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Hochschule Bochum will Bildungspioniere unterstützen

26.09.2013 - (idw) Hochschule Bochum

Konzept Beraten.Investieren.Vernetzen in der Endausscheidung für das Förderprogramm Studienpioniere Die Chancen auf ein erfolgreiches Studium gerade für junge Menschen, die aus Familien ohne akademische Tradition kommen, ist der Hochschule Bochum ein besonderes Anliegen. Deshalb engagiert sie sich für diese Bildungspioniere in besonderer Weise. Beim bundesweiten Förderprogramm Studienpioniere der Stiftung Mercator und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft setzte sich die Hochschule jetzt mit ihrem Konzept Beraten.Investieren.Vernetzen.BO-Bildungspioniere unter 61 Fachhochschulen durch und erreichte bei der Bewerbung um bis zu 300.000 Euro Unterstützungsmittel die Entscheidungsrunde der aussichtsreichsten 16 Hochschulen.
Mit ihrer Initiative hatten die Stiftung und der Verband Fachhochschulen angeregt, Konzepte für die erfolgreiche Rekrutierung, Einbindung und Begleitung von Studierenden aus Nicht-Akademiker-Familien zu entwickeln. Die zehn Fachhochschulen mit den besten Konzepten sollen dann ab Ende 2013 / Anfang 2014 bei der Finanzierung von Stipendien ihrer Studienpioniere und anderen Maßnahmen unterstützt werden.
Die Hochschule Bochum setzt mit ihrem Konzept unter anderem auf die Kommunikation in sozialen Netzwerken. Dort soll gezielte Information und ein gleichberechtigter Austausch sowie eine frühzeitige Vernetzung mögliche Hemmschwellen für die Entscheidung für ein Studium abbauen helfen. Außerdem soll die kommunikative Vernetzung durch das Studium hindurchtragen und so Lösungsmöglichkeiten bei spezifischen Problemen dieser Studierendengruppe verbreiten helfen.
Weitere Komponenten des Bochumer Konzeptes sind ein verstärktes Engagement der hochschuleigenen Stiftung qed (quality in education), der spezifische Ausbau ihrer Mentoring-Angebote und auch eine intensivere Zusammenarbeit mit der Ruhr-Universität bei Hochschulwechslern. Bei der Planung und Steuerung aller Maßnahmen sollen nicht nur die Studienpioniere selbst einbezogen werden, sondern zudem auch Vertreter und Vertreterinnen der Initiative arbeiterkind.de.
Daumendrücken heißt es übrigens dann am 21. und 22. Oktober, wenn in Berlin die endgültige Entscheidung fällt, welche Hochschulen gefördert werden Weitere Informationen:http://www.stifterverband.info/wissenschaft_und_hochschule/hochschulen_im_wettbe... - Das Förderprojekt "Studienpioniere" der Stiftung Mercator und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft.
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