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Innenarchitektur des Internationalen Gästehauses der h_da für German Design Award 2014 nominiert

05.08.2013 - (idw) Hochschule Darmstadt

Das Innenarchitektur-Design des Internationalen Gästehauses der Hochschule Darmstadt (h_da) ist in der Kategorie Architecture and Interior Design für den German Design Award 2014 nominiert worden. Entwickelt und umgesetzt wurde das Designkonzept von den aus Seeheim-Jugenheim stammenden Innenarchitektinnen Simone Hörr und Claudia Witte. Im Verlauf des August wird die Jury des Rats für Formgebung über die Gewinner des German Design Awards 2014 beraten. Bis November werden die Preisträger bekanntgegeben. Das Internationale Gästehaus der Hochschule Darmstadt, 1931/32 als Privatwohnhaus errichtet, wurde von dem Darmstädter Büro Thomas Grüninger Architekten in Zusammenarbeit mit Simone Hörr und Claudia Witte innen wie außen aufwändig saniert. Seit Ende 2012 beherbergt es die in- und ausländischen Gäste der h_da in sechs Einzelzimmer-Appartements und drei Zweizimmer-Appartements auf insgesamt drei Etagen und einer Fläche von 550 Quadratmetern. Zugleich wird es als internationale Begegnungsstäte der Hochschule Darmstadt für Veranstaltungen genutzt.

Die Herausforderung im Innenraum bestand darin, ein durchgängiges Raum- und Möbelkonzept für die baulich sehr unterschiedlichen Appartements zu schaffen und eine behagliche Atmosphäre zu erzeugen, ohne die weißen Wände zu verändern, beschreibt Simone Hörr die Zielsetzung ihrer Arbeit. Umgesetzt wurde dies durch zurückhaltende Einbauten und Möblierung, die Formensprache der Möbel ist entsprechend ruhig, leicht und geradlinig. Ein speziell entwickeltes, modulares Schranksystem passt sich den unterschiedlichen Raumsituationen individuell an und verleiht so allen Appartements einen einheitlichen Duktus.

Die klare Linie in der Möblierung wird ergänzt durch akzentuierte Farbflächen die zwischen Grün- und Blau-Nuancen changieren und den individuellen Charakter der Appartements betonen. Diese Flächen in Kalkglättetechnik mit Stroheinstreuungen sind handwerkliche Unikate und wurden von der Firma Caparol gestiftet. Sie sind großformatig auf den Wänden aufgebracht und korrespondieren mit den Möbelbezügen, die in ähnlichen Tönen gehalten sind. Die öffentlichen Räume im Erdgeschoss sind in repräsentativen Rottönen gehalten.

Der vom Rat für Formgebung verliehene German Design Award gilt als einer der wichtigsten deutschen Design- und Innenarchitekturpreise. Verliehen wird er jährlich in insgesamt neun Kategorien. Weitere Informationen zum Award finden sich unter www.german-design-council.de
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