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Neuer Honorarprofessor der Hochschule Harz hielt Antrittsvorlesung

16.10.2013 - (idw) Hochschule Harz, Hochschule für angewandte Wissenschaften (FH)

Nach seiner Bestellung zum Honorarprofessor für Wirtschaftsinformatik im März 2013 durch Hochschul-Rektor Willingmann hielt Dr. Ulrich Förster am Mittwoch, dem 2. Oktober 2013, seine Antrittsvorlesung am Wernigeröder Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz. Zahlreiche Studierende sowie Kolleginnen und Kollegen waren gekommen, um Försters Ausführungen zu zwei aktuellen Fragestellungen seines Fachgebiets zu folgen.

Anhand praktischer Beispiele veranschaulichte Förster sein erstes Thema: Konsolidierung und Harmonisierung von IT-Landschaften in Unternehmen bezüglich Standardsoftware. Der Experte erläuterte, vor welchen Herausforderungen global agierende Firmen im Bereich der Informationstechnik stehen und betonte, dass die unternehmensweite Standardisierung nicht in jedem Fall identisch ablaufen könne. Im Rahmen des zweiten Vortragsteils unter dem Titel IT bei den Olympischen Spielen - Besondere Herausforderungen an die Wirtschaftsinformatik erklärte Förster dem Publikum wie die Bedürfnisse unterschiedlicher Zielgruppen, beispielsweise Sportbegeisterte, Organisatoren und die Sportler selbst, im Rahmen dieser internationalen Großveranstaltung vom IT-Einsatz profitieren können und was bedacht werden muss.

Ulrich Förster studierte von Oktober 1990 bis Dezember 1996 Wirtschaftsinformatik in Braunschweig und wurde im Jahr 2000 an der Universität Hannover mit dem Gesamtprädikat magna cum laude promoviert. Inzwischen blickt er auf langjährige Erfahrungen in verschiedenen leitenden Positionen zurück. Heute ist er Direktor bei ATOS SAP Deutschland und in dieser Funktion fachlicher und disziplinarischer Vorgesetzter von 1.100 Mitarbeitern an 30 Standorten in Deutschland. Seit 13 Jahren ist Förster an der Hochschule Harz als Lehrbeauftragter und Prüfer tätig. Hier initiierte er federführend ein Unternehmens-Zertifikat für besondere studentische Zusatzleistungen im Bereich SAP, welches bis heute 196 Mal vergeben werden konnte. Dass der Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz Herrn Dr. Förster diese besondere Ehre zuteilwerden ließ, ist Anerkennung seines langjährigen Engagements für die Hochschule Harz und insbesondere den Studiengang Wirtschaftsinformatik. Mit seiner Expertise trägt er maßgeblich dazu bei, die inhaltliche Ausrichtung dieses Studiengangs stets orientiert an den Anforderungen des Marktes weiterzuentwickeln, so Dekan Prof. Dr. Bernhard Zimmermann in seiner Laudatio.

Seit 2011 ist Förster zudem Vorsitzender im Beirat des Studiengangs Wirtschaftsinformatik. Für mich ist es ein wichtiges Anliegen, den Bekanntheitsgrad der Hochschule Harz in der Region Hannover zu steigern und als Multiplikator das Interesse an der Wirtschaftsinformatik zu erhöhen, betont der Honorarprofessor.

Die Hochschule Harz hat seit ihrer Gründung erst sechs Persönlichkeiten mit dem Titel Honorarprofessor für ihr besonderes, überobligatorisches Engagement ausgezeichnet. Dr. Ulrich Förster ist der zweite Honorarprofessor am Fachbereich Automatisierung und Informatik. Diese Ehrung setzt an der Hochschule Harz seit 2004 neben langjähriger Tätigkeit in der Lehre und besonderem Engagement in Hochschulbelangen ein umfangreiches Prüfverfahren durch eine Kommission aus Hochschulangehörigen voraus. Danach müssen sowohl die Bestellungskommission, der Fachbereichsrat und der Akademischen Senat zustimmen, bevor diese Ehrung vollzogen werden kann, erläuterte Hochschul-Rektor Prof. Dr. Armin Willingmann den Gästen den Weg zu einer Honorarprofessur. Und ergänzte: Professor Förster hat diese hohen Anforderungen in besonderer Weise erfüllt; seine Bestellung als hochqualifizierte Führungskraft aus der Wirtschaft ist ein Gewinn, insbesondere für unseren mit regionalen Unternehmen besonders eng verwobenen Fachbereich Automatisierung und Informatik.

Zu Honorarprofessoren können nach dem Hochschulgesetz Sachsen-Anhalts und der Ehrenordnung der Hochschule Harz nebenberufliche Dozenten bestellt werden, die sich durch in der Regel mindestens fünfjährige Lehrtätigkeit im Nebenamt, besondere wissenschaftliche oder berufliche Leistungen außerhalb der Hochschule ausgezeichnet haben und auch künftig der Hochschule eng verbunden bleiben. Nach der Bestellung sind Honorarprofessoren zu regelmäßiger unentgeltlicher Lehre verpflichtet und bleiben in der Regel weiter in ihrem Beruf außerhalb der Hochschule tätig. Auf diese Weise verkörpern Honorarprofessuren an der Hochschule Harz die enge Verzahnung von Wirtschaft und Wissenschaft. Weitere Informationen:http://www.hs-harz.de

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