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Besuch von Oberbürgermeister Meyer bei der GWDG

18.12.2013 - (idw) Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen

Die Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen (GWDG) hat am 17.12.2013 Besuch von Oberbürgermeister Wolfgang Meyer erhalten. Im Rahmen seiner Göttinger Betriebsbesichtigungen hat er sich über die komplexe Technik und die Abläufe im Rechenzentrum sowie das umfangreiche Leistungsangebot des langjährigen IT-Dienstleisters für die Universität Göttingen und die Max-Planck-Gesellschaft informiert. Auch der Austausch über aktuelle Themen und zukünftige Herausforderungen für die IT am Wissenschaftsstandort Göttingen stand auf dem Programm. Der Rundgang durch die GWDG, insbesondere den Rechnerraum mit den zentralen Rechen-, Speicher- und Netzressourcen zeigte, welche umfangreiche Technik und Infrastruktur erforderlich ist, um das breite Spektrum an Informations- und Kommunikationsleistungen für die Wissenschaft bereitzustellen. Die wichtigen IT-Basisdienste wie z. B. Mailing und Fileservice müssen jederzeit verlässlich und wirtschaftlich funktionieren, damit die vielen Tausend Nutzer in ca.
300 Instituten der Universität Göttingen und der Max-Planck-Gesellschaft wissenschaftlich produktiv arbeiten können. Der zentrale große Rechnerraum wie auch die weiteren vier kleineren Rechnerräume an unterschiedlichen Standorten in Göttingen sind daher mit allen notwendigen Sicherheitsmaßnahmen ausgestattet, um den reibungslosen Betrieb aller Dienste zu gewährleisten. All das macht eines besonders deutlich: Ohne eine leistungsfähige und innovative IT-Infrastruktur ist keine exzellente Forschung und Lehre möglich. Der Wissenschaftsstandort Göttingen ist hier gut aufgestellt, um im nationalen wie auch internationalen Wettbewerb konkurrieren zu können. Es bedarf aber kontinuierlicher Verbesserungen, um diese Position zu halten.

Dies wurde auch beim Austausch im kleineren Kreis mit der Geschäftsführung deutlich, an dem auch der Vizepräsident der Universität Göttingen und zugleich Mitglied im Aufsichtsrat der GWDG, Prof. Dr. Norbert Lossau, teilnahm. Zentrales Thema war dabei der geplante Neubau eines gemeinsamen Rechenzentrums der GWDG und der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) im Nordbereich der Universität. GWDG-Geschäftsführer Prof. Dr. Ramin Yahyapour stellte die Planungen und den aktuellen Stand vor und machte deutlich, dass ein neues Rechenzentrum unerlässlich ist, um den zukünftigen Herausforderungen für die IT am Wissenschaftsstandort Göttingen gewachsen zu sein.

Ein weiteres Thema war das Problem des zunehmenden Fachkräftemangels im IT-Bereich, den auch die GWDG in der letzten Zeit verstärkt zu spüren bekommt. Bislang ist es der GWDG aufgrund der Stellung als anerkannte IT- und Forschungseinrichtung gelungen, offene Stellen mit hochqualifizierten und engagierten Mitarbeitern zu besetzen, wozu auch das attraktive Arbeitsumfeld in Göttingen seinen Teil beigetragen hat. Die GWDG selbst bietet zur Zeit sechs Ausbildungsplätze in zwei Ausbil-dungsgängen an und engagiert sich in verschiedenen Bereichen von Forschung und Lehre, um den wissenschaftlichen wie auch technischen IT-Nachwuchs langfristig sicherzustellen.

Auch die Beteiligung der GWDG an zahlreichen nationalen und internationalen Forschungsprojekten bietet dem wissenschaftlichen Nachwuchs interessante Tätigkeitsfelder und sichert die eigene Innovationsfähigkeit als IT-Dienstleister. Die aktuellen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Datenmanagement und Cloud Computing. Nicht zuletzt durch viele erfolgreiche Projektanträge in der jüngsten Vergangenheit konnte die Beschäftigtenzahl erhöht werden.

Zum Abschluss des Austausches wurde von beiden Seiten die schon jahrelang bestehende gute Zusammenarbeit der Stadt Göttingen mit der GWDG und der Universität Göttingen vor allem im Netzbereich hervorgehoben, von dem alle Seiten, auch die Schulen der Stadt Göttingen, profitieren und die weiter ausgebaut werden soll.


Über die GWDG:
Die Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen (GWDG) ist eine gemeinsame Einrichtung der Georg-August-Universität Göttingen Stiftung öffentlichen Rechts und der Max-Planck-Gesellschaft. Sie erfüllt die Funktion eines Rechen- und IT-Kompetenzzentrums für die Max-Planck-Gesellschaft und des Hochschulrechenzentrums für die Universität Göttingen. Ihre wissenschaftlichen Forschungsaufgaben liegen im Bereich der Angewandten Informatik. Ferner fördert sie die Ausbildung von Fachkräften für Informationstechnologie.
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