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Studierende als unabhängige IT-Berater für die Wirtschaft

01.08.2013 - (idw) Hochschule Merseburg (FH)

Hochschule Merseburg schafft Win-Win-Situation Schon über 150 Beratungsprojekte wurde an der Hochschule Merseburg im Fach Wirtschaftsinformatik erfolgreich durchgeführt. Nun wird dieses Angebot für alle interessierten Unternehmen, Einrichtun-gen und Verbände geöffnet.

In Semesterprojekten befassen sich Studierende aus den Bachelor-studiengängen des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften unter der Leitung von Professor Dr. Lutz Klimpel, Professur für Allgemeine Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik, mit der Frage, welche Softwarelösung für ein bestimmtes Anliegen die Richtige ist. Die Bandbreite der Anliegen kann von der Optimierung eines Abrechnungssystems für Hotel- und Gastronomieeinrichtungen, über das richtige Logistiksystem bis hin zur Anschaffung einer Personal-managementsoftware reichen.

Ein solches Anliegen hatte auch Christine Manz, Geschäftsführerin des Volkssolidarität Stadtverbands Leipzig e.V. als sie den Kontakt zu Professor Klimpel aufnahm. Seit einiger Zeit suchen wir nach einer neuen Softwarelösung zur Verwaltung unserer gut 4.500 Mitglieder. Jennifer Etzold, Studierende im berufsbegleitenden Studiengang Betriebswirtschaft, hat sich dieser Aufgabe im Seminar von Professor Klimpel gestellt. Die Mitgliederverwaltung des Verbands bediente sich zu diesem Zeitpunkt einer Vielzahl von Programmen, die nicht ineinandergriffen, was dazu führte, das insbesondere der Bereich Mitgliederbeitragszahlungen zu Problemen führt. Der Verband ging davon aus, dass 5 % seiner Beitragszahlungen verloren gingen, was einem Betrag von 7.400 Euro jährlich entspricht. Jennifer Etzold hat im Rahmen des Projektes schließlich eine Lösung gefunden, die einmalige Einrichtungskosten von 500 Euro verursacht und anschließend 130 Euro monatlich kostet. Damit wird sich die neue Softwarelösung bereits nach vier Monaten amortisieren und im ersten Jahr eine Rendite von 33 % abwerfen. Die neue Software erfüllt wirklich alle Anforderungen des Unternehmens: Viele Arbeitsschritte fallen weg oder werden stark vereinfacht. Dadurch kann Bearbeitungszeit gespart, die Fehlerquote gesenkt und die Zufriedenheit bei haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern gesteigert werden. erklärt Etzold.
Das Projekt des Volkssolidarität Stadtverbands Leipzig e.V. ist das bisher erfolgreichste der über 150 Beratungsprojekte. Softwarelö-sungen mit handfesten, messbaren ökonomischen Vorteilen konnten aber für fast alle Auftraggeber durch die studentischen Berater ermittelt werden.

Die Studierenden lernen im Rahmen des begleitenden Seminars die theoretischen Aspekte zu den Projekten: die Gestaltung des Analy-seprozess, die darauf aufbauende Erarbeitung eine Anforderungsliste und die Auswertung des Softwaremarktes gemäß den ermittelten Anforderungen. In den Praxisprojekten haben die Studierenden dann die Möglichkeit das Gelernte direkt anzuwenden und durch eigenes Handeln zu festigen, wobei ihnen Professor Klimpel stets unterstützend zur Seite steht.

Unternehmen, Verbände und sonstige Einrichtungen, die Interesse an einer solchen studentischen Beratungsleistung haben, können sich an Professor Klimpel für ein Erstgespräch wenden. Weitere Informationen:http://www.hs-merseburg.de
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