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Berufungen: Rekordbilanz für die TU Berlin

21.02.2004 - (idw) Technische Universität Berlin

Im vergangenen Jahr konnten 33 neue Professorinnen und Professoren berufen werden / Generationswechsel in vollem Gange


Weitere Zahlen & Fakten über die TU Berlin unter: www.tu-berlin.de/uebertu/zahlen_fakten.htm Im Jahr 2003 konnte die TU Berlin mehr als doppelt so viele Professorinnen und Professoren berufen als in den Jahren zuvor. "Wir verzeichnen ein Rekordjahr und können trotz der schwierigen finanziellen Lage der Berliner Hochschulen auf eine äußerst positive Bilanz zurückschauen", erklärt Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach, als 1. Vizepräsident auch zuständig für die Berufungsangelegenheiten der TU Berlin. Insgesamt konnte die TU Berlin 33 neue Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im letzten Jahr begrüßen - davon 23 reguläre C3- oder C4-Professorinnen, -Professoren und zehn Juniorprofessorinnen bzw. Juniorprofessoren.

"Die hohe Zahl der Berufungsvorgänge ist einzigartig und zeigt, dass an unserer Universität der Generationswechsel in vollem Gange ist", ergänzt Professor Steinbach. Ein wesentliches Element der Ausstattungsangebote im Rahmen der Berufungen sind die seit einigen Jahren eingeführten Zielvereinbarungen über Forschungsleistungen. So wird mit den zu Berufenden vereinbart, dass durchschnittlich 50% der Investitionsmittel an die Einwerbung der ca. 3-4 fachen Drittmitteleinwerbung gebunden sind. Auf diese Weise soll die hohe Forschungsleistung der TU langfristig gesichert werden.

Rund drei Viertel der gesamten Berufungsverfahren konnten positiv abgeschlossen werden. Viermal mehr Zusagen als Rufablehnungen umfasst die Bilanz des letzten Jahres. Dies geschah trotz der negativen öffentlichen Diskussion über die Finanzlöcher der Hauptstadt und der bundesweit beispiellosen finanziellen Belastungen für die Hochschulen am Standort.

Ob von der ETH Zürich oder der Lect. University of Cambridge, aus Illinois oder Vancouver, vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt oder dem Wissenschaftszentrum für Sozialforschung Berlin, von der RWTH Aachen, der TU Darmstadt oder der Universität Karlsruhe - die neuen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kommen aus renommierten Forschungseinrichtungen bzw. von anerkannten ausländischen Universitäten.

Ein wichtiges strategisches Ziel der Berufungspolitik der TU Berlin besteht auch darin, herausragende Wissenschaftler an die TU zu berufen, die parallel an einer außeruniversitären Einrichtung eine leitende Position inne haben. Diese Personalunion erhöht die von der Politik immer wieder geforderte wissenschaftliche Vernetzung, garantiert erstklassige Forschung und eine praxisnahe Ausbildung der künftigen Ingenieure, Natur- oder Geisteswissenschaftler. So genannte Doppelberufungen bestehen beispielsweise mit sechs Fraunhofer-Instituten in Berlin, mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung oder dem GeoForschungsZentrum in Potsdam, um nur einige aufzuzählen. Die TU Berlin kann auf rund 30 solcher vernetzter Professuren verweisen. Insgesamt lehren und forschen rund 360 Professorinnen und Professoren an der Technischen Universität in Berlin.

"Das DFG-Forschungszentrum 'Mathematik für Schlüsseltechnologien', dessen Leitung in den Händen der TU liegt, hat eine enorme Anziehungskraft auf die Besten des Faches Leuchtturmeinrichtungen erhöhen unsere Attraktivität und unsere Konkurrenzfähigkeit um die besten Köpfe - vor allem auch im Ausland", so die Erfahrung von Professor Steinbach.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gerne: Prof. Dr. Jörg Steinbach, 1. Vizepräsident der TU Berlin, E-Mail: vp1@tu-berlin.de, Tel.: 030/314-22433, Fax: 030/314-26959


Diese Medieninformation ist im WWW unter: http://www.tu-berlin.de/presse/pi/2004/pi48.htm
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