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Friedensgespräche in Afghanistan?

04.09.2013 - (idw) Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung

HSFK-Report 4/2013 von Arvid Bell untersucht, wie der Bürgerkrieg in Afghanistan nach Abzug der ISAF-Truppen deeskaliert werden kann. Afghanistan befindet sich seit über 30 Jahren im Bürgerkrieg. Für 2014 ist der Abzug der UN-mandatierten und NATO-geführten ISAF-Truppen geplant.

Vor diesem Hintergrund analysiert Arvid Bell im HSFK-Report 4/2013 "Verhandeln statt Bürgerkrieg: Ein Plädoyer für Waffenstillstand und offizielle Friedensgespräche in Afghanistan" die verschiedenen Konflikte, die der derzeitigen Phase des Krieges zugrunde liegen.

Er argumentiert, dass die komplexe Konfliktsituation durch die Strategie der "Sicherheitsübergabe" nicht bearbeitet wird und plädiert dafür, den afghanischen Bürgerkrieg durch offizielle Friedensverhandlungen zwischen den zentralen Konfliktparteien zu deeskalieren. Hierzu werden konkrete Vorschläge gemacht, wie die USA, die NATO und Deutschland einen formalisierten und inklusiven Friedensprozess in Afghanistan unterstützen können.

Dieser HSFK-Report kann kostenlos als PDF heruntergeladen werden.

Die "HSFK-Reports" enthalten wissenschaftliche Analysen aktueller Probleme und Handlungsempfehlungen. Sie erscheinen rund zehnmal jährlich. Weitere Informationen:http://www.hsfk.de/fileadmin/downloads/report0413.pdf HSFK-Report 4/2013http://www.hsfk.de/HSFK-Reports HSFK-Reportshttp://www.hsfk.de/Publikationen Publikationen der HSFK
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