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Gemeinsame Berufung von wissenschaftlichem Leitungspersonal - GWK-Heft 37 veröffentlicht

21.02.2014 - (idw) Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK)

Stärkung der Zusammenarbeit von Hochschulen und Forschungseinrichtungen:
GWK veröffentlicht Hinweise und Empfehlungen zu Gemeinsamen Berufungen Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat als Heft 37 ihrer Reihe "Materialien der GWK" einen Bericht und Empfehlungen für die Gemeinsame Berufung von wissenschaftlichem Leitungspersonal durch Hochschulen und außerhochschulische Forschungseinrichtungen veröffentlicht.

Das Instrument der Gemeinsamen Berufung ist von hoher wissenschafts- und innovationspolitischer Bedeutung: Gemeinsame Berufungen ermöglichen in besonderer Weise die Vernetzung der hochschulischen mit der außerhochschulischen Forschung. Dies hat positive Effekte insbesondere auf die wissenschaftliche Exzellenz der beteiligten Hochschulen und Forschungseinrichtungen, auf die Promotions- und Nachwuchsförderung sowie auf die Entwicklung regionaler Kompetenznetzwerke und Cluster.

Es ist eine Win-win-Situation: Gemeinsame Berufungen liegen im Interesse sowohl der Hochschule als auch der Forschungseinrichtung.

Die Hochschule gewinnt

hochspezialisierte Hochschullehrer, die oftmals besondere Masterstudiengänge oder spezialisierte Graduiertenschulen erst ermöglichen,

Zugang zu speziellen Forschungsressourcen, bspw. technischen Geräten oder bestimmten Objektsammlungen,

hochkarätige wissenschaftliche Expertise, die zur Schärfung des Forschungsprofils der Hochschule beitragen kann.

Die außerhochschulischen Forschungseinrichtungen erlangen über das Instrument der Gemeinsamen Berufungen Zugang zum wissenschaftlichen Nachwuchs und ermöglichen ihrem eigenen wissenschaftlichen Personal auch im Hinblick auf dessen wissenschaftliche Weiterqualifikation die Beteiligung an der hochschulischen Lehre.
In dem Bericht der GWK werden die weit verbreiteten Grundmodelle Gemeinsamer Berufungen skizziert und häufig auftretende dienst-, besoldungs- und versorgungsrechtliche Aspekte erörtert. Schließlich werden Hinweise gegeben, wie die Hochschule und die Forschungseinrichtung vorgehen können, wenn eine ursprünglich durch eine Gemeinsame Berufung vereinbarte Kooperation sich nicht so fortsetzen lässt wie ursprünglich vorgesehen. Der Bericht wird durch ein Muster für eine Kooperationsvereinbarung zwischen einer Hochschule und einer außerhochschulischen Forschungseinrichtung zum Zwecke Gemeinsamer Berufung ergänzt.

Das Heft kann als Druckfassung beim Büro der GWK angefordert oder elektronisch im Internet heruntergeladen werden http://www.gwk-bonn.de Weitere Informationen:http://www.gwk-bonn.de
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