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Lehrerbildung: Uni Kassel sieht sich bestätigt

24.02.2004 - (idw) Universität Kassel

Ausdrücklich begrüßt hat der Präsident der Universität Kassel, Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep, die Absicht der Landesregierung, die Lehrerbildung in Hessen praxisorientierter zu gestalten. Der jetzt vorgelegte Entwurf für ein "Drittes Gesetz zur Qualitätssicherung an hessischen Schulen", so der Kasseler Uni-Präsident, bestätige das Konzept, das in Kassel schon im immer verfolgt worden sei, in dem das fachwissenschaftliche Studium zusammen mit der Ausbildung in Fachdidaktik, dem erziehungs- und gesellschaftswissenschaftlichen Kernstudium sowie den schulpraktischen Studien eine enge Verschränkung von wissenschaftlicher Ausbildung und Praxisorientierung für die Schule biete.

Kassel. Ausdrücklich begrüßt hat der Präsident der Universität Kassel, Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep, die Absicht der Landesregierung, die Lehrerbildung in Hessen praxisorientierter zu gestalten. Der jetzt vorgelegte Entwurf für ein "Drittes Gesetz zur Qualitätssicherung an hessischen Schulen", so der Kasseler Uni-Präsident, bestätige das Konzept, das in Kassel schon im immer verfolgt worden sei, in dem das fachwissenschaftliche Studium zusammen mit der Ausbildung in Fachdidaktik, dem erziehungs- und gesellschaftswissenschaftlichen Kernstudium sowie den schulpraktischen Studien eine enge Verschränkung von wissenschaftlicher Ausbildung und Praxisorientierung für die Schule biete. "Wir machen das in Kassel seit Jahrzehnten und freuen uns, dass mit dem neuen Gesetz unsere Erfahrungen nun für neue Entwicklungen genutzt werden können," erklärte Postlep und trat damit dem Eindruck entgegen, die Universität Kassel müsse durch das neue Gesetz erst für eine praxisorientierte Lehrerausbildung motiviert werden.

Begrüßenswert sei aus seiner Sicht auch, so Postlep, dass mit dem neuen Gesetz die Kooperation zwischen der ersten Phase der Lehrerausbildung an der Universität, der zweiten Phase im Referendariat an den Studienseminaren und der dritten Phase der Lehrerfortbildung gestärkt werden solle. Auch hier habe die Universität Kassel über ihr in den letzten Jahren erfolgreich etabliertes Zentrum für Lehrerbildung wichtige Vorarbeiten geleistet, die nun vertieft und weiter ausgebaut werden könnten. Die künftig nach dem Gesetzentwurf für die Zentren für Lehrerbildung an den hessischen Universitäten vorgesehene Organisationsform widerspräche allerdings der Kasseler Konzeption einer geteilten Verantwortung zwischen Zentrum einerseits und Fachbereichen andererseits. Hier müsse der Gesetzentwurf nachgebessert oder auf anderem Wege erreicht werden, dass die erfolgreiche Arbeit des Kasseler Zentrums nicht behindert werde sondern fortgesetzt werden könne. Zufrieden zeigte sich Postlep darüber, dass das ursprünglich ins Gespräch gebrachte Modell eines gesonderten Fachbereichs Lehrerbildung mit dem Gesetzentwurf offensichtlich ad acta gelegt worden sei.

Insgesamt enthalte der Gesetzentwurf eine Reihe von Detailregelungen, die nun innerhalb der Universität sorgfältig geprüft werden müssten. Der bis zum geplanten Inkrafttreten des Entwurfs im Januar 2005 verbleibende Zeitraum, so Postlep, biete ausreichend Gelegenheit für intensive Beratung.
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Universität Kassel
Wolfgang Gabler
tel (0561) 804 2129
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