Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 21. November 2019 

Aesculap und Zeppelin Universität schreiben B. Braun-Preis für Soziale Innovationen aus

24.09.2013 - (idw) Zeppelin Universität

Friedrichshafen/Tuttlingen. Die B. Braun-Sparte Aesculap in Tuttlingen und die Zeppelin Universität Friedrichshafen (ZU) schreiben erstmals den B. Braun-Preis für Soziale Innovationen aus. Dotiert ist dieser mit 25 000 Euro. Mit einem besonderen Fokus auf Schwarzwald, Schwäbische Alb, Bodensee, Oberschwaben und Allgäu würdigt dieser Preis Initiativen, die gesellschaftlichen Problemen auf eine übergreifende und neue Weise wirksam begegnen. Hintergrund des neuen Wettbewerbs: Auch wenn Markt und Staat eine Menge bewegen können, ist dadurch allein keine Lösung der vielen kleinen und großen gesellschaftlichen Herausforderungen in Bereichen wie Integration, Bildung, Gesundheit, Demografie, Armut und Ökologie zu erwarten. Dafür wird vielmehr ein engagiertes und einfallsreiches zivilgesellschaftliches Handeln in den Regionen benötigt zum Beispiel durch Vereine, Verbände, Initiativen, Stiftungen, (Sozial-)Unternehmen oder natürlich das Handeln einzelner Bürgerinnen und Bürger. Kurz: Gebraucht werden Soziale Innovationen, die - häufig von einem kleinen und regionalen Kontext ausgehend - weiter wachsen können.

Wir verstehen uns als Bürger der Gesellschaft und möchten unseren Beitrag für ein besseres Miteinander innerhalb unserer Gemeinschaft leisten. Mit dem ersten B. Braun-Preis für Soziale Innovationen fördern wir soziale Initiativen, die sich der beschriebenen sozialen Herausforderungen annehmen. Wir möchten dazu beitragen, dass aus einer guten Idee etwas Großes wird, erklärt Professor Dr. Hanns-Peter Knaebel, Vorstandsvorsitzender der Aesculap AG.

Der Preis und die Beteiligung der ZU ist für Professor Dr. Stephan A. Jansen, ZU-Präsident und Leiter des dortigen Zentrums für Zivilgesellschaftsforschung, gleich aus mehreren Gründen wichtig: Wirkliche gesellschaftliche Probleme sind grenzwertig und undiszipliniert. Sie halten sich weder an sektorale Grenzen von Markt, Staat und Zivilgesellschaft noch an Wissenschaftsdisziplinen. Universität wie Unternehmen brauchen eine neue Beziehungsfähigkeit, sagt Jansen. Der B. Braun-Preis in Kooperation mit der ZU kann Soziale Innovationen und deren Erfinder in der technologisch hochinnovativen Region fördern und auch mal richtig feiern. Der Preis passt zur ZU, da wir selbst die wissenschaftliche Wirksamkeit für Soziale Innovationen in das Zentrum unserer Arbeit als Universität gestellt haben.

Als Mitglieder der Jury wurden unter anderem Gisela Erler, Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung in Baden-Württemberg, der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Volker Kauder, Thomas Albiez, Hauptgeschäftsführer der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, und Dr. Berthold Broll, Vorstand der Stiftung Liebenau, gewonnen. Der Preis soll künftig jährlich verliehen werden.

Bewerbungsschluss ist der 6. Dezember 2013. Dabei gibt es zwei Wege in den Wettbewerb: Zum einen besteht für jeden die Möglichkeit, Initiativen als Teilnehmer vorzuschlagen, die aus der individuellen Perspektive wichtig und wirksam sind. Zum anderen kann man sich natürlich als Initiative selbst bewerben.

Weitere Informationen zum Preis und zum Bewerbungsprozess finden sich unter www.bbraun-preis-soziale-innovationen.de
uniprotokolle > Nachrichten > Aesculap und Zeppelin Universität schreiben B. Braun-Preis für Soziale Innovationen aus
ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenDruckansicht

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/265252/">Aesculap und Zeppelin Universität schreiben B. Braun-Preis für Soziale Innovationen aus </a>