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Lehreinheiten und Multimedia-Bausteine für den Chemieunterricht

25.02.2004 - (idw) Fachinformationszentrum Chemie GmbH

FIZ CHEMIE Berlin stellt multimediale Unterrichtseinheiten aus dem BMBF-Leitprojekt Vernetztes Studium Chemie (VS-C) auf der Chemiedozententagung in Dortmund vor / kostenloses Testangebot für Lehrkräfte

Berlin/Dortmund, 25. Februar 2004 - Die Chemieausbildung wird multimedial und geht online. Am Rande der Chemiedozententagung vom 7. bis zum 10. März in Dortmund stellt die Fachinformationszentrum Chemie Berlin (FIZ CHEMIE Berlin) elektronische Unterrichtseinheiten für die Chemieausbildung vor. Die hochwertigen multimedialen Lehrmittel wurden von wissenschaftlichen Teams an Chemielehrstühlen in Deutschland und der Schweiz entwickelt. Sie sind nach dem Baukastenprinzip in Web-Technologie hergestellt. Jeder Baustein behandelt ein in sich abgeschlossenes Thema. Lehrkräfte und Ausbilder können fertige Unterrichtsmodule nutzen oder eigene Lehrangebote aus Texten und multimedialen Visualisierungen erstellen und sie über das Hochschul- oder Firmennetz für die Studierenden jederzeit online verfügbar machen. Interessierten Dozentinnen und Dozenten bietet das FIZ CHEMIE einen kostenlosen Test an.

Zur Darstellung des jeweiligen Themas werden neben Text und Bild alle neuen Möglichkeiten der Multimedia-Technologie eingesetzt. Viele der Unterrichtseinheiten sind interaktiv aufgebaut. So lassen sich zum Beispiel Strukturformeln per Mausklick drehen und/oder in ihrem Molekülaufbau verändern. Experimente und der Umgang mit Laborgeräten können simuliert werden; Videosequenzen zeigen Reaktionsabläufe. Das innovative Lehrmaterial erlaubt Studierenden beispielsweise, mit einem Gas-Chromatographen zu experimentieren, neue Arzneimittel zu modellieren ("Drug Design"), Phasengleichgewichte am Bildschirm zu verändern und die Auswirkungen zu beobachten oder auch nur fasziniert zuzugucken, wie die Vorgänge der Nuklearmagnetischen Resonanz am Computer sichtbar werden.

Bei dem in Dortmund gezeigten Lehrmaterial handelt es sich um Unterrichtseinheiten und Lerndatenbestände aus dem BMBF-Leitprojekt "Vernetztes Studium - Chemie" (VS-C). Mit diesem Projekt fördert das Bundesforschungsministerium (BMBF) seit 1999 und noch bis zum Herbst dieses Jahres den Aufbau einer interaktiven, webbasierten Lernplattform für verschiedene Chemie-Ausbildungsmodelle. Im Rahmen des Projektes VS-C haben rund 150 wissenschaftliche Autorinnen, Autoren und Entwickler an Hochschulen in Deutschland, der Schweiz sowie zwei Instituten in England bereits mehrere Tausend Lehr- und Lernmodule geschaffen. Die Unterrichtsbausteine decken Lehrstoff für die Chemie, die Biochemie, Medizin, Pharmazie, Physik, Mathematik, Messtechnik und Informatik ab. Das FIZ CHEMIE Berlin ist Koordinator des Projektes, an dem sich insgesamt 16 Partner beteiligen.

Details zu VS-C gibt es im Internet auf der Projekthomepage www.vs-c.de oder beim FIZ CHEMIE Berlin unter www.chemistry.de.


Diese Hochschulen beteiligen sich an VS-C:

TU Berlin
TU Dresden
Uni Erlangen-Nürnberg
Uni Giessen
Uni Halle-Wittenberg
Uni Kiel
Uni Leipzig
Uni Mainz
TU München
Uni Oldenburg
Uni Paderborn
Uni Tübingen
Uni Würzburg

ETH Zürich
Loughborough University
University of Hull

Weitere Informationen:

FIZ CHEMIE Berlin
Franklinstraße 11
D-10587 Berlin

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Richard Huber
Projektleiter VS-C
Tel.: (+49 30) 399 77-217
Telefax: (+49 30) 399 77-135
E-mail: vsc_info@fiz-chemie.de

Für die Presse:
Dr. Anthony R. Flambard
Tel.: (+49 30) 399 77-140
Leiter, Marketing & Vertrieb

Telefax: (+49 30) 399 77-132
E-mail: arf@fiz-chemie.de


Alle Aussagen in dieser Pressemitteilung, die nicht historischen Charakters sind, beziehen sich auf die Zukunft im Sinne des U.S. Sicherheitsgesetzes. Die vorausschauenden Aussagen sind Annahmen, die auf dem gegenwärtigen Informationsstand basieren und somit gewissen Unsicherheitsfaktoren unterliegen. Tatsächlich eingetretene Ergebnisse können von den vorausgesagten Ergebnissen durch vielfältige Faktoren wesentlich abweichen, hervorgerufen z. B. durch Veränderungen bezüglich Technologie, Produktentwicklung oder Produktion, Marktakzeptanz, Kosten oder Preise der Produkte von FIZ CHEMIE Berlin und Abhängigkeiten von Kooperationen und Partnern, Genehmigungsverfahren, Wettbewerb, geistigen Eigentums oder Patentschutz- und Copyrightrechten.

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