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Soziale Netzwerke sind nützlich bei der Stellensuche

16.12.2013 - (idw) Bayerisches Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung

Ausgabe 4/2013 der Beiträge zur Hochschulforschung erschienen

Soziale Kontakte, die bei der Stellensuche genutzt werden, haben eine positive Auswirkung auf die Qualität und das Einkommen der ersten Anstellung nach dem Hochschulabschluss. Dies ist ein wichtiges Ergebnis der Forschungsarbeiten von Manfred Groß und Jakob Tesch, über die in der neuesten Ausgabe der Beiträge zur Hochschulforschung berichtet wird. Danach sind vor allem oberflächliche Kontakte zu statushöheren Personen nützlich bei der Suche nach einem Arbeitsplatz. Dies gilt nicht nur für Männer auf der einen und Frauen auf der anderen Seite; vielmehr unterstützen sich Frauen und Männer dabei gegenseitig. Darüber hinaus gibt es eine Reihe weiterer spannender Artikel:

Anne Mertens analysiert in ihrem Beitrag die Erwerbstätigkeit von Studierenden. Um ihren Lebensunterhalt zu sichern, gehen zahlreiche Studierende Aushilfstätigkeiten ohne konkreten Studienbezug nach. Dies führt zu einer hohen Belastung und erschwert eine positive Verbindung der Anforderungen von Studium und Arbeitsverhältnis. Um Studierenden eine bessere Vereinbarkeit von Studium und Job zu ermöglichen, sollten Hochschulen nach Ansicht der Autorin eine flexible Studiengestaltung ermöglichen.

Stephanie Zuber und Otto Hüther haben bei einer Befragung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die im Rahmen der Exzellenzinitiative gefördert werden, herausgefunden, dass diese vor allem mit benachbarten Fachgebieten innerhalb des eigenen Wissenschaftsbereichs und weniger fächerübergreifend kooperieren.

Denkanstöße zu einer Auseinandersetzung mit dem Selbstverständnis von Universitäten gibt ein Artikel von Georg Krücken, der ausgehend von der gesellschaftlichen Verankerung von Universitäten vier für die Hochschulforschung zentrale Themenbereiche mit ihren jeweiligen Prozessen beschreibt: Wandel der Wissenschaft, Studierende und Absolventen, Innovation und Transfer sowie Governance und Organisation.

Die Beiträge zur Hochschulforschung sind eine der führenden wissenschaftlichen Zeitschriften im Bereich der Hochschulforschung im deutschen Sprachraum. Sie nehmen wichtige Entwicklungen im Hochschulbereich aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick. Dabei zeichnen sie sich durch hohe Qualitätsstandards, ein breites Themenspektrum sowie eine große Reichweite aus. Die Zeitschrift veröffentlicht quantitative und qualitative empirische Analysen, Vergleichsstudien und Überblicksartikel, die ein anonymes Peer Review-Verfahren durchlaufen haben.

Die Ausgabe 4/2013 kann entweder in gedruckter Form per E-Mail bestellt
(sekretariat@ihf.bayern.de) oder über die Homepage http://www.bzh.bayern.de/ als pdf-Datei herunter geladen werden.
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