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Universität Göttingen erhält Förderung für Nachwuchsforscher in der Physik

15.10.2013 - (idw) Georg-August-Universität Göttingen

Die Europäische Union fördert an der Universität Göttingen ein internationales Forschungsprojekt zu Metallischen Gläsern. In dem Projekt an der Fakultät für Physik werden in den kommenden Jahren unter der Leitung von Prof. Dr. Konrad Samwer 16 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus ganz Europa ausgebildet. Pressemitteilung Nr. 184/2013

EU unterstützt europaweites Ausbildungsnetzwerk
Universität Göttingen erhält Förderung für Nachwuchsforscher an der Fakultät für Physik

(pug) Die Europäische Union fördert an der Universität Göttingen ein internationales Forschungsprojekt zu Metallischen Gläsern. In dem Projekt an der Fakultät für Physik werden in den kommenden Jahren 16 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus ganz Europa ausgebildet. Wir überwinden damit traditionelle Grenzen zwischen den Disziplinen und bieten unserem wissenschaftlichen Nachwuchs eine akademische Ausbildung auf höchstem Niveau, so Projektleiter Prof. Dr. Konrad Samwer. Die EU fördert das Projekt ab Oktober 2013 zunächst vier Jahre lang mit insgesamt rund 3,5 Millionen Euro. Daran beteiligt sind insgesamt zwölf Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen in ganz Europa. Die Förderung ist Teil des Marie-Curie-Programms zum Aufbau eines so genannten Initial Training Network (ITN), eines europaweiten Netzwerks für die strukturierte Ausbildung von Promovierenden und Postdoktoranden.

Ich bin überzeugt, dass die Nachwuchswissenschaftler in Göttingen exzellente Forschungs- und Lernbedingungen vorfinden, so Prof. Dr. Reiner Finkeldey, Vizepräsident für Forschung der Universität Göttingen. Die Attraktivität des Forschungsstandortes Göttingen wird durch die Vergabe der Förderung weiter gesteigert.

Das Projekt Vitrified Metals Technologies and Applications in Devices and Chemistry (VitriMetTech) bietet jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, Spitzenforschung im Bereich metallische Gläser zu betreiben. Metallische Gläser setzen sich oft aus vielen Komponenten zusammen, sehen metallisch aus und sind leitfähig. Sie werden beispielsweise bei der Herstellung von magnetischen Geräten eingesetzt und könnten zukünftig auch Elemente von Motoren optimieren. Die Göttinger Forscher wollen mit ihrer Arbeit die Verfügbarkeit von Materialien und Technologien dort, wo metallische Gläser bereits in Produktionslinien eingebunden sind, weiter verbessern.

Kontaktadresse:
Prof. Dr. Konrad Samwer
Georg-August-Universität Göttingen
Fakultät für Physik I. Physikalisches Institut
Friedrich-Hund-Platz 1, 37077 Göttingen, Telefon (0551) 39-7601
E-Mail: ksamwer@gwdg.de Weitere Informationen:http://www.uni-goettingen.de/de/42094.html
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