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Helmholtz meets Helmholtz

05.07.2002 - (idw) Humboldt-Universität zu Berlin

Kooperationsvertrag unterzeichnet

Die vier Berlin-Brandenburger Zentren in der "Helmholtz-Gemeinschaft der deutschen Großforschungszentren" und die Humboldt-Universität zu Berlin, vertreten durch das "Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik", schlossen am 4. Juli 2002 einen Kooperationsvertrag. Damit wird dokumentiert, dass die scheinbar zufällige Wahl desselben Namenspatrons tatsächlich auf gemeinsame Interessen verweist, die in der Zukunft auch gemeinsam entwickelt werden sollen. Das ist zunächst überraschend angesichts der Größe und Ausrichtung der beteiligten Helmholtz-Forschungszentren, die mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., der Stiftung GeoForschungsZentrum Potsdam, dem Hahn-Meitner-Institut Berlin GmbH und der Stiftung Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin einige der aufregendsten Arbeitsgebiete der modernen experimentellen Forschung repräsentieren. Das eher geisteswissenschaftlich orientierte Helmholtz-Zentrum der Humboldt-Universität dagegen wird von nur acht Professoren verschiedener Disziplinen getragen, macht aber durch seinen disziplinübergreifenden, auf die materiell-technischen Grundlagen der Kultur gerichteten Forschungsansatz von sich reden.
Das erklärte gemeinsame Ziel, so ist es in dem Vertrag festgeschrieben, beschränkt sich zunächst darauf, "in gemeinsamer Arbeit die Wechselwirkung von Wissenschaft und Technik sichtbar zu machen und gemeinsam für ein besseres Verständnis von Wissenschaft in unserer hochtechnisierten Gesellschaft einzutreten", was ganz gewiss keine kleine Aufgabe ist. Die erste konkrete Vereinbarung bezieht sich darauf, von nun an gemeinsam die renommierten "Helmholtz-Vorlesungen" an der Humboldt-Universität zu veranstalten. Diese Vorlesungsreihe bietet bereits seit sechs Jahren herausragenden Rednern ein Forum für die Darstellung wichtiger Themen in allgemein verständlicher Form; sie erfreut sich nach wie vor auch der Unterstützung der "Berliner Zeitung".

Die nächste Helmholtz-Vorlesung, bereits die 30. Veranstaltung in dieser Reihe, fand am 4. Juli 2002 statt. Prof. Dr. Armin Grunwald vom Forschungszentrum Karlsruhe sprach über ein Thema, das wieder zwischen Geistes- und Naturwissenschaften angesiedelt ist und wieder eine lebhafte Diskussion auslösen könnte: "Können Roboter planen?" An Themen wie diesen wird sich die Zusammenarbeit der Partner entwickeln und sicherlich bald zu weiteren konkreten Projekten von gegenseitigem wie von übergreifendem Nutzen führen.

Informationen: Humboldt-Universität zu Berlin, Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik, Unter den Linden 6, 10099 Berlin, Telefon: 030/2093-2563, Fax: 2093-1961
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