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Von HIV/AIDS bis "Vogelgrippe"

24.02.2004 - (idw) Justus-Liebig-Universität Gießen

Infektiologie mit flexiblem Konzept und langjähriger Expertise am Universitätsklinikum Gießen

Vor dem Hintergrund aktueller Infektionskrankheiten wie SARS und "Vogelgrippe" werden Diagnostik und Therapie von Infektionskrankheiten im Rahmen des infektiologischen Netzwerkes Mittelhessen, sowie die medizinische Versorgung der betroffenen Patienten durch die Abteilung für Infektiologie des Uniklinikums Gießen dargestellt. Einladung zu einem Pressegespräch am 26. Februar 2004 um 11 Uhr im Universitätsklinikum

Das Uniklinikum Gießen verfügt mit der Abteilung für Infektiologie (Leiter: Prof. Jürgen Lohmeyer) über eines der Kompetenzzentren Mittelhessens für Diagnostik und Therapie des gesamten Spektrums der Infektionserkrankungen. Neben der HIV-/AIDS-Erkrankung und anderen Multiorganinfektionen werden dort schwerpunktmäßig Infektionen der Leber und der Atmungsorgane behandelt. Die Voraussetzungen für eine ständig verfügbare Expertise sind gegeben. So können sich betroffene Patienten tagsüber in der Ambulanz für Infektionserkrankungen (Oberarzt Dr. Thomas Discher) oder nachts und am Wochenende auf der Notaufnahmestation der Medizinischen Klinik und Poliklinik II vorstellen. Zur weiteren Diagnostik, Behandlung oder Isolation werden sie gegebenenfalls auf der infektiologischen Station aufgenommen.

Vor dem Hintergrund aktueller Infektionskrankheiten wie SARS und "Vogelgrippe" laden der Ärztliche Direktor des Uniklinikums, Prof. Klaus Knorpp, der Leiter der Medizinischen Klinik und Poliklinik II, Prof. Werner Seeger, der Leiter des Instituts für Virologie, Prof. Wolfram H. Gehrlich, und als Vertreter der Abteilung für Infektiologie, Prof. Jürgen Lohmeyer, Dr. Thomas Discher und Dr. Georg Friese, herzlich ein zu einem Pressegespräch am Donnerstag, den 26. Februar 2004, um 11.00 Uhr im VIP-Raum I, Rudolf-Buchheim-Straße 8, 35392 Gießen.

Die "Vogelgrippe" wird nachweislich durch einen bestimmten Influenza A-Virenstamm (H5N1) verursacht. Menschen können sich nur durch direkten Kontakt mit infiziertem Geflügel oder deren Ausscheidungen anstecken. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist bisher nicht nachgewiesen worden. Es besteht aber die Gefahr, dass bei Ko-Infektion anderer Influenza-Viren mit dem Vogelgrippe-Virus durch Genaustausch neue Influenza-Virusstämme entstehen können, die die Fähigkeit besitzen, sich unter den Menschen epidemisch auszubreiten.

Diesen Anforderungen entsprechend setzt das Konzept der Gießener Infektiologen auf Flexibilität, langjährige klinische Erfahrung und kompetente Vernetzung vor Ort. Die Kliniker behandeln die Patienten in Absprache mit dem infektiologischen Netzwerk des Universitätsklinikums und dem lokalen Gesundheitsamt. Hierbei kooperieren sie insbesondere mit dem Institut für Virologie (Leitung: Prof. Wolfram H. Gehrlich), das bundesweit als eines der fünf Referenzlabore für die Influenza-Virus-Diagnostik eingestuft wurde. Des Weiteren besteht eine enge Zusammenarbeit mit den Instituten für Medizinische Mikrobiologie (Leitung: Prof. Trinad Chakraborty) und für Hygiene und Umwelt (Leitung: Prof. Thomas Eickmann). Dieses lokale Netzwerk wird durch die langjährigen, guten Verbindungen mit dem Fachbereich Veterinärmedizin weiter verstärkt.

Kontakt:

Dr. Christiane Eickelberg,
Medizinische Klinik II,
Uniklinikum Gießen
Tel.: 0641/4808774
e-Mail: christiane.eickelberg@innere.med.uni-giessen.de
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