Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 6. Dezember 2019 

Fest der Wissenschaften 2004

21.02.2004 - (idw) Universität Hannover

Hannovers Hochschulen und Forschungseinrichtungen machen Wissenschaft transparent

Der Bildungs- und Forschungsstandort Hannover hat sich trotz weitreichender Kürzungen im Wissenschaftsbereich im bundesweiten Vergleich gut positioniert. Wie gut, stellt einmal mehr das Fest der Wissenschaften am 24. und 25. April 2004 unter Beweis: Unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen Ministers für Wissenschaft und Kultur Lutz Stratmann präsentieren acht Hochschulen und drei Forschungseinrichtungen in der Landeshauptstadt Forschung und Wissenschaft zum Anfassen. Mit einem abwechslungsreichen Programm sollen allen Wissensdurstigen und Interessierten die Schwerpunkte und die große Vielfalt der Studien- und Forschungsmöglichkeiten in Hannover vorgestellt werden.
Neben der Universität Hannover, der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), der Fachhochschule Hannover (FHH), der Tierärztlichen Hochschule Hannover (TiHo), der Hochschule für Musik und Theater Hannover (HMTH), der GISMA Business School, der Evangelischen Fachhochschule Hannover (EFH), der Fachhochschule für die Wirtschaft (FHDW), dem Fraunhofer Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin (ITEM) und dem Max-Planck-Institut für experimentelle Endokrinologie nimmt erstmalig das GEOZENTRUM Hannover am Wissenschaftsfest teil.

Zudem präsentiert sich das Fest der Wissenschaften nicht wie gewohnt im Herbst, sondern wurde in das Frühjahr vorverlegt und wird von diesem Jahr an im Zwei-Jahres-Rhythmus organisiert werden. Neu ist auch das Layout: Das eigens für das Fest der Wissenschaften entwickelte Corporate Design symbolisiert zum einen die teilnehmenden Einrichtungen, zum anderen vermittelt es Dynamik und Offenheit.

Das Fest der Wissenschaften wurde 2001 zum ersten Mal in Hannover ausgerichtet und stieß auf großes Interesse: 11.000 BesucherInnen strömten in die Wissenschaftseinrichtungen. Ein Jahr darauf waren es sogar fast 14.000. Damit war allen Beteiligten klar: Dieses Fest gehört auf Dauer in den hannoverschen Veranstaltungskalender.

Mehr Informationen zum Programm des Wissenschaftsfestes sind auch im Internet unter www.fest-der-wissenschaften.de zu finden: Hier gibt es auf einen Klick und Blick übersichtlich alle Informationen sowie das ausführliche Programm und die zuständigen AnsprechpartnerInnen an den Veranstaltungsorten, den Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Das Fest der Wissenschaften wird unterstützt von der Landeshauptstadt Hannover, Region Hannover, Sparkasse Hannover, Hannover Marketing GmbH, ISOS Internetagentur, Novum Werbemedien (City Cards), Druckhaus Pinkvoss und dem Stroetmann Verlag.

Anlage: Programm
Programm

Sonnabend, 24. April 2004:

Von Sehnen aus dem Labor bis zur Hornhaut-Transplantation, von der Schlüsselloch-Chirurgie bei Prostatakrebs bis zu Hirngefäßen in 3-D: In der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) warten wieder 13 Präsentationen und neun Führungen auf die BesucherInnen. Anschaulich und zum Anfassen erläutern ForscherInnen ihre Ergebnisse und stehen den Interessierten von 10 bis 17 Uhr Rede und Antwort.

Wie funktioniert ein Pansen; sind Papageien glückliche Singles; woher stammen neue Viren wie SARS oder Vogelgrippe und wie werden Tierarzneimittel-Rückstände in Lebensmitteln und der Umwelt nachgewiesen? Antworten auf diese und viele andere Fragen gibt es in der Tierärztlichen Hochschule von 11 bis 17 Uhr. Und natürlich gibt es nicht nur Forschung, sondern auch Tiere zum Anfassen.

Unter dem Motto "Wissenschaft wird praktisch: Hannover sozial" stellt die Evangelische Fachhochschule Hannover von 14 bis 18 Uhr unter anderem eine Studie zu Leistungen und Möglichkeiten der Pflegeversicherung vor, informiert über Möglichkeiten der Heilpädagogik, lädt ein, Zusammenhänge zwischen Ökologie und Sozialarbeit zu entdecken und präsentiert eine Ausstellung über Zwangsarbeit in Barsinghausen.

Auch das Fraunhofer ITEM öffnet seine Türen. Unter dem Motto "Forschung für die Gesundheit von Mensch und Umwelt" präsentieren die WissenschaftlerInnen ihre Arbeiten während der Führungen zwischen 10 und 17 Uhr. Themen sind: Raster-Elektronenmikroskop: Reise in die Mikrowelt, Suche nach dem Unbekannten: Naturstoffchemie, Biochips für Diagnostik und Therapie, Tanzende Gräserpollen im Labor: Allergieforschung außerhalb der Pollensaison.

Im Max-Planck-Institut geht man folgenden Fragen auf den Grund: Warum können auch Mäuse Jetlag haben? Wie funktionieren die inneren Uhren bei Mensch und Maus und wieso ticken sie so ähnlich? Mit welchen Techniken entschlüsseln Genforscher dieses und weitere Rätsel des Lebens? Interessierte haben von 11 bis 17 Uhr die Möglichkeit, einen Blick in die aktuelle Genforschung zu werfen. Ein Schwerpunkt in diesem Jahr sind die X- und Y-Chromosomen, die unser Geschlecht bestimmen. Welche Rolle spielen die Gene beim Rollenspiel - was macht also den "kleinen" Unterschied? Die Künstler Bärbel Kasperek und F.P. Kelm beleuchten und bereichern das Thema "männlich/weiblich" mit einer Ausstellung.

An der GISMA Business School geht es von 10 bis 17 Uhr unter anderem um das aktuelle Thema "Wettbewerbsfähig durch Weiterbildung - Trends und Entwicklungen in der Management-Weiterbildung". Die Studierenden der GISMA MBA Class 2004 präsentieren ihre Länder und ein Professor der GISMA Partneruniversität Purdue, USA, wird in seinem Vortrag "Management Future Now" vorstellen.

Die Fachhochschule Hannover (FHH) ist an beiden Tagen beim Fest der Wissenschaften dabei. Am Sonnabend präsentieren die Fachbereiche Bildende Kunst sowie Design und Medien am Standort Expo Plaza im Rahmen ihres traditionellen Rundgangs von 11 bis 17 Uhr vielfältige Kunst am laufenden Band: Videos, Fotoarbeiten, Skulpturen, Kostüme und vieles mehr für jeden Geschmack.

Sonntag, 25. April 2004:

Am Sonntag öffnet die Fachhochschule Hannover (FHH) von 11 bis 17 Uhr ihre Türen auf dem zentralen Campus am Ricklinger Stadtweg. Alle neun Fachbereiche der Hochschule stellen ihre Vielfalt vor - unter anderem mit "Feuer, Blitz und Funke", Java zum Spielen, Informationsmanagement in der Praxis sowie einem Sehsystem für mobile Roboter.

Die Universität Hannover lädt zum achten Mal zu ihrem Tag der Forschung ins Welfenschloss ein. Unter dem Motto "Kraftstoff - Klima - Klassenzimmer: Der Tag der Forschung an der Universität Hannover" präsentieren sich von 11 bis 17 Uhr mehr als 30 Institute mit aktuellen Forschungsprojekten. Die Bandbreite reicht vom E-Learning über das High-Tech-Mauerwerk und dem Burn-out-Syndrom bei LehrerInnen bis zum Sturm im Wasserglas und der Zukunft der Kraftstoffeinspritzung. Dazu bietet die Universität Hannover sieben Institutsführungen an. Erneut gehalten werden die beliebten Vorlesungen für Kinder mit den Themen "Was ist eigentlich Sprache?" und "Mit Marken Kunden gewinnen: Warum sind manche Klamotten in und manche out?"

Die Hochschule für Musik und Theater Hannover widmet einen Schwerpunkt ihres Programms von 11 bis 15 Uhr in diesem Jahr dem Thema "Oper". In Vorträgen, einer Podiumsdiskussion mit der Überschrift "Oper - eine tote Tradition" und innerhalb des offenen Unterrichts der Gesangsprofessoren erfährt man, was alles zu einer Opernproduktion gehört.

Das GEOZENTRUM Hannover lädt ein, in einer Zeltstadt auf der "Wies'n" Geowissenschaften live zu erleben: Steigen Sie ein in unseren Forschungshubschrauber, erzeugen und messen Sie ihr eigenes Erdbeben, analysieren Sie den Boden unter Ihren Füßen, schlürfen Sie mit Polarforschern im Arktiscamp Suppe und entdecken Sie, wie man Erdwärme für Heizzwecke nutzbar machen kann. Das und noch vieles mehr erwartet Sie von 11 bis 17 Uhr in der Buchholzer Straße 98.


Ihre Ansprechpartnerin:
Anja Menge
Landeshauptstadt Hannover
Büro Oberbürgermeister
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Trammplatz 2
30159 Hannover
Telefon: 0511 - 168 44176
Fax: 0511 - 168 45351
E-Mail: anja.menge@hannover-stadt.de
Internet: www.hannover.de
uniprotokolle > Nachrichten > Fest der Wissenschaften 2004

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenDruckansicht

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/29705/">Fest der Wissenschaften 2004 </a>