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Münchner Business-Plan Wettbewerb

11.03.1998 - (idw) Ludwig-Maximilians-Universität München

Münchener Businessplan-Wettbewerb 1997/1998:

Ideen mit Zukunft - die zehn besten Geschäftsideen der Stufe

Der Münchener Businessplan-Wettbewerb, die Gründerinitiative des Bayerischen Wirtschaftsministeriums, der Münchener Hochschulen (Ludwig-Maximilians-Universität, Technische Universität München, Fachhochschule München) und namhafter Sponsoren, bewährt sich a Institution mit bundesweitem Vorbildcharakter für die Kreation erfolgversprechender Geschäftsideen. Mit einer Steigerung bei Mobilisierungsgrad, Gründungspotential und Qualitätsstandard wurden die Ziele der Stufe 1 des diesjährigen Businessplan-Wettbewerbs unter Projektleitung des Förderkreises Neue Technologien (FNT e.V.) mit Bravour erreicht. In seiner Funktion als Schirmherr zeichnete der Bayerische Wirtschaftsminister Dr. Otto Wiesheu im Rahmen einer Pressekonferenz beim Hauptsponsor BMW AG die zehn besten Geschäftsideen sowie einen Sonderpreis als beste "Münchener" Geschäftsidee der Stufe 1 aus. "Es gilt, unsere hervorragende Ausgangsposition in Forschung und Technologie verstärkt für neue Innovationen und neue Unternehmen zu nutzen", betonte Dr. Otto Wiesheu.

Ins Schwarze getroffen -Wettbewerbsziele Stufe 1

"Die Etablierung einer Unternehmer- und Entrepreneurkultur ist die größte volkswirtschaftliche Herausforderung, die es hierzulande zu bewältigen gilt", so Eberhard Färber, FNT-Vorstandsvorsitzender und Vorstandssprecher der iXOS Software AG, "das diesjährige Ergebnis der Stufe 1 zeigt uns, daß wir auf dem richtigen Weg sind, dieses Vorhaben für die "Munich Area" effektiv voranzutreiben." In diesem Zusammenhang bedankte sich der Projektmanager Constantin Freiherr von Hodenberg bei allen Sponsoren für die intensive Unterstützung zum Aufbau einer nachhaltigen Gründerkultur. Als Nachfolge-Projekt des im letzten Jahr von der Unternehmensberatung McKinsey & Company, Inc. initiierten Wettbewerbs erhöhte sich der Mobilisierungsgrad des diesjährigen Businessplan-Wettbewerbs mit einer Beteiligung von rund 1.250 Anmeldungen um ca. 67%. Von Bedeutung ist das Gründungspotential der 97 eingereichten Geschäftsideen: 71% dieser Konzepte haben eine hervorragende Ausgangsposition für die weiteren Wettbewerbstufen und verfügen laut Kapitalgeber-Jury über ein ausgezeichnetes Finanzierungspotential. Insgesamt stellt dies im Vergleich mit dem letztjährigen Wettbewerb eine deutliche Steigerung dar. Auch beim Qualitätsstandard i ückt.

Teilnehmer - Teamwork großgeschrieben

Bezeichnend für die erste Runde des diesjährigen M-BPW ist der mit 71% sehr hohe Anteil der Teilnehmer aus dem Hochschul- und Forschungsumfeld. Bereits zu Beginn des Wettbewerbs bewiesen die insgesamt 215 Teilnehmer ihr Verständnis für die erfolgreiche Führung eines späteren Unternehmens: auffallend war ein hoher Tea indungsprozeß. Nur 35 Projekte wurden von Einzelpersonen eingereicht, die restlichen 62 Projekte verteilten sich auf Teams bestehend aus mit zwei Personen oder mehr. Somit beträgt die durchschnittliche Teamgröße pro Geschäftsidee 2,2 Personen.

Geschäftsideen - Zukunftstechnologien im Trend

Die Auswertung der eingereichten Geschäftsideen zeigt einen deutlichen Trend für technologieorientierte Unternehmensgründungen mit hohem Wachstumspotential. So dominieren unter den 27 nominierten Ideen eindeutig die 20 Produktideen aus Biotechnologie, Software, Maschinenbau, Elektronik, Chemie/Werkstoffe, Telekomunikation und Medizintechnik. Die sieben Dienstleistungs ideen verteilen sich auf die Bereiche allgemeine Dienstleistungen, Software und Chemie/Werkstoffe.

Auftakt zur zweiten Runde - Berufspraktiker und "junge" Unternehmer.

Sollten in der ersten Stufe die innovative Geschäftsidee, insbesondere mit dem Kundenutzen und Marktpotential aufgezeigt werden, geht es in Stufe 2 um die Erstellung eines Grob-Businessplans. Wer schon an Stufe 1 des Wettbewerbs teilgenommen h , ist aufgefordert, seine Geschäftsidee nun weiter auszubauen. Jedoch ist dies auch der Zeitpunkt für erfahrene Berufspraktiker und "junge" Unternehmer mit Zukunftskonzepten in den Wettbewerb einzusteigen. Hierbei können bereits bestehende Teams ergänzt oder neue Geschäftskonzepte eingereicht werden. Einsendeschluß für die erarbeiteten Grob-Businesspläne ist der 3. April 1998. Constantin Freiherr von Hodenberg rief nochmals nachdrücklich zur Teilnahme auf: "Jeder, der eine marktorientierte Geschäftsidee besitzt, kann auch in die jetzt begonnene Stufe 2 und später in Stufe 3 einsteigen. Ausgewählte Experten gewährleisten dabei begleitende Unterstützung bei der Erstellung des Businessplans".

Autor: Christoph Zinser, Tel. 089 2180-6315, e-mail Christoph.Zinser@verwaltung.uni-muenchen.de


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