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Neues Angebot im Internetauftritt des NRW-Wissenschaftsministeriums

25.02.2004 - (idw) Ministerium für Wissenschaft und Forschung NRW

Freier Eintritt ins Forschungsland Nordrhein-Westfalen: NRW-Wissenstransfer verbindet Wissenschaft und Wirtschaft

Das NRW-Wissenschaftsministerium baut die Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft weiter aus. Das seit drei Jahren erfolgreiche Portal NRW-Wissenstransfer (www.nrw-wissenstransfer.de) wird noch benutzerfreundlicher gestaltet und in das Internetangebot des Ministeriums (www.wissenschaft.nrw.de) integriert. Ministerin Hannelore Kraft: "Diese Neugestaltung ist ein weiterer konsequenter Schritt, die Kommunikation zwischen Hochschulen und Unternehmen zu intensivieren. Für Unternehmer ist es nun noch leichter, Informationen zu recherchieren und Kontakte zu Kooperationspartnern aus der Wissenschaft zu knüpfen. Wir müssen möglichst viele Brücken bauen, um Wissenschaftler und Unternehmen zusammen zu bringen. Dies ist einer der Zukunftsschlüssel für die Innovationsfähigkeit Nordrhein-Westfalens."

NRW-Wissenstransfer hat schon bis heute mehrere hundert Anfragen bearbeitet, von denen mehr als 25 Prozent zu vertraglich besiegelten Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft geführt haben. Das hat den Ideenaustausch verbessert und die Zusammenarbeit auf Basis angewandter transferorientierter Grundlagenforschung intensiviert, technologische Kompetenzen konnten weiter ausgebildet werden.

Die Kommunikationsplattform bietet der Wirtschaft konkrete Lösungen für ihre Probleme, etwa für die Frage, wie verbessere ich mein Qualitätsmanagement. Diese Herausforderung stellte sich Hans-Georg Petermann vom sauerländischen Kühlmittelpumpenhersteller Brinkmann Pumps. NRW-Wissenstransfer vermittelte dem Unternehmen Wissenschaftler der Dortmunder Initiative zur rechnerintegrierten Fertigung (RIF), die das Qualitätsmanagementsystem auf den neuesten Stand brachten. Constantin Rack, Geschäftsführer der VIGOS AG, war auf der Suche nach einem Kooperationspartner zur Optimierung seiner Software für Webserver. Der Gewinner des Gründungswettbewerbs Multimedia war sich jedoch nicht sicher, ob die Zusammenarbeit mit einem anderen Unternehmen erfolgsversprechend sein würde. Mit Professor Anton Kummert vom Institut für Elektro- und Nachrichtentechnik der Bergischen Universität Wuppertal fand der Jungunternehmer durch NRW-Wissenstransfer schließlich den geeigneten Kooperationspartner.

Das neu konzipierte Internet-Portal des Wissenschaftsministeriums bietet nun über die Kooperationsvermittlung hinaus weitere Informationsmöglichkeiten für Unternehmen, Wissenschaftler und Studierende:

- Die Integration von NRW-Wissenstransfer in den Internet-Auftritt des Ministeriums bereitet das Informationsangebot nach dem "Lebenslagenkonzept" im Sinne der Nutzerorientierung nach Zielgruppen auf.
- Über die Wissenslandschaft lassen sich Ansprech- und Kooperationspartner aus 58 Hochschulen und mehr als 240 Forschungseinrichtungen nach thematischen Schwerpunkten, Art der Forschungseinrichtung, Regionen und Standorten sowohl einzeln als auch kombiniert recherchieren.
- Direkte Anfragen von Unternehmen werden umgehend an die entsprechenden Hochschultransferstellen weitergeleitet und dort einem Experten zur Bearbeitung vorgelegt.
- Die komplette Übersicht der Transferstellen in Nordrhein-Westfalen
- Verzeichnis der Kooperationsangebote von Wissenschaftlern
- Der Marktplatz des Wissens stellt neben Informationen zu Diplomanden- und Praktikantenbörsen, Förderprogrammen, Forschungsprojekten und berichten auch Informationen zu Themen wie Existenzgründung, Patente und Hochschulveranstaltungen bereit.

Ministerin Kraft: "Wissenstransfer zwischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und einzelnen Unternehmen ist kein Selbstläufer. Er funktioniert wesentlich über engagierte Köpfe und deren offensiven Informationsaustausch. Deshalb verfolgen wir hierzu vielfältige Ansätze. Das Land Nordrhein-Westfalen mit seinen Hochschulen und Forschungseinrichtungen steht für diesen konstruktiven Innovationsdialog offen. Dies muss von allen noch besser genutzt werden. Um im internationalen Wettbewerb auch in Zukunft bestehen zu können, müssen die Unternehmen bereits heute die Märkte von übermorgen erkennen. Nur in der direkten Verzahnung dieser Notwendigkeiten können Wissenschaft und Wirtschaft ihre international gute Position halten."

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