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Kardiotechniker und Herzchirurgen tagen gemeinsam in Nürnberg

14.11.2013 - (idw) Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie e.V.

42. Internationale Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiotechnik (DGfK) und 5. Fokustagung Herz vom 22.-24. November im Messezentrum Nürnberg Vom 22. bis zum 24. November werden mehr als 400 Herzchirurgen, Kardiotechniker, Anästhesisten und Intensivmediziner in Nürnberg erwartet. Anlass sind die 42. Internationale Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiotechnik (DGfK) und die fünfte `Fokustagung Herz´, Letztere gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGHTG) und der DGfK ausgerichtet. Thematische Schwerpunkte der Veranstaltungen im Messezentrum Nürnberg werden unter anderem die Zusammenarbeit der verschiedenen medizinischen Fachdisziplinen bei einer Herzoperation sowie die in den letzten Jahren neu entstandenen Tätigkeitsfelder von Herzchirurgen und Kardiotechnikern sein.

Größere Operationen sind heute viel mehr als früher Teamarbeit. Das trifft gerade auch auf die Operationen in der Herzchirurgie zu: Herzchirurg, Anästhesist, OP-Schwester und nicht zuletzt der Kardiotechniker, der die Herz-Lungen-Maschine bedient, müssen Hand in Hand zusammenarbeiten, um das bestmögliche Behandlungsergebnis für die Patienten zu erreichen. Unser Tagungsmotto "One team - one approach" soll dies unterstreichen und gleichzeitig deutlich machen, dass die Optimierungsmöglichkeiten bei der Arbeit dieses Teams im Mittelpunkt des Kongresses stehen werden, betonen Professor Christian Schlensak, Tagungspräsident der DGTHG, und der Tagungspräsident der DGfK Harald Keller.

Daneben werden die neuen Tätigkeitsfelder in der Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie auf der Tagung beleuchtet, die im Zuge der rasanten Entwicklung der Herzmedizin in den letzten Jahren entstanden sind. Beispiele sind die vielschichtige Betreuung von Patienten mit Herzunterstützungssystemen, die Behandlung von herzkranken Patienten mit umfangreichen Begleiterkrankungen in der Intensivmedizin, die individuelle Anpassung und Einstellung von Herzschrittmachern und implantierbaren Defibrillatoren sowie der Einsatz von transportablen Herz-Lungen-Maschinen außerhalb des Operationssaals.

Die Tagung wird in diesem Jahr entsprechend der Tätigkeitsfelder in verschiedene Themenblöcke eingeteilt, die jeweils durch einen "State-of-the-Art"-Vortrag begleitet werden. Mit diesem Konzept soll die Diskussion in den Sitzungen gestärkt und insbesondere auch dem ärztlichen und kardiotechnischen Nachwuchs zugänglich gemacht werden.

Das Programm der Tagung sowie ein Anmeldeformular sind im Internet unter www.fokuskardiotechnik.de zu finden.

Die Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) vertritt als medizinische Fachgesellschaft die Interessen der mehr als 1.000 in Deutschland tätigen Herz-, Thorax- und Kardiovaskularchirurgen im Dialog mit Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Die Deutsche Gesellschaft für Kardiotechnik (DGfK) ist die Fachgesellschaft der rund 500 in Deutschland tätigen Kardiotechniker, den speziell ausgebildeten Fachleuten für die künstliche Aufrechterhaltung des Blutkreislaufes während einer Herzoperation und auf Intensivstationen. Weitere Informationen:http://www.fokuskardiotechnik.dehttp://www.dgthg.dehttp://www.dgfkt.de
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