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Uni Halle startet Projekt mit Partnern in der Mongolei und Südkorea

24.02.2014 - (idw) Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) baut ihre internationalen Kooperationen weiter aus. Gemeinsam mit der Partnerhochschule National University of Mongolia (NUM) soll bis 2017 unter anderem ein Technologietransferzentrum an der Universität in Ulan Bator errichtet werden. Das Projekt wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) mit rund 160.000 Euro gefördert. Beteiligt ist auch die Hanbat National University (HNU) in Daejeon, Südkorea. Das Projekt umfasst vier große Themen: Internationalisierung von Hochschulen, Ausgründung aus Universitäten, technischen Lösungen für die universitätsinterne Kommunikation sowie Graduiertenschulen. Prof. Dr. Joachim Ulrich, Projektleiter und Geschäftsführer des Zentrums für Ingenieurwissenschaften der MLU, sagt: Die drei Universitäten stehen vor ähnlichen Herausforderungen, haben aber ein ganz unterschiedliches Ausbauniveau sowie unterschiedliche Arbeitsweisen. An dieser Stelle kann man sehr gut voneinander lernen. Als Gründerhochschule kann die MLU, zum Beispiel speziell im Bereich der Ausgründung, viele Erfolge vorweisen. Die Arbeit des Univations Instituts für Wissens- und Technologietransfer ist dafür ein sehr guter Beweis, so Ulrich weiter. Gleichzeitig können wir über diese Zusammenarbeit an neuen Ideen für unsere eigenen Serviceeinrichtungen arbeiten und sie so optimieren, sagt Prof. Ulrich.

Das Gemeinschaftsprojekt baut auf der langjährigen und sehr guten Kooperation der MLU, der NUM und der HNU auf. Eine Delegation unter Leitung von Prof. Dr. Gesine Foljanty-Jost, Prorektorin für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, nahm 2012 am 50-jährigen Jubiläum der NUM teil. Nachdem die Partner aus der Mongolei und Korea im Sommer 2013 die Uni Halle besuchten, steht im April dieses Jahres die Auftaktveranstaltung zum Projekt mit deutschen und koreanischen Mitarbeitern in der Mongolei an.

Das Projekt unterstützt das 2010 beschlossene Programm Entwicklungsplan des Universitätscampus der mongolischen Regierung. Danach sollen in den Universitäten der Mongolei neue organisatorische Strukturen geschaffen werden, unter anderem Unternehmensausgründungen und ein Zentrum für Technologietransfer. Die finanzielle Unterstützung bezieht das Projekt als DIES-Partnerschaft aus dem gemeinsam vom DAAD und der Hochschulkonferenz (HRK) entwickelten Programm Dialogue on Innovative Higher Education Strategies (DIES). Das Projekt ist eines von vier Projekten, die aus 20 bundesweit gestellten Anträgen zur Förderung ausgewählt wurden, und läuft vier Jahre.
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