruhr-Universität Bochum eine hochkarätig besetzte internationale Tagung zum Thema "Cloning" und Bioethik statt. Die Konferenz (4. bis 6. Dezember 2003 im Musischen Zentrum der RUB) bringt Experten aus aller Welt zusammen: auf der Suche nach einem globalen Konsens in der biomedizinischen Forschung und Praxis. Veranstalter ist die DFG-Forschergruppe "Kulturübergreifende Bioethik - Herausforderungen, Chancen, Probleme" (Sprecher: Prof. Dr. Heiner Roetz, Fakultät für Ostasienwissenschaften der RUB).

Anmeldung

Die Medien sind herzlich willkommen. Während der Tagung wird eine Pressekonferenz stattfinden, eine Einladung erfolgt. Wer an der gesamten dreitägigen, englischsprachigen Konferenz teilnehmen möchte, kann sich per E-Mail unter kultugbi@rub.de bis zum 30.11. anmelden.

Programm im Internet

Das ausführliche Programm der Tagung und weitere Informationen stehen im Internet unter http://www.ruhr-uni-bochum.de/kbe/

Kulturelle, religiöse und regionale Unterschiede

Welche kulturellen, religiösen oder regionalen Besonderheiten und Unterschiede gibt es im Umgang mit Biomedizin - insbesondere mit dem Klonen, auf das die laufende bioethische Debatte fokussiert ist? Grenzen, Gefahren und Risiken des "Cloning" erörtern Wissenschaftler aus Süd- und Ostasien, dem Nahen Osten und den USA in Bochum, ergänzt um die Perspektive der Vereinten Nationen. Die Experten nähern sich dem Thema zum einen regional - so berichten jeweils führende Experten aus China, Japan, Korea, Malaysia oder Israel. Zum anderen stellt sich die Frage, wie die Weltreligionen zum "Cloning" stehen: Wie hält es der Islam, der Hinduismus und Buddhismus, wie das Judentum? Am dritten Tag der Konferenz berichtet Prof. Dr. Nigel Cameron über die amerikanische Debatte - Cameron war im vergangenen Jahr "expert advisor" der UN-Delegation zum Thema Klonen.

Öffentlicher Vortrag und Plenumdiskussion

Am Ende des ersten Tags der Konferenz laden die Veranstalter zu einem öffentlichen Vortrag in deutscher Sprache ein (4.12., 18.30 Uhr). Der Göttinger Philosoph Prof. Dr. Günter Patzig fragt: "Ist eine rationale Normenbegründung im Sinne einer Weltethik möglich?" Die Tagung schließt mit einer Plenumdiskussion über Probleme und Perspektiven der kulturübergreifenden Bioethik (6.12., ca. 12.20 Uhr).

Weitere Informationen

Prof. Dr. Heiner Roetz, Sprecher der DFG-Forschergruppe "Kulturübergreifende Bioethik - Herausforderungen, Chancen und Probleme", Fakultät für Ostasienwissenschaften der RUB, Tel. 0234/32-26254, -26255, -26258, E-Mail: heiner.roetz@ruhr-uni-bochum.de, Internet: http://www.ruhr-uni-bochum.de/kbe/

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