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Alzheimer: 11 neue Risiko-Gene entdeckt

14.11.2013 - (idw) Wissenschaftliche Abteilung, Französische Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland

Im Rahmen der weltweit größten Studie zur Alzheimer-Erkrankung, unter der Leitung der gemeinsamen Forschereinheit des Inserm-Institut Pasteur Lille und der Universität Lille, wurden elf neue Risiko-Gene ermittelt. Die Studie fand im Rahmen des 2011 gestarteten IGAP-Projektes (International Genomics of Alzheimers Project) statt [1]. Die Ergebnisse wurden am 27. Oktober in der Fachzeitschrift Nature Genetics veröffentlicht.

Seit der Gründung des IGAP-Projektes vor zweieinhalb Jahren wurden 11 neue Genvarianten entdeckt, die das Risiko zur Ausbildung dieser Krankheit erhöhen. Das sind mehr als in den letzten 20 Jahren. Das Forscherteam führte seine Studie in zwei Etappen durch: In der ersten analysierten sie erneut die in Europa und Nordamerika gesammelten Gendaten von 17.008 Alzheimerpatienten und verglichen sie mit den Daten der 37.154 gesunden Kontrollpersonen. In der zweiten Phase konnten die Ergebnisse der ersten Etappe durch die Untersuchung von unabhängigen Proben von 8.572 Alzheimer-Patienten und 11.312 Gesunden aus elf verschiedenen Ländern bestätigt werden.

[1] Weitere Informationen zum IGAP-Projekt in unserer Ausgabe des Wissenschaft-Frankreich vom 09/02/2011 - http://www.wissenschaft-frankreich.de/de/gesundheit/start-der-ersten-internation...

Quelle: Pressemitteilung des INSERM 28.10.2013 - http://presse-inserm.fr/avancee-majeure-dans-la-comprehension-de-la-maladie-dalz...

Übersetzerin: Jana Ulbricht, jana.ulbricht@diplomatie.gouv.fr
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