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FH JOANNEUM: Empirische Studie digitaler Produktion in österreichischen Klein- und Mitt

14.10.2013 - (idw) Fachhochschule Joanneum

Für Unternehmen mit komplexen Produktionsabläufen ist die effiziente Planung und Steuerung der Produktion ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Das Management der Fertigung mit allen unmittelbar fertigungsbeeinflussenden Prozessen wird zunehmend auch zur informationstechnologischen Herausforderung. Institut Industrial Management soeben erschienen Empirische Studie hinsichtlich digitaler Produktion in österreichischen Klein-und Mittelunternehmen

Für Unternehmen mit komplexen Produktionsabläufen ist die effiziente Planung und Steuerung der Produktion ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Das Management der Fertigung mit allen unmittelbar fertigungsbeeinflussenden Prozessen wird zunehmend auch zur informationstechnologischen Herausforderung.
Im Rahmen eines Forschungsprojektes wurden Hemmnisse, Defizite aber auch Anforderungen im elektronischen Informations- und Kommunikationsaustausch identifiziert. Dadurch wird es ermöglicht, KMU hinsichtlich der Notwendigkeit des Einsatzes moderner adäquater Informationstechnologie zu sensibilisieren, um damit langfristig deren Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.
Reflektieren Sie einmal den IT-Einsatz in Ihren Unternehmen.

Ausgangssituation
Österreichs Klein- und Mittelunternehmen (KMU) bilden das Rückgrat der heimischen Wirtschaft. Rund 61% der beschäftigten Personen dieses Landes arbeiten in KMU und tragen somit zu einem erheblichen Teil der Wirt¬schaftsleistung bei. Aufgrund sich ständig verändernden Marktbedingungen sowie durch Globalisierung, ist eine immer effizientere Produktion unabdingbar. Neben der Optimierung von Produktionsprozessen, der Weiterent¬wicklung von Mitarbeitern und organisatorischen Ver¬besserungen, spielt auch der Einsatz von IT-Lösungen in der Produktion eine immer wichtigere Rolle. Vergleicht man den Fortschritt der IT-Unterstützung in den unter¬schiedlichen Bereichen eines Unternehmens, so muss festgestellt werden, dass insbesondere die Fertigung in KMU oftmals noch unter mangelnder Softwareunter¬stützung und Vernetzung leidet und der papierbezogene Informationsaustausch dominiert.
Zielsetzung
Die Zielsetzung ist daher klar und eindeutig: Österreichs produzierende KMU müssen in verstärktem Ausmaß vom Potenzial der Digitalen Produktion profitieren um damit Produktionsprozesse zu optimieren und Produktions¬kosten zu reduzieren. Daher ist es erforderlich, die Hemmnisse und Defizite, aber auch die Anforderungen produzierender KMU hinsichtlich Digitaler Produktion zu identifizieren.
Das Institut Industrial Management / Industrie¬wirtschaft der FH JOANNEUM führte im Rahmen eines von der österreichischen Forschungsförderungs¬gesellschaft (FFG) geförderten Sondierungsprojektes eine empirische Untersuchung hinsichtlich Digitaler Produktion durch. Die Zielgruppen waren einerseits Österreichs produzierende KMU und andererseits Manufacturing Execution System (MES)-Hersteller in Deutschland und Österreich. Die Ergebnisse dazu werden in der vorliegenden Studie zur Digitalen Produktion veröffentlicht.
Methodik
Der erste Teil der empirischen Untersuchung widmet sich den österreichischen Klein- und Mittelunternehmen und legt den Fokus auf die Erhebung des aktuellen Einsatzes von IT-Lösungen und -konzepten zur Unterstützung der Produktion. Im Zuge einer Online-Umfrage wurde ein Fragebogen an 4.725 Klein- und Mittelunternehmen der Ö-NACE Klasse C Herstellung von Waren versandt. Von den 222 retournierten Antworten konnten 136 Datensätze zur Auswertung herangezogen werden.

Untersuchungsgegenstand:
Was sind die ausschlaggebenden Faktoren zur Einführung einer IT-Lösung?
Welchen Stellenwert hat Digitale Produktion in KMU?
Welche IT-Lösungen werden heute beziehungsweise in Zukunft zur Unterstützung der Produktion eingesetzt?
Welche Gründe sprechen für/gegen den Einsatz von IT-Lösungen?
Welche Herausforderungen stehen bei IT-Implementierungen an?
Welche Hindernisse treten bei der Kommunikation mit Softwareanbietern auf?
Der zweite Teil der empirischen Untersuchung konzentrierte sich hingegen auf MES-Hersteller aus Österreich und Deutschland, da die Anzahl österreichischer MES-Anbieter begrenzt ist und somit die Befragung auf den deutschen Raum ausgeweitet wurde. Im Zuge der Online-Umfrage wurde ein Fragebogen an 102 MES-Hersteller ausgesandt. An der Studie beteiligten sich 45 Unternehmen.

Untersuchungsgegenstand:
Welche Gründe sprechen für/gegen den Einsatz einer MES-Lösung?
Was sind die größten Erfolgsfaktoren bei MES-Implementierungsprojekten?
Welche Marktentwicklungen sind im MES-Sektor zu erwarten? Weitere Informationen:http://fh-joanneum.at/aw/home/leitbild/News_Events/News/~cpxh/Institut_Industria...
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