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Pressemitteilung 11/2004

23.01.2004 - (idw) Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Ärzte und Naturwissenschaftler aus 15 Kliniken und Instituten der Universität Greifswald haben einen Verbund gegründet, um in Zukunft gemeinsam, in interfakultärer Zusammenarbeit, Projekte zur Tumorforschung zu bearbeiten. Damit erhält der wissenschaftliche Schwerpunkt "Onkologie" der Medizinischen Fakultät der Universität eine organisatorische Struktureinheit, in der interessierte Partner durch gemeinsame Nutzung der vorhandenen Ressourcen eine erhebliche quantitative und qualitative Steigerung der wissenschaftlichen Arbeiten erreichen wollen.

Es handelt sich bei dem Forschungsverbund Onkologie um eine offene Organisation, der sich Mitglieder auch temporär anschließen und assoziieren können. Die Beteiligten wollen mit modernsten Methoden der Molekularbiologie und der funktionellen Genomforschung die Entstehung und Entwicklung von bösartigen Erkrankungen erforschen und so neue Ansätze für die Früherkennung und die Behandlung von Krebserkrankungen entwickeln. So wurde bereits eine Proteom-Datenbank für urologische Tumoren aufgebaut und als Deutschland-weit erste international zugänglich im Internet präsentiert, weitere sollen folgen. Bereits praktiziert wird auch ein Austausch von Material, Laborflächen und Geräten sowie Personal zwischen den beteiligten Institutionen. Im Rahmen des neugegründeten Netzwerkes wird eine zentralisierte Proben-Erfassung, -Asservierung und eine Datendokumentation durchgeführt. Gemeinsam vorbereitete und durchgeführte Doktoranden-Seminare und Fortbildungen dienen der besseren Ausbildung des wissenschaftlichen und ärztlichen Nachwuchses. Der ständige wissenschaftliche Austausch neuester Informationen zur Tumorforschung, insbesondere der Molekularen Onkologie, ist ein besonderes Anliegen des Verbundes und findet bereits traditionell seit Januar des vergangenen Jahres einmal monatlich jeweils montags im Alfried-Krupp Wissenschaftskolleg statt. Dabei ist in intensiven Diskussionen bei Wein und Käse schon so manche erfolgsträchtige Kooperation begonnen worden.

Weitere Informationen beim Sprecher des FVO
Prof. C.A. Schmidt
Klinik für Innere Medizin C.
Hämatologie und Onkologie
Tel: 86-6665
e-mail: christian.schmidt@uni-greifswald.de

oder auf der Internetseite des FVO
http://www.medizin.uni-greifswald.de/fvo/
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