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Schön ist, was funktioniert: Herrenhäuser Forum nimmt das "Bauhaus" in den Blick

07.08.2013 - (idw) VolkswagenStiftung

Am 14. August thematisiert das Herrenhäuser Forum für Zeitgeschehen die Renaissance des Bauhaus-Stils. Experten aus den Bereichen Kunst, Geschichte und Gestaltung diskutieren die aktuellen sowie die zurückliegenden Entwicklungen in Architektur und Kunst-Design. Walter Gropius formulierte in seinem Bauhaus-Manifest den Gedanken eines Gesamtkunstwerkes: "Das letzte, wenn auch ferne Ziel ist das Einheitskunstwerk der große Bau , in dem es keine Grenze gibt zwischen monumentaler und dekorativer Kunst." Dies wurde zum Leitsatz des Staatlichen Bauhauses. 1919 in Weimar gegründet, 1925 Umzug nach Dessau, 1933 in Berlin geschlossen: Obwohl die Bildungsstätte nur vierzehn Jahre Bestand hatte, leben die Ideen der Kunstschule bis heute und prägen das Bild deutscher Entwürfe. Der Bauhaus-Stil verbindet traditionell getrennte Bereiche wie Architektur, Bildhauerei, Malerei und Kunstgewerbe. Künstler und Handwerker leiten gemeinsam eine Werkstatt die "Meister der Form" wollen den Unterschied zwischen Kunst und Handwerk aufheben.

Viele aktuelle Architekturbeispiele lassen den Eindruck entstehen, dass das Konzept des Bauhauses eine Renaissance erlebt. Was genau macht die Aktualität des Bauhauses aus ist es die Rückbesinnung auf das Handwerk, der Funktionalismus oder sind es die hochwertigen Baumaterialien? Und: Basiert möglicherweise der Stil schwedischer Möbelgiganten letztendlich auch auf dem Bauhaus? Diese und weitere Fragen erörtern die Experten beim Herrenhäuser Forum für Zeitgeschehen.

Meister der Form Gründung, Auflösung und Nachleben des "Bauhaus"

Mittwoch, 14. August 2013, 19.00 Uhr,

Auditorium, Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover

Die Publikumsveranstaltung ist bereits ausgebucht. Medienvertreter(innen) sind herzlich willkommen, eine formlose Anmeldung wird erbeten unter presse@volkswagenstiftung.de.

PROGRAMM

Vorträge:

Prof. Dr. Magdalena Droste, Lehrstuhl für Kunstgeschichte, BTU Cottbus: Die Kunstschule Bauhaus zwischen Musealisierung und Globalisierung
Prof. Dr. Friedrich von Borries, Architekt und Professor für Theorie und Geschichte, Designtheorie/kuratorische Praxis, Hochschule für Bildende Künste Hamburg: Revolutionäre Ideen in Architektur und Design heute

Podiumsdiskussion: Gestaltung und Gesellschaft aktuelle Entwicklungen

Prof. Philipp Oswalt, Direktor Stiftung Bauhaus Dessau, sowie Prof. Dr. Gerda Breuer, Professorin für Kunst- und Designgeschichte, Bergische Universität Wuppertal, im Gespräch mit Dr. Christian Welzbacher, Kunsthistoriker und Freier Journalist

Hintergrund Herrenhäuser Forum:

Mit drei verschiedenen Schwerpunkten möchte das Herrenhäuser Forum ein breites Publikum für wissenschaftliche Fragen begeistern. Das Forum für Zeitgeschehen greift jeweils aus aktuellem Anlass historische Ereignisse auf und erörtert deren Bedeutung für unsere Gegenwart und Zukunft. Im Forum Mensch-Natur-Technik diskutieren Wissenschaftler das komplexe Zusammenspiel von Natur und Technik und dessen Wechselwirkungen mit uns und unserer Lebenswelt. Zentrale ökonomische und politische Herausforderungen sowie kontroverse Fragen unseres gemeinschaftlichen Zusammenlebens stehen im Mittelpunkt der Diskussionen im Forum Politik-Wirtschaft-Gesellschaft. Weitere Informationen:http://www.volkswagenstiftung.de/nc/veranstaltungen/veranstdet/ttback/41/article... Link zur Veranstaltunghttp://www.volkswagenstiftung.de/presse Link zur Pressemitteilung auf der Homepage der VolkswagenStiftung.

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