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Mit Glasaugen sehen - mit Siliziumgehirn erkennen

15.04.2004 - (idw) Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg

Ab 21. April zeigen die Diplomanden des Fachbereichs Elektrotechnik-Feinwerktechnik-Informationstechnik (efi) der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule ihre Diplomarbeiten des vergangenen Studienjahres. Nach der Eröffnung am 21. April, wenn auch die Diplomanden vor Ort sein werden, ist die Ausstellung bis einschließlich 5. Mai täglich außer Sonntags geöffnet

Wenn Sie als Autofahrer ein Verkehrszeichen übersehen, kann es gefährlich werden - für Sie und für Ihren Geldbeutel. Zukünftig könnte hier eine intelligente Ka-mera helfen, die in der Lage ist, beliebige einprogrammierbare Objekte, also beispielsweise Verkehrszeichen, zu erkennen. Das Ganze findet Platz auf der Fläche einer Scheckkarte, hat aber eine Rechenleistung, die jeden PC alt aussehen lässt, und ist Ergebnis einer Diplomarbeit von Steffen Schröter.

Dies ist nur ein Beispiel der vielen Arbeiten, die ab Mittwoch, 21. April, in der Georg-Simon-Ohm Fachhochschule Nürnberg zu sehen sein werden. Dort zeigen die Diplomanden des Fachbereichs Elektrotechnik-Feinwerktechnik-Informationstechnik (efi), was sie so alles drauf haben. Innerhalb des Fachkolloquiums zum Thema "Datensicherheit" (siehe Pressemittelung 24/2004 vom 13. April 2004) wird um 16.30 Uhr in den Ausstellungsräumen G 012 - 014 in der Wassertorstraße 10 die nun schon Tradition gewordene Ausstellung der Diplomarbeiten des abgelaufenen Studienjahrs eröffnet.

An diesem Tag sind auch viele der Diplomanden selbst anwesend, um interessierten Besuchern Einzelheiten und Zusammenhänge zu erläutern. Die Ausstellung bleibt dann weitere zwei Wochen bis Mittwoch, 5. Mai, geöffnet (Mo. bis Fr., 8 bis 20 Uhr; Sa., 9 bis 14 Uhr). Über 80 Diplomarbeiten sind als Poster und mit Exponaten zu sehen: Sie spiegeln zum einen die ganze Breite des Ausbildungsangebots wider, zum anderen zeigen sie aber auch die Tiefe, in die die Absolventen des Fachbereichs efi vordringen können. Würde man die komplette Ingenieurleis-tung in Geld umrechnen, so wäre die Ausstellung etwa vier Millionen Euro wert.

Eines der Highlights ist der portable Multimedia-Assistent, den Sebastian Sas, Bernd Schubert und Simon Schlereth in Teamarbeit entwickelt haben. Die drei haben damit nicht nur eine technische Meisterleistung vollbracht, die es zukünftig einfacher machen wird, Daten von der digitalen Kamera auf den PC zu bringen oder per e-Mail zu verschicken. Sie haben ebenfalls gezeigt, dass sie die heute so dringend erforderlichen Fähigkeiten wie Arbeiten im Team oder Denken in Projekten beherrschen.

Originelle Lösungen kommen auch von Sven Stenzel, dessen Diplomarbeit die Entwicklung von Werkzeugen zum Ziel hatte, die sich ihr Licht selbst mitbringen. Also beispielsweise ein Zahnarztspiegel, der auch noch den Zahn beleuchtet und darüber hinaus nicht mehr beschlägt. Ein Fülle von weiteren Innovationen erwartet die Besucher und stimmt hoffnungsfroh für den Wirtschaftsstandort Deutschland: Für seine Zukunft und seine Fähigkeiten, neue Lösungen und neue Produktideen zu entwickeln.


Rückfragen zu dieser Meldung richten Sie bitte an die Pressestelle der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg. Sie erreichen uns telefonisch unter 09 11 / 58 80 41 01 (Marc Briele) oder via Mail an presse@fh-nuernberg.de.
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