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Grünes Licht für weitere Forschung zur Regeneration komplexer Investitionsgüter

22.11.2013 - (idw) Leibniz Universität Hannover

Deutsche Forschungsgemeinschaft bewilligt Verlängerung des Sonderforschungsbereichs 871 bis zum Jahr 2017

Große Freude an der Fakultät für Maschinenbau der Leibniz Universität Hannover: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Verlängerung des Sonderforschungsbereichs (SFB) 871 Regeneration komplexer Investitionsgüter bis Ende 2017 bewilligt. Große Freude an der Fakultät für Maschinenbau der Leibniz Universität Hannover: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Verlängerung des Sonderforschungsbereichs (SFB) 871 Regeneration komplexer Investitionsgüter bis Ende 2017 bewilligt.

Professor Jörg Seume, Sprecher des SFB 871 und Dekan der Fakultät für Maschinenbau, zeigt sich über die positive Rückmeldung äußerst erfreut: In den ersten vier Jahren konnten wir am Beispiel ziviler Flugtriebwerke bereits wichtige Ergebnisse für die Regeneration von Investitionsgütern erarbeiten. Es freut mich, dass wir die gute Zusammenarbeit zwischen den Instituten fortführen können, um weitere Erkenntnisse für die Industrie und die Gesellschaft zu erarbeiten.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des SFB 871 erhalten knapp 9,7 Mio. Euro von der DFG, um ihre Forschung zur Ressourcen sparenden Instandhaltung und Reparatur komplexer Investitionsgüter zu vertiefen. Zu diesen zählen neben Flugzeugtriebwerken beispielsweise auch Windenergieanlagen, Schienenfahrzeuge und stationäre Gasturbinen in Kraftwerken. Der SFB erarbeitet wissenschaftliche Grundlagen für zukünftige Regenerationsprozesse. Die Reparatur und Instandhaltung wird ganzheitlich betrachtet. Dabei werden die Wechselwirkungen von Funktion und Fertigung des Investitionsgutes in den Regenerationsprozess einbezogen.

Im Mittelpunkt der kommenden vier Jahre steht die Forschung zur gewichtssparenden Verdichter-Blisk. Eine Blisk (Blade Integrated Disk) ist ein Bauteil, bei dem die Laufschaufeln und die rotierende Scheibe aus einem Stück bestehen. Ihre Herstellung und Reparatur erfordert neueste computergestützte Fertigungstechnologien. Der SFB 871 hat das Ziel, neue Verfahren zu entwickeln und den Einfluss der Reparatur auf das Gesamtverhalten des Triebwerks zu bestimmen, damit möglichst wenige Neuteile eingesetzt werden müssen. Der Nutzen ist wirtschaftlich und ökologisch: Es werden Kosten und Ressourcen eingespart.

In dieser Fortsetzung des Sonderforschungsbereichs erarbeiten 20 Doktorandinnen und Doktoranden in 19 interdisziplinären Teilprojekten neue Wege der Regeneration komplexer Investitionsgüter und führen dazu gemeinsam mit Technikern und Facharbeitern Experimente durch. Die Grundfinanzierung in Höhe von 800 000 Euro erfolgt durch die Leibniz Universität Hannover und das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK).

Im Sonderforschungsbereich 871 nutzt der Maschinenbau der Leibniz Universität Hannover fach- und universitätsübergreifende Synergien: So ist unter anderem das Institut für Flugantriebe und Strömungsmaschinen der TU Braunschweig mit einem Teilprojekt eingebunden. Vonseiten der Leibniz Universität beteiligen sich acht Institute der Fakultät für Maschinenbau. Zudem bearbeiten die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät und die Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie sowie das Laser Zentrum Hannover jeweils ein Teilprojekt in dieser zweiten Förderperiode des SFB.


Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Informationen stehen Ihnen Prof. Jörg Seume, Vorstandssprecher des SFB 871 und Dekan der Fakultät für Maschinenbau, sowie Dipl.-Ing. Jens Aschenbruck, Geschäftsführer des SFB 871 am Institut für Turbomaschinen und Fluiddynamik an der Leibniz Universität Hannover unter Telefon +49 511 762-2733 und 762-17855 sowie per E-Mail unter seume@tfd.uni-hannover.de und aschenbruck@tfd.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Ein Foto der Verdichter-Blisk kann unter Telefon +49 511 762-5342 oder unter kommunikation@uni-hannover.de angefordert werden.
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