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Marburger Zentrum für Konfliktforschung

24.02.2004 - (idw) Philipps-Universität Marburg

"Zentrumstage" am 4. und 5. März 2004 geben Einblick in die Arbeit eines fächerübergreifenden Instituts. Ab kommendem Wintersemester soll Master-Studiengang "Peace and Conflict Studies" angeboten werden.

Das Zentrum für Konfliktforschung (ZfK) an der Philipps-Universität Marburg wird am 4. und 5. März 2004 seine Arbeit erstmals im Rahmen von "Zentrumstagen" einer breiten interessierten Öffentlichkeit vorstellen.

Die Philipps-Universität Marburg ist eine der führenden Hochschulen auf dem Gebiet der Friedens- und Konfliktforschung hierzulande. Sie war die erste Universität Deutschlands, die 1996 mit großem Erfolg einen Nebenfachstudiengang "Friedens- und Konfliktforschung" für verschiedene Diplomfächer und in den Magisterstudiengängen eingerichtet hat. Sie gehört mit zu den ersten, die einen Master-Studiengang "Peace and Conflict Studies" anbieten werden (ab Wintersemester 2004/05). Sie verfügt mit dem vor drei Jahren gegründeten Zentrum für Konfliktforschung über ein eigenständiges fächerübergreifendes Institut, welches die Aktivitäten im Bereich der Friedens- und Konfliktforschung sowohl in der Lehre als auch in der Forschung bündelt und koordiniert. Als interdisziplinär orientiertes Institut mit der Schwerpunktsetzung im Bereich gesellschaftlicher und politischer Konflikte beteiligen sich an den Aufgaben des ZfK über 40 Lehrende aus mehr als zehn Fachbereichen. Die Friedens- und Konfliktforschung ist zudem ein Förderschwerpunkt der Marburger Universität, das Zentrum selbst wirbt beträchtliche Drittmittel ein.

Auf den erstmals stattfindenden "Zentrumstagen" will das ZfK sich und seine vielfältigen Aktivitäten vorstellen.

Dazu gehören in der Lehre:
- Friedens- und Konfliktforschung als Nebenfachstudiengang,
- Peace and Conflict Studies als viersemestriges Master-Angebot,
- die Erläuterung eines innovativen Didaktikansatzes, der den einführenden Lehrveranstaltungen zugrunde liegt,
- die exemplarische Darstellung von einzelnen Lehrveranstaltungen.

Dazu gehören in der Forschung:
- die Vorstellung einzelner am ZfK durchgeführter teilweise interdisziplinärer Forschungsprojekte.

Dazu gehören der Aufbau einer intensiven Nachwuchsförderung:
- über ein Graduiertenkolleg
- und ein Promotionsprogramm.

Pressekonferenz:
Vorab findet am Freitag, 27. Februar, um 12 Uhr eine Pressekonferenz statt, an der neben dem Gründungsdirektor des ZfK, Prof. Dr. Ralf Zoll (Soziologie), der gegenwärtige Direktor, Prof. Dr. Ulrich Wagner (Sozialpsychologie), und sein Stellvertreter, PD Dr. Peter Imbusch (Soziologie), teilnehmen. Ort: Zentrum für Konfliktforschung, Ketzerbach 11, 35032 Marburg, 2. OG, Raum SR2.
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