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SOOP macht Offshore-Windparks kosteneffizienter und sicherer

04.09.2013 - (idw) OFFIS - Institut für Informatik

Erhöhung der Arbeitssicherheit und Senkung der Kosten zwei Aspekte, die auch bei Offshore-Windparks eine große Rolle spielen. Wie können diese Ziele erreicht werden? Hier setzt der vom Oldenburger Informatikinstitut OFFIS koordinierte Projektverbund SOOP Sichere Offshore Operationen an. Eine kürzlich im Auftrag der Stiftung Offshore Windenergie veröffentlichte Studie zu Kostensenkungspotentialen der Offshore-Windenergie in Deutschland nennt Optimierung der Prozesse und aktives Risikomanagement als wesentliche Bausteine zur Kostensenkung. Diesen Ansatz verfolgt auch der anwendungsorientierte Projektverbund SOOP Sichere Offshore Operationen. Seit zwei Jahren entwickeln Forschung und Industrie gemeinsam ein IT-gestütztes Missions- und Risikomanagement zur Optimierung der Prozesse und der Arbeitssicherheit.

Die ersten Ergebnisse aus dem Projektverbund werden bei den Emder Offshore Tagen am 04. und 05. September 2013 ausgestellt. Neben den Planungs- und Assistenzwerkzeugen am Messestand, wird das Thema Sicherheit auch umfassend von Planung, über Betrieb bis hin zur Notfallvorsorge in einem von SOOP gestalteten Vortragsblock betrachtet. Dieser findet am Mittwoch, den 04. September von 14-15 Uhr statt und wird gemeinsam mit dem Havariekommando Cuxhaven und dem OIS Offshore Industrie Service aus Rostock ausgerichtet.

Der Projektverbund nutzt die Emder Offshore Tage als das wichtigste niedersächsische Branchenereignis, um Anwendern den modellbasierten Ansatz zur Operationsplanung und Risikobewertung von Offshore-Windparks vorzustellen. Die von OFFIS und der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg erstellten Tools unterstützen Experten bei der Planung und Bewertung von Betriebs- und Sicherheitskonzepten für Offshore-Windparks. Durch Modellierung und Simulation der Prozesse lassen sich Arbeitsabläufe einer Operation bereits in der Planungsphase optimieren, mögliche Gefährdungen erkennen und Risiken bewerten. Außerdem werden Assistenzwerkzeuge, entwickelt an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und der Hochschule Emden/Leer, vorgestellt. Ziel ist es, während der Operationen das zuvor erlangte Prozesswissen für eine sensorbasierte Situationsanalyse bereitzustellen, gezielt zu überwachen und vor kritischen Trends zu warnen. Die Erstellung und Evaluation von Offshore-Szenarien führt der Fachbereich Seefahrt der Jade Hochschule durch.

Im EFRE geförderten Forschungsverbund SOOP beteiligen sich die vier Niedersächsischen Forschungseinrichtungen OFFIS Institut für Informatik, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Hochschule Emden/Leer sowie Jade Hochschule und arbeiten mit der maritimen Wirtschaft Hand in Hand.

Ansprechpartnerin für Rückfragen der Redaktion:
Dr. Cilli Sobiech
Fon: +49 441 9722-536
E-Mail: cilli.sobiech@offis.de

Weiterführende Informationen zur Pressemitteilung:

Über OFFIS:
Das Oldenburger OFFIS Institut für Informatik ist ein 1991 gegründetes, international tätiges Forschungsinstitut für ausgewählte Informatiktechnologien und praxisrelevante IT-Forschungsbereiche. Rund 280 Mitarbeiter vereinen in derzeit gut 60 Forschungsprojekten Technologie- und Branchen-Know-how unter anderem in den Themenbereichen Energie, Gesundheit und Verkehr. Weitere Informationen:https://soop.offis.dehttp://www.hs-emden-leer.de/forschung-transfer/unternehmen/offshore/offshore-tag...http://www.offis.dehttps://www.mwk-efre.de/http://www.offshore-stiftung.com/Offshore/aktuelles/-/51,51,60005,liste9.html

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