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Unwahrscheinliches Ankommen. Eine Gesprächsreihe im Hamburger Institut für Sozialforschung

08.01.2014 - (idw) Hamburger Institut für Sozialforschung

Im vergangenen Jahr ist Wolfgang Kraushaar 65 Jahre alt geworden. Die Arbeiten des renommierten Politikwissenschaftlers sind für die Zeitgeschichtsschreibung und besonders für die Protestforschung essentiell. Im Hamburger Institut für Sozialforschung arbeitet Kraushaar seit 1987, seit Bestehen der Zeitschrift Mittelweg 36, erscheint dort seine Rubrik "Aus der Protestchronik"; in der Hamburger Edition, dem Verlag des Instituts, hat er eine Vielzahl von Büchern veröffentlicht.

Um Wolfgang Kraushaar zu danken, veranstaltet das Hamburger Institut für Sozialforschung eine Veranstaltungsreihe mit dem Titel "Unwahrscheinliches Ankommen". In dieser Gesprächsreihe über Fluchtpunkte spiegeln die Vorträge der Referenten auch biographisch prägende Einflüsse für das Wirken Kraushaars: Ein Philosoph, dem die Flucht misslingt, wird zum Impulsgeber eines neuen Sehens und Denkens; ein Jurist, der die Vereinten Nationen berät, wird zum Leiter einer Flüchtlingsorganisation; ein Schriftsteller, dessen Eltern nicht mehr vor den Nazis fliehen können, schafft sich seine eigene Sprache; eine Musiksendung wird zum Fluchtort all jener, die der stickigen Nachkriegsatmosphäre entfliehen wollen.

Am 15. Januar spricht der Literaturwissenschaftler Irving Wohlfarth (Paris) über "Glutkern Aktualität" Zu Benjamins Thesen Über den Begriff der Geschichte, Moderation: Jan Philipp Reemtsma.

Am 29. Januar berichtet der Jurist Christopher Hein (Rom) über "Lampedusa und kein Ende?" Zur Flüchtlingspolitik in Europa, Moderation: Gerd Hankel.

Am 12. Februar spricht der Lyriker, Essayist und Romancier Robert Schindel (Wien) über "Man ist viel zu früh jung" Die Kommune Wien und die 68er-Bewegung, Moderation: Sabine Lammers.

Am 26. Februar erinnert der Journalist Wolfgang Rumpf (Bremen) mit seinem Vortrag "Eine Bande Irrsinniger und Hysteriker" an den Beat-Club als Kulturschock, Moderation: Klaus Naumann.

Die Vorträge finden bei uns im Hamburger Institut für Sozialforschung, Mittelweg 36, 20148 Hamburg statt und beginnen jeweils um 19 Uhr

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie Zeit und Lust hätten, die Vorträge zu besuchen. Die Referenten, Moderatoren und Wolfgang Kraushaar stehen gern für Hintergrundgespräche und Interviews zur Verfügung. Für ihre Rückfragen und Terminvereinbarungen bin ich wie stets gern erreichbar:

Dr. Regine Klose-Wolf
Hamburger Institut für Sozialforschung
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mittelweg 36, 20148 Hamburg
Tel. 040 / 41 40 97 12
Presse@his-online.de Weitere Informationen:http://www.his-online.de/veranstaltungen/vortraege-und-diskussionen/ Zur Vortragsreihehttp://www.his-online.de/ueber-uns/mitarbeiter/aktuell/person/kraushaar-wolfgang... weitere Informationen zu Wolfgang Kraushaar
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