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Erstes Handy mit virtuellem Freund

24.02.2004 - (idw) Siemens AG

Siemens macht den ersten Schritt in die Welt der mobilen Avatare. Das neue Handy CX65 hat virtuelle Figuren integriert, die dem Nutzer etwa beim Herunterladen von Klingeltönen oder Spielen assistieren. Die virtuellen Freunde, etwa ein Vogel oder ein Comic-Männchen, machen die Bedienung des Handys benutzerfreundlicher, aber auch spielerischer. Sie tauchen beim Ein- oder Ausschalten auf, geben Töne von sich oder verändern den Gesichtsausdruck. Das Multimedia-Handy CX65, das im mittleren Preissegment angesiedelt ist, besitzt mit der integrierten Kamera auch eine Videofunktion, digitales Zoom sowie einen aufsteckbaren Blitz mit Minimierung des "Rote-Augen-Effekts". Es wurde jetzt auf dem Mobilfunk-Kongress in Cannes vorgestellt.
In der Standardausstattung sind mehrere Charaktere vorinstalliert. Schon beim Einschalten taucht auf dem Display ein kleiner blauer Vogel auf, der mit großen Augen über seinem Nest flattert. Je nach Einstellung des Nutzers kann der virtuelle Freund auch die Gestalt einer struppigen Comic-Figur annehmen, die vor einer geblümten Tapete steht, mal genervt auf die Uhr schaut oder Richtung Badewanne spaziert. Wenn sich das Handy ins Netz einbucht oder sich bei der Übertragung von Daten im Wartezustand befindet, untermalen die Figuren die Funktionen mit Gesten: Der Vogel pickt etwa Körner auf, oder das Comic-Männchen trommelt mit den Fingern. Sie können - je nach Situation - auch Töne von sich geben; der Vogel zwitschert, das Männchen lacht.
Als Assistenten helfen sie, wenn der Anwender einen Klingelton herunterladen will. Das System ist so programmiert, das sich der virtuelle Freund automatisch mit dem Download-Bereich von Siemens mobile synchronisiert. So sind immer die aktuellsten Klingeltöne oder Bildschirmhintergründe verfügbar. Erst wenn der Nutzer einen Klingelton tatsächlich bestellt, geht das Handy über GPRS online und startet den Download. Die Bedienung ist damit einfacher als mit dem WAP-Browser. Von Siemens können auch weitere Charaktere herunter geladen werden. Netzbetreiber haben die Möglichkeit, die Figuren als Assistenten für eigene Dienste einzubinden, etwa für einen News-Service.
Foto: http://www.siemens.com/icm-bild/cx65

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