Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 21. November 2019 

Projektstart »ReApp« Wiederverwendbare Apps für Roboter

19.02.2014 - (idw) Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

»Konfigurieren statt Programmieren« lautet das Motto des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Forschungsprojekts ReApp, das Anfang Januar 2014 startete. Das Fraunhofer IPA koordiniert das Projekt und entwickelt Softwaremodule für Robotersysteme. Der Vorteil: Diese »Apps« sind wiederverwendbar. Unternehmen können Robotersysteme somit schnell, einfach und kostengünstig anpassen und ihre Produktivität steigern. Kleine und mittelständische Unternehmen fertigen ihre Produkte häufig in sehr kleinen Losgrößen. Zudem erfordert die zunehmende Produktvielfalt flexible und wirtschaftliche Automatisierungslösungen. Ziel des neuen Forschungsprojekts ReApp ist es, eine einheitliche Integrationsplattform mit standardisierten Schnittstellen für Roboterkomponenten zu entwickeln. Diese innovativen Technologien sollen insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen nutzen, die bislang wenige Robotersysteme einsetzen.

Am Fraunhofer IPA werden wiederverwendbare Softwaremodule für Roboter konzipiert. »Diese parametrierbaren Apps sind über einen Robot-App-Store verfügbar und können in der Integrationsplattform z. B. als Plug-Ins eingebunden werden. Dank einer modellbasierten Werkzeugkette können Applikationsentwickler neue Apps implementieren und über das den App-Store auch anderen Anwendern zur Verfügung stellen«, erläutert Ulrich Reiser, Projektkoordinator und Gruppenleiter in der Abteilung Roboter- und Assistenzsysteme. Mithilfe von PlugnProduce-Technologien und ROS Industrial konfiguriert die Integrationsplattform die Apps für die zugrundeliegende Hardware. So lassen sich die Apps schnell anpassen und potenziell für zahlreiche Anwendungen bzw. Robotersysteme wiederverwenden.

Um das notwendige System- und Komponentenwissen zu reduzieren, steht ein Programmierassistent zur Verfügung: Je nach Zielanwendung und Anforderung empfiehlt er die geeignete App. Ein cloud-basierter Simulationsdienst ermöglicht es Applikationsentwicklern zudem, Anwendungstests schnell und ohne Zusatzaufwand durchzuführen. Nach drei Jahren Projektlaufzeit soll die Effektivität der in ReApp entwickelten Technologien in drei konkreten Anwendungsfällen demonstriert werden.

Redaktion:
Dipl.-Journ. Laura Pizzolante, M.A., Telefon +49 711 970-1108, laura.pizzolante@ipa.fraunhofer.de

Kontakt:
Dipl.-Ing. Ulrich Reiser, ulrich.reiser@ipa.fraunhofer.de, Tel.: +49 711 970-1330

Forschungspartner:
Fraunhofer IPA
fortiss GmbH
Forschungszentrum Informatik
Karlsruher Institut für Technologie

Technologieanbieter:
fluid Operations AG
Industrielle Steuerungstechnik GmbH
Sick AG

Systemintegratoren:
InSystems Automation GmbH
Ruhrbotics GmbH

Endanwender:
BMW
Dresden elektronik ingenieurtechnik GmbH
Fischer IMF GmbH & Co. KG Weitere Informationen:http://Weitere Informationen: http://www.reapp-projekt.de
uniprotokolle > Nachrichten > Projektstart »ReApp« Wiederverwendbare Apps für Roboter
ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenDruckansicht

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/273234/">Projektstart »ReApp« Wiederverwendbare Apps für Roboter </a>